Apple feiert ein halbes Jahrhundert Firmengeschichte, während parallel wichtige Weichen für Software, Sicherheit und künftige Hardware gestellt werden. Dazu kommen neue Einblicke in Apples KI-Strategie, das Ende des Mac Pro und ein ungewöhnlicher Blick auf iPhones im All.
Zum runden Geburtstag inszeniert Apple seine Geschichte an vielen Fronten: Im Apple Park führt eine interne Ausstellung Mitarbeitende durch fünf Jahrzehnte Hardware und historische Momente, von frühen Prototypen bis zu aktuellen Produkten (Apple zeigt zum 50. Firmenjubiläum eigene Geschichte im Apple Park). Parallel öffnet der Konzern erstmals sein sonst geheimes Prototypen-Archiv für Kameras und zeigt bislang unbekannte Geräte und Dokumente – inklusive Reaktionen von Tim Cook (Apple öffnet geheimes Prototypen-Archiv zum 50. Jubiläum).
Auch nach außen setzt Apple sichtbare Zeichen: Eine animierte Startseiten-Hommage auf apple.com stellt ikonische Produkte in den Mittelpunkt (Apple feiert 50-jähriges Bestehen mit animierter Startseiten-Hommage), während Tim Cook zum Jubiläum per Videobotschaft die Eröffnungsglocke der Nasdaq läutet und den Kapitalmarkt adressiert (Apple-Chef Tim Cook eröffnet Nasdaq-Handel zum 50. Firmenjubiläum).
Im Apple Park selbst endet die mehrwöchige Feier mit einem Konzert von Paul McCartney und Feuerwerk, begleitet von weltweiten Mitarbeiter:innen-Events und Geschenken (Apple wird 50 Jahre: Geschenke für Mitarbeiter:innen und Paul-McCartney-Konzert im Apple Park, Paul McCartney krönt Apples 50-Jahre-Feier im Apple Park mit Konzert und Feuerwerk). Begleitend ordnen mehrere Beiträge ein, wie viel Steve Jobs heute noch im Konzern steckt und welche Lehren sich aus Erfolgen und Fehlentscheidungen der vergangenen 50 Jahre ziehen lassen (50 Jahre Apple: Wie viel Steve Jobs steckt noch im Konzern?, 50 Jahre Apple: Wie Fehlentscheidungen die Marke geprägt haben).
Auf der Softwareseite treibt Apple seine Plattformen mit einem ganzen Paket an Updates voran. Für alle großen Systeme stehen neue 26.5-Betas bereit – zunächst für Entwickler:innen, kurz darauf auch öffentlich für iOS, iPadOS, macOS „Tahoe“, watchOS und tvOS (Apple verteilt erste Betas von iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS 26.5, Apple startet öffentliche Betas von iOS 26.5, iPadOS 26.5 und macOS Tahoe 26.5). iOS 26.5 bringt unter anderem die Rückkehr der Tests für Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Chats zwischen iPhone und Android, bleibt bei Siri aber auffallend zurückhaltend (iOS 26.5: Apple setzt Tests für verschlüsselte RCS-Chats zwischen iPhone und Android fort, iOS 26.5 ohne neue Siri-Funktionen – Apple verschiebt wohl auf iOS 27).
Parallel ersetzt Apple die erste Entwicklerversion von iOS und iPadOS 26.5 durch einen neuen Build, ohne Gründe zu nennen (Apple überarbeitet iOS 26.5 und iPadOS 26.5 Beta 1 ohne bekannte Gründe). Für Nutzer:innen, die noch auf iOS 18 unterwegs sind, schließt ein ungewöhnliches Update auf Version 18.7.7 eine als gefährlich eingestufte Sicherheitslücke und soll Geräte auch ohne Sprung auf iOS 26 absichern (Apple schließt gefährliche Sicherheitslücke mit iOS 18.7.7, iOS 18: Apple bringt Sicherheitsupdate gegen schweren DarkSword-Angriff).
Gleichzeitig zeichnen sich Konturen der nächsten großen iOS-Generation ab: Mit iOS 27 soll Siri mehrere Befehle in einem Schritt verstehen und ausführen können, was Apples Sprachassistentin im Alltag deutlich näher an aktuelle KI-Assistenten heranführen würde (Siri 2.0 in iOS 27: Apple setzt beim iPhone auf Mehrfachbefehle, iOS 27 – Was die neue mehrstufige Siri im Alltag wirklich bringt). Ergänzend testet Apple eine deutlich erweiterte Autokorrektur, die sich stärker an Schreibassistenten wie Grammarly orientiert (iOS 27: Apple testet neues Tastatur-Feature für bessere Autokorrektur), und rüstet die Kurzbefehle-App mit eigenen KI-Modellen für komplexere Automatisierungen auf (Apple-Kurzbefehle mit KI: Wie viel Automatisierung ist sinnvoll?).
Im KI-Wettlauf steht Apple weiter unter Beobachtung. Ein ausführlicher Überblick ordnet ein, warum der Konzern bei generativer KI als Nachzügler gilt, welche KI-Funktionen im Ökosystem aber längst etabliert sind und wie groß das Potenzial für ein Comeback ausfallen könnte (Apple und die verpasste KI-Chance: Wie groß ist das Comeback-Potenzial?). Gleichzeitig zeigt ein Vorfall in China, wie sensibel das Thema regulatorisch bleibt: Funktionen von Apple Intelligence waren dort kurzzeitig ohne Genehmigung online, bevor Apple sie wieder deaktivierte (Apple-Intelligence ging versehentlich in China online).
Für Entwickler:innen rückt die WWDC 2026 näher. Apple lädt im Juni erneut in den Apple Park und deutet an, dass Stabilität und KI-Funktionen im Mittelpunkt stehen dürften (WWDC 2026: Was Euch bei Apple erwartet
Im Mac-Portfolio markiert das offizielle Aus für den Mac Pro einen Einschnitt. Ein Bericht zeichnet nach, dass die entscheidende Weiche für das Ende des modularen High-End-Rechners bereits 2022 gestellt wurde und Apple seither stärker auf integrierte Apple-Silicon-Systeme setzt (Warum Apple den Mac Pro eingestellt hat: Die Weichen standen schon 2022). Parallel sorgt die Lieferlage bei Mac mini und Mac Studio für Diskussionen: Vor allem auf aufgerüstete Konfigurationen müssen Kund:innen derzeit teils mehrere Monate warten (Lange Lieferzeiten bei Mac mini und Mac Studio: Was Ihr jetzt wissen müsst).
Bei den Kopfhörern bringt Apple mit den AirPods Max 2 nach über fünf Jahren ein technisches Update, das sich äußerlich kaum bemerkbar macht. Ein Test attestiert dem neuen Modell ein deutlich modernisiertes Innenleben, während ein Teardown von iFixit die Reparierbarkeit weiterhin als problematisch einstuft (AirPods Max 2 im Test: Viel neues Innenleben, kaum sichtbares Update, iFixit: AirPods Max 2 bleiben schwer zu reparieren). Noch vor dem Verkaufsstart verteilt Apple zudem eine erste Firmware-Version 8E251, um die neuen Over-Ears softwareseitig auf Stand zu bringen (Apple verteilt erstes Firmware-Update für AirPods Max 2 zum Verkaufsstart).
Im Smart-Home-Bereich wirft der HomePod mini Fragen nach Apples Strategie auf. Der kleine Lautsprecher hat inzwischen mehr als 2.000 Tage ohne Hardware-Update hinter sich, während Konkurrenzprodukte und Sprachassistent:innen sich rasant weiterentwickeln – ein Kontrast, der Apples Fokus im Smart Home neu beleuchtet (HomePod mini: Was Apples Smart-Home-Strategie verrät). Ergänzend deutet ein Bericht auf einen künftigen iMac mit großem OLED-Display hin, der frühestens Ende des Jahrzehnts erscheinen dürfte und die Display-Linie langfristig neu sortieren könnte (Apple plant offenbar iMac mit großem OLED-Display).
Abseits des Kerngeschäfts sorgt die NASA-Mission Artemis II für eine besondere Verbindung zwischen Apple und der Raumfahrt. Erstmals begleiten iPhones offiziell eine NASA-Crew zum Mond – als persönliche Werkzeuge der Astronaut:innen, nicht als Teil der Bordsysteme (iPhones begleiten Artemis-II-Crew auf Mondflug). Ein weiterer Bericht zeigt, wie das iPhone 17 Pro Max den aufwendigen Zulassungsprozess der NASA durchlaufen hat, bevor es in der Orion-Kapsel frei schwebend zu sehen war (So kam das iPhone 17 Pro Max an Bord der Artemis-II-Mission).
Für Vision-Pro-Nutzer:innen entsteht parallel ein neues Format: Der Start von Artemis II wird als immersives Video aufgezeichnet, das den Raketenstart später in einem besonders eindringlichen 3D-Erlebnis auf Apples Headset erlebbar machen soll (NASA filmt Artemis-II-Start als immersives Video für Apple Vision Pro). Auch im medizinischen Umfeld kommt Vision Pro zum Einsatz: Eine Londoner Klinik nutzt erweiterte Realität vor Endometriose-Operationen, um Patientinnen besser über Eingriff und Erkrankung zu informieren (Londoner Klinik setzt erweiterte Realität vor Endometriose-Operation ein).
Im Hintergrund spielt sich zudem ein strategisch wichtiges Satelliten-Thema ab: Amazon soll an einer Übernahme von Globalstar interessiert sein – jenem Anbieter, auf den Apple für den Notrufdienst „SOS via Satellit“ setzt. Ein möglicher Deal könnte die Kräfteverhältnisse im Satellitenfunk und damit auch die Rahmenbedingungen für Apples Notfallfunktionen spürbar verschieben (Satelliten-Poker: Droht Apple beim Notrufdienst ein Machtwechsel?).
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