Apple hat heute die Preise für zahlreiche Produkte angehoben, darunter alle Macs und iPads sowie Apple TV, HomePod, HomePod mini und Vision Pro. Das Unternehmen verweist zur Begründung auf eine anhaltende Knappheit bei Speicherchips.
Welche Produkte betroffen sind
Laut dem Bericht wurden unter anderem sämtliche Mac- und iPad-Modelle teurer. Ebenfalls von den Anpassungen betroffen sind Apple TV, HomePod, HomePod mini und Vision Pro. Die Preiserhöhungen fallen je nach Produkt unterschiedlich aus: Beim HomePod mini steigen die Kosten um 30 US‑Dollar, beim Mac Studio um bis zu 1.300 US‑Dollar.
Nicht verändert haben sich nach aktuellem Stand die Preise für iPhone, Apple Watch und AirPods. Ob das so bleibt, geht aus den bisherigen Informationen allerdings nicht hervor.
Apples Begründung: Knappheit bei Speicherchips
In einer Stellungnahme an MacRumors erklärt Apple, dass die Preiserhöhungen auf eine anhaltende Knappheit bei Speicherchips zurückzuführen seien. Auslöser seien vor allem Unternehmen wie OpenAI und Nvidia, die derzeit massiv Rechenzentren mit leistungsstarken KI-Servern ausbauen. Diese Nachfrageverschiebung habe zu einem deutlichen Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage geführt und lasse die Preise für RAM- und SSD-Speicherchips stark steigen.
Laut Apple werden diese Komponenten in einer breiten Palette von Produkten des Unternehmens eingesetzt. Das Unternehmen spricht von einer bislang beispiellosen Situation in der Unterhaltungselektronikbranche und betont, dass es die gestiegenen Kosten bisher von den Kund:innen ferngehalten habe. Nun sehe man sich jedoch gezwungen, die Preise für eine Reihe von Produkten anzuheben, explizit genannt werden iPad und Mac.
Apple formuliert in seiner Stellungnahme wörtlich, man habe noch nie erlebt, dass sich Bauteilpreise „so stark und so schnell“ erhöhen. Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, dass die neuen Preise für viele Nutzer:innen keine erfreuliche Nachricht seien, und versichert, intensiv an Lösungen zu arbeiten.
Mögliche weitere Anpassungen und Blick auf die Branche
In der Mitteilung spricht Apple davon, man müsse „beginnen“, die Preise zu erhöhen. Daraus lässt sich ableiten, dass weitere Anpassungen in Zukunft möglich sind. Zugleich verweist Apple darauf, „unermüdlich“ an Lösungen zu arbeiten, was umgekehrt darauf hindeutet, dass Preise zu einem späteren Zeitpunkt auch wieder sinken könnten. Konkrete Zusagen macht das Unternehmen dazu nicht.
Apple steht mit den Maßnahmen nicht allein da. Auch andere Technikkonzerne wie Microsoft, Samsung, Lenovo, HP und Dell haben laut Bericht bereits auf die Speicherknappheit reagiert und Preise angepasst. Der Speicherchiphersteller Micron erwartet, dass der Engpass bis 2027 andauern wird. Damit könnten erhöhte Preise für Speicher und damit auch für entsprechende Endgeräte noch mindestens eineinhalb Jahre oder länger zum Alltag gehören.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
