Apple arbeitet laut einem Medienbericht weiter an einem neuen Mac Studio mit M5-Ultra-Chip und deutlich mehr Speicher. Trotz gestiegener Mac-Preise könnte das Modell noch 2026 auf den Markt kommen.
M5 Ultra als Abschluss der M5-Chipfamilie
Wie Bloomberg berichtet, plant Apple, den M5 Ultra als letzte Ausbaustufe der M5-Reihe einzuführen, bevor auf die Chipgenerationen M6, M7, M7 Pro und M7 Max umgestellt wird. Der neue Chip soll in einem überarbeiteten Mac Studio zum Einsatz kommen, der seit März 2025 kein Update mehr erhalten hat.
Ursprünglich sollte die Auffrischung des Mac Studio bereits früher im Jahr 2026 erscheinen. Laut Bericht hat Apple den Start jedoch wegen Lieferproblemen bei Speicherchips und steigender Preise verschoben. Im April hatte Bloomberg noch von einer Markteinführung etwa im Oktober 2026 gesprochen.
Ob Apple diesen Oktobertermin einhalten kann, ist nach aktuellem Stand unklar. Schon der derzeitige Mac Studio mit M3 Ultra weist Lieferzeiten auf, die sich bereits bis in den Oktober ziehen.
Bis zu 768 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher getestet
Der M5-Ultra-Chip soll rund 36 CPU-Kerne und 80 GPU-Kerne bieten und läge damit nicht weit vom M3 Ultra entfernt. Dieser kommt derzeit auf bis zu 32 CPU-Kerne und bis zu 80 GPU-Kerne. Intern hat Apple laut Bericht Unterstützung für bis zu 768 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher getestet.
Ob diese Speicheroption tatsächlich in der Serienversion landet, ist offen. Engpässe bei Speicherchips könnten verhindern, dass der Mac Studio mit einer derart hohen Speicherkonfiguration startet. Die Lieferlage spielt damit eine zentrale Rolle bei der finalen Ausstattung.
Beim aktuellen Mac Studio mit M3 Ultra hatte Apple ursprünglich Varianten mit bis zu 512 GB Arbeitsspeicher im Programm. Diese Konfiguration wurde jedoch im März aus dem Angebot genommen. Apple reduziert vorübergehend die Auswahl bei höherklassigen Mac-Modellen, der Mac Studio mit M3 Ultra ist derzeit nur noch mit 96 GB Arbeitsspeicher erhältlich.
Deutlich höhere Preise zu erwarten
Selbst wenn Apple einen Mac Studio mit M5 Ultra und 768 GB Arbeitsspeicher anbieten sollte, wäre das Gerät voraussichtlich extrem teuer. Mit der jüngsten Preiserhöhung bei den Mac-Modellen stieg der Preis für den Mac Studio mit 96 GB Arbeitsspeicher von 3.999 US-Dollar (rund 3.700 Euro) auf 5.299 US-Dollar (rund 4.900 Euro). Das entspricht einem Aufschlag von 1.300 US-Dollar (rund 1.200 Euro).
Eine Konfiguration mit der achtfachen Speichermenge inmitten der aktuellen Speicherkrise könnte den Preis nach Einschätzung des Berichts über 10.000 US-Dollar (rund 9.200 Euro) treiben. Konkrete Angaben von Apple dazu liegen nicht vor, doch der Bericht skizziert klar, in welcher Preisklasse sich ein Mac Studio mit maximalem M5-Ultra-Ausbau bewegen dürfte.
