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Reset der Menschheit

Das Problem ist das dadurch resultierende Chaos. Man koennte schon nach wenigen Jahren wieder auf einen guten Stand kommen, wenn man das ganze organisiert anginge. Nur leider liegt das nicht in der Natur des Menschen. Man wird sich die Koepfe einschlagen und ganz schnell in steinzeitliche Verhaeltnisse zurueckfallen. Irgendwann sterben dann noch die, die ein wenig des menschlichen Vorwissens gespeichert haben weg und man faengt wieder bei 0 an.
 
Fragt sich nur was man denn rauchen soll ?:-p
Mir fiele da schon was ein ;-)

Jedenfalls denk ich, dass die Menschheit noch mehr verrohen würde, die guten Sitten werden über Bord geworfen, es geht ja schließlich auch der Überlebenskampf von vorne an, und dann werden sich wieder Sippen bilden, die einen gewissen Schutz bieten. Ist dieser Schritt erstmal getan, dann bilden sich wieder "Reiche", es gibt Sippen, die ihr Gebiet vergrößern wollen... es werden Waffen gebaut und bis man schaut, gibt es wieder die ersten Kämpfe, Kriege, Schlachten... die Geschichte wiederholt sich.

Und nein, ich denke nicht schlecht von der Menschheit, sondern eher realistisch. Bzw. wie heißt es so schön, ein Pessimist ist ein Optimist mit Lebenserfahrung :-) Und da die Menschen prinzipiell (in der Masse zumindest) sehr dumm sind, werden sie garantiert nichts daraus lernen und die Chance auf einen besseren Neuanfang ungenutzt verstreichen lassen.
 
Ich denke auch, dass es ewig dauern würde.. Irgendwo würde die Leute wieder Kriege führen und dann hat man genau 2 Optionen.. Entweder man entwickelt und forscht erstmal, bis man nach ein paar Jahren wieder vollautomatische Waffen bauen kann oder aber man schmiedet schnell ein Schwert und schwingt sich auf ein Pferd.
Mit letzterer Variante ist man technisch zwar unterlegen, ist aber sofort einsatzbereit und würde den Kampf wahrscheinlich gewinnen.

Was ich damit sagen möchte ist, dass es wahrscheinlich einfacher ist, erstmal die alten Technologien zu nutzen und sich dann erst ganz langsam wieder zu entwickeln. Dazu fällt mir die Serie Afterworld ein, gibts auch als Podcast^^
 
Ich denke dass sich gerade in Europa und Amerika die Bevölkerung stark dezimieren wird, weil es hier einfach nicht genug zu essen gibt, und das müsste ja dann auch erstmal erjagt/gesammelt werden, da Landwirtschaft ja auch ein gewisses Maß an technologie vorraussetzt.

daher wird es erstens eine große Hungersnot geben und direkt daraus resultierend "kriege" umd die besten Beeren-Sammel-Stellen/Jagtreviere.
 
Wie dem auch sei, ein weiser Prophet hat dazu mal folgendes gesagt:

"Und die Verwirrung wird all jene verwirren, die nicht wissen, mmhh... und niemand wird wirklich genau wissen, wo diese kleinen Dinge zu finden sind, die verknüpft sind mit einer Art von Handarbeitszeug, das durch die Verknüpfung verknüpft ist. Und zu der Zeit soll ein Freund seines Freundes Hammer verlieren. Und die Jungen sollen nicht wissen, wo die Dinge, die jene Väter erst um acht Uhr am vorhergehenden Abend dort hingelegt hatten, kurz vor Glockenschlag..."
 
Und da die Menschen prinzipiell (in der Masse zumindest) sehr dumm sind, werden sie garantiert nichts daraus lernen und die Chance auf einen besseren Neuanfang ungenutzt verstreichen lassen.

Ich glaube, bei einem Reset würden die Menschen wieder anfangen besser über sich zu denken. Fußballstadien z.B. fielen weg und Paris Hilton wäre der Name eines nahegelegenen Berggipfels... (edit: oder einer Apfelsorte :-D)
 
@Susrich: Was rauchst du? Wo kriegt man das her? :-D Ich glaube nicht, dass die Menschen in einer Situation, in der ihre Existenz bedroht ist (Nahrungsmittelknappheit usw.) sich zusammentun und gemeinsam an einer sozialen Lösung für alle arbeiten würden... ich glaube eher, dass die Menschen um das Wenige, was vielleicht vorhanden ist, kämpfen würden. Neid und Gier ist nun mal eine menschliche Eigenschaft, die sich in vielen Situationen bemerkbar macht. :-/
 
wenns keine schminke mehr gibt, gibts doch kein "nachher" mehr, oder über was reden wir? ;)
 
Das ist dann ein nachher-vorher-Vergleich, wobei vorher zeitlich später als nachher ist. ;-)
Die Zeitlinie hats scheinbar auch resettet.
 
Ohne Papier müsste man sich eine Pfeife schnitzen. Evt. aus Speckstein und nen Holunderzweig rein und Feuer frei!
 
@Susrich: Was rauchst du? Wo kriegt man das her? :-D Ich glaube nicht, dass die Menschen in einer Situation, in der ihre Existenz bedroht ist (Nahrungsmittelknappheit usw.) sich zusammentun und gemeinsam an einer sozialen Lösung für alle arbeiten würden... ich glaube eher, dass die Menschen um das Wenige, was vielleicht vorhanden ist, kämpfen würden. Neid und Gier ist nun mal eine menschliche Eigenschaft, die sich in vielen Situationen bemerkbar macht. :-/

Also, ich glaube fest, wenn die Menschen zum Rauchen zurückfänden, dann säßen sie friedlich beisammen und erzählten sich abgefahrene Geschichten etwa von kleinen leuchtenden Kistchen, auf denen sich ganz wunderbar Schriften zeigten und andere Menschen, die alle ganz flach aussähen, sich aber trotzdem bewegten und mit seltsamen Stimmen sprächen etc. Und die Zuhörer würden - so sie nicht schon längst selig eingeschlafen wären - mit vor Rührung geröteten Augen gen Himmel schauen und mit dem Kopf nicken und ihren inneren Bildern von jener fantastischen Kiste hinterherträumen.
 
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Und die Zuhörer würden - so sie nicht schon längst selig eingeschlafen wären - mit vor Rührung geröteten Augen gen Himmel schauen und mit dem Kopf nicken und ihren inneren Bildern von jener fantastischen Kiste hinterherträumen.

Ja das mit den geröteten Augen stimmt....aber nicht wegen der Gerührtheit....:-D
 
… auf jeden Fall wäre dieser „Reset“ äußerst schwierig zu bewerkstelligen, da große Teile der Menschheit zunächst so signifikante Dinge lernen müssten, wie die dass z.B. Fisch nicht kastenförmig ist und auch nicht in handlichen Pappkartons auf Bäumen wächst, bevor er in der Kühltheke des Supermarktes um die Ecke landet.

Ich hoffe, die Ironie ist zweifelsfrei zu erkennen!
 
Der Mensch nutzt doch nur einen Bruchteil seines Gehirns, da ist genügend Platz für die schöne neue Welt.
 
... und die Frauen kämen mit ihren gesammelten Früchten des Feldes und des Waldes heim, ihre Körbe voller seltsamer Samen und picksender Früchte und getrockneter Pilze und sie würden daraus eine schmackhafte Suppe kochen, allen zur Labung, und die Menschen, die davon kosteten, sie würden sitzen und sie wären multimedial vernetzt ohne Kabel, Bildschirme und Rechner... und ihre inneren Bilder glichen den iTunes-Visualisierungen ...

Der Mensch nutzt doch nur einen Bruchteil seines Gehirns, da ist genügend Platz für die schöne neue Welt.

Wenn sie von jener Suppe kosteten, wäre ihr GANZES Hirn aktiv :-D
... und ja, sie erlebten wirklich eine schöne neue Welt ...
 
wenn ich mir überlege, wie schnell sich dieser thread hier entwickelt, bin ich optimistisch, dass das in 100 Jahren zu schaffen sein sollte. Die frage, die sich mir stellt ist jedoch:

Sollte man nicht direkt überlegen, ob man vieles ganz anders macht? Falls die Antwort darauf "ja" lautet, denke ich dass mehr Zeit benötigt wird.

Nächstes Problem: selbst wenn am Tag X noch alles Wissen vorhanden wäre, würde es wohl über den benötigten Entwicklungszeitraum hinweg zu einem großen Teil mangels Datenmedien verloren gehen.