Apple sorgt heute mit umfassenden Preiserhöhungen und einer neu ausgerichteten Chip-Roadmap für Bewegung im gesamten Produktportfolio. Parallel verdichten sich Hinweise auf teurere iPhones der nächsten Generation und ein deutlich aufgerüstetes Mac-Studio-Modell für 2026.
Apple hat die Preise für nahezu das gesamte Hardware-Portfolio angehoben, darunter alle Macs und iPads sowie Apple TV, HomePod, HomePod mini und Vision Pro. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen eine anhaltende Knappheit bei Speicherchips, die sich bereits seit Monaten abzeichnet und nun direkt in den Endkundenpreisen sichtbar wird. Apple erklärt Preiserhöhungen für Macs, iPads und weitere Produkte ordnet die Anpassungen ein und zeigt, welche Gerätekategorien besonders betroffen sind.
Die Preisschraube wirkt sich auch auf das Audio-Segment aus: Sowohl HomePod mini als auch HomePod 2 werden spürbar teurer und verlieren damit einen Teil ihres bisherigen Preis-Leistungs-Vorteils. Im kompakten WLAN-Lautsprecher-Segment rücken Alternativen wie der Sonos Era 100 SL stärker in den Fokus, da der Abstand zu Apples Einstiegspreisen kleiner wird. Details zu den neuen Preisen und zur veränderten Marktposition liefert Preiserhöhung: HomePod mini verliert Preis-Leistungs-Krone an Sonos Era 100 SL.
Parallel zu den Preisanpassungen stellt Apple seine Chip-Strategie neu auf und richtet sie stärker auf KI-Funktionen auf dem Gerät aus. Künftige Macs sollen direkt auf eine M7-Generation zusteuern, die speziell für On-Device-KI optimiert ist und damit Rechenaufgaben stärker lokal statt in der Cloud abwickeln soll. Apples Sprung zum M7: Was der Chip für KI auf dem Gerät bedeutet beleuchtet, welche technischen Schwerpunkte Apple setzt und wie sich das auf kommende Mac-Generationen auswirken könnte.
Auffällig ist dabei, dass Apple offenbar plant, die üblichen Pro- und Max-Varianten einer M-Generation zu überspringen. Statt M6 Pro und M6 Max könnte direkt eine M7-Familie folgen, was für professionelle Nutzer:innen längere Wartezeiten auf besonders leistungsstarke Konfigurationen bedeuten würde. Bericht: Apple könnte M6 Pro und M6 Max auslassen und Pro-Nutzer:innen lange warten lassen und das Hintergrundstück Apple plant KI-orientierte M7-Chips und überspringt M6 Pro und Max zeichnen nach, wie sich die Roadmap verschieben könnte.
Unmittelbar nach der Preiserhöhung taucht das MacBook Neo im Store für zertifizierte Generalüberholungen auf. Damit entstehen Einstiegspreise, die wieder näher an das ursprüngliche Launch-Niveau heranreichen und das Gerät trotz der aktuellen Teuerungswelle für bestimmte Konfigurationen etwas zugänglicher machen. Generalüberholte MacBook-Neo-Modelle erscheinen direkt nach Preiserhöhung zeigt, wie Apple das Refurbished-Angebot zeitlich mit der neuen Preisstruktur verzahnt.
Für das obere Leistungssegment zeichnet sich derweil ein deutlich aufgerüsteter Mac Studio ab. Ein Modell mit M5-Ultra-Chip und bis zu 768 GB Speicher könnte 2026 erscheinen und damit vor allem für rechenintensive Workflows im Kreativ- und Entwicklungsbereich interessant werden. Trotz der gestiegenen Mac-Preise würde Apple damit die Spitze des eigenen Desktop-Portfolios weiter nach oben verschieben. Die technischen Eckdaten und den möglichen Zeitplan fasst M5-Ultra-Mac-Studio könnte 2026 mit 768 GB Speicher erscheinen zusammen.
Auch im iPhone-Segment deuten sich weitere Preissteigerungen an. Mehrere Leaker aus China rechnen damit, dass sowohl das iPhone 18 Pro als auch das erste faltbare iPhone im Herbst deutlich teurer starten könnten als bislang angenommen. Besonders das Foldable soll preislich klar oberhalb des bisherigen Pro-Lineups positioniert werden und damit eine neue, noch höherpreisige Kategorie im iPhone-Portfolio markieren. iPhone 18 Pro und faltbares iPhone sollen deutlich teurer werden ordnet die aktuellen Hinweise ein und skizziert, wie sich die Modellpalette nach oben verschieben könnte.
Auf der Softwareseite erweitert Apple den Kreis der Geräte, die an der aktuellen Testphase von watchOS 27 teilnehmen. Die zweite Entwickler-Beta steht nun auch für die Apple Watch Ultra 3 bereit, nachdem das Topmodell zunächst von der Verteilung ausgenommen war. Damit können Entwickler:innen neue Funktionen und Anpassungen des kommenden watchOS auf der aktuell leistungsstärksten Apple Watch erproben. Weitere Details zur Freigabe und zu den unterstützten Modellen finden sich in watchOS 27: Zweite Entwickler-Beta jetzt auch für Apple Watch Ultra 3 verfügbar.
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