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Das Trio ist komplett: Auch MacBook Pro 13" bekommt M1-Chip

Martin Wendel

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Martin Wendel
MacBook Air, Mac mini und auch das MacBook Pro 13". Apple hat heute gleich drei seiner Mac-Produkte mit dem M1-Chip ausgestattet. Das MacBook Pro und MacBook Air zählen dabei wohl zu den bestverkauften Macs. „Mit dem M1-Chip bekommt das MacBook Pro 13" viel mehr Leistung – und wird viel mehr 'Pro'“, so Apple bei der Vorstellung des neuen Macs. Die Prozessorleistung soll bis zu achtmal höher sein als beim Vorgänger, die Grafikleistung bis zu fünfmal.
Mehr Leistung, mehr Akkulaufzeit


Überhaupt hebt Apple hervor, dass das neue MacBook Pro 13" dreimal leistungsfähiger sei als das am besten verkaufte Windows-Pendant. Und das alles bei geringerem Strombedarf. Apple spricht davon, dass das neue MacBook Pro 13" die längste Akkulaufzeit eines Macs überhaupt besitze. Bis zu 17 Stunden Websurfen und 20 Stunden Video-Wiedergabe sollen mit dem neuen Gerät möglich sein.

Die Mikrofone dürften nun näher an jenen des größeren MacBook Pros angelehnt sein und „Studioqualität“ bieten, die bereits bekannte Touch-Bar kommt weiterhin zum Einsatz. So wie das „kleinere“ MacBook Pro 13" schon zuvor, besitzt auch das neue Modell lediglich zwei Thunderbolt- bzw. USB-Anschlüsse – nun allerdings USB 4 statt USB 3.
Preis und Verfügbarkeit


Der Einstiegspreis bleibt bei 1.412,45 Euro und ist damit rund 50 Euro günstiger als der Vorgänger. Das neue MacBook Pro 13" ist ab heute bestellbar und erscheint kommende Woche.

Den Artikel im Magazin lesen.
 
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Balkenende

Königlicher Kurzstiel
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Nur 2 Ports?

Maximal 16 GB RAM?

Das ist ja sehr ‚pro.‘

Also, diese Limitierung kann ich keinesfalls ernst nehmen.

Der Wechsel zu ARM ist für sich schon eine Limitierung, zu der man je nach Anwendungsbereichen ja stehen kann, wie man will.

Aber wenn ich sowas auf den Markt bringe, frage ich mich, was der Grund für diese Beschränkung ist.

Das wären für ein ‚pro‘ sofortige Ausschlusskriterien für mich.
 

Thaddäus

Golden Noble
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Da waren wohl einfach auch die Erwartungshaltungen zu hoch. Es ist ein Gerät der ersten Generation, mal schauen was sie mit der nächsten machen.

Aber wenn ich sowas auf den Markt bringe, frage ich mich, was der Grund für diese Beschränkung ist.
Die Preise niedrig halten. Ich gehe davon aus, dass Apple möglichst vorsichtig an das Thema rangehen will. Denn sie wissen genau, dass die Pros die zig tausende in die Hand nehmen und mit diesen Werkzeugen Geld verdienen sehr skeptisch sind, skeptischer vermutlich als jemand der die Geräte für normalen daily Use benötigt.
 
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Wuchtbrumme

Signe Tillisch
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die erste Generation ist bei Apple nicht schlecht (bis auf Ausnahmen, wo auch das war), aber sehr bald obsolet. War schon immer so, bestes Beispiel wahrscheinlich das iPad. Bei den Macs war eigentlich bei jedem Gehäusedesignwechsel was wirklich schlimmes an Serienfehlern.

2 Ports sind ein Rückschritt gegenüber dem aktuellen Modell, auch, wenn es in den letzten Jahren ein Abverkaufs-Billigmodell mit nur 2 Ports hatte. Beim Air waren es nur 2 Ports, beim Mini ist es jetzt auch ein Rückschritt, kann aber noch verkraftet werden. Beim MBP 13" geht es IMHO gar nicht.

Dennoch interessant zu sehen, wohin die Richtung geht. Aber Apple kann es auch falsch machen. Oder es kann nach hinten losgehen.
 

Balkenende

Königlicher Kurzstiel
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Aber von 4 Ports auf 2 runter. Das ist insoweit ja ein echtes Downgrade, die Intel 13“ bieten die ja nach wie vor.

Das verstehe, wer will, es sei denn, es gibt irgendwelche technischen Gründe, die ich mir aber schwer vorstellen kann.

Und 32 GB bei den Intel kann man auch noch bestellen.

Ferner 4 TB SSD, beim M1 nur 2 TB SSD.

Also, das bedarf schon einer stichhaltigen Erklärung.

Gibt es da vielleicht mit dem Chip Limits irgend welcher Art?

Das ist doch unerklärlich.
 

Thaddäus

Golden Noble
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Aber von 4 Ports auf 2 runter. Das ist insoweit ja ein echtes Downgrade, die Intel 13“ bieten die ja nach wie vor.
Eben, wer 4 braucht soll sich halt das Intel Gerät kaufen, was sich sehr gut bewährt hat. Apple geht konsequent bei den Einsteigern in den ARM Markt rein. Und das macht meiner Meinung nach auch Sinn.

Es bringt Apple schlicht nichts, die Highend Geräte mit ARM auszustatten, wenn sie aufgrund von Skepsis darauf sitzen bleiben, weil sie zu teuer sind um mal eben auszutesten ob die Pro Workflows darauf auch wirklich so funktionieren wie angepriesen.

Ich bin mir sicher, dass die nächste Generation alle MacBook Pro 13" mit ARM abdecken wird. Den Anfang machen nun halt aber mal die Einsteigergeräte.

Und so viel teurer sind die Intel Geräte auch nicht, wenn man bedenkt, dass man Standardmässig 16 GB RAM sowie eine 512 GB SSD bekommt.
 

YoshuaThree

Holsteiner Cox
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Ja ob ein Gerät ein Einsteiger oder Highend Gerät ist - werden an den 2 Ports fest gemacht... und klar Apple hätte die MacBooks mit 100% Aufschlag verkaufen müssen - weil 2 popelige popelige Ports dazu gekommen wären... weil zwei Ports mehr auch so viel an Kohle kosten für Apple...
 

Thaddäus

Golden Noble
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Ja ob ein Gerät ein Einsteiger oder Highend Gerät ist - werden an den 2 Ports fest gemacht... und klar Apple hätte die MacBooks mit 100% Aufschlag verkaufen müssen - weil 2 popelige popelige Ports dazu gekommen wären... weil zwei Ports mehr auch so viel an Kohle kosten für Apple...
Das war doch bei den Intel Geräten schon seit 2017 so. Da hat sich auch niemand gross darüber beschwert. Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass heute eine falsche Erwartungshaltung vorhanden war.

Ich habe mir vor ca. 2 Wochen ein 16" geholt. Wäre heute ein neues 16" ARM gekommen, wäre das altbewährte ja nicht automatisch schlecht. Oder haben wir bisher auf Intel nicht richtig arbeiten können? Und ist es nicht so, dass gerade bei Technologie die Early Adopter sehr oft mit Abstrichen leben mussten? Das liegt aber oft an uns selbst, wenn wir immer gleich the latest and greatest auf Biegen und Brechen haben müssen und meinen, die Vorgänger wären dadurch direkt unbrauchbar. In einem Jahr wird die Welt anders aussehen.
 

Balkenende

Königlicher Kurzstiel
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Das günstigere MacBook Pro 13" hatte schon seit Jahren nur zwei Ports…
Das ist schon klar, aber Apple wird ja nicht müde, von dem ach so tollen neuen Chip zu faseln und wie leistungsfähig der sei.

Davon scheint faktisch derzeit nicht viel vorzuliegen bzw. gar nicht zu gehen.

Ich surfe gerade mal durch die US Foren, danach scheint bei dem M1 einiges an technischer Limitierung tatsächlich vorzuliegen und derzeit nicht anders zu gehen.

Dann ist das aber ziemlich viel heiße Luft, die da seit Monaten verbreitet wird.

Das war ja schon oben meine Vermutung, die ich eigentlich nicht wahrhaben wollte.
 
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dramaking

Pferdeapfel
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warum gibt es kein update für die 16" zoll macbook pro Variante? sind diese dann im vergleich jetzt schlechter als das neue 13" Modell?
 

Plumpsklo

Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Die erste Generation sollte man sowieso nicht kaufen... Aber, und das ist wichtig: Die Zukunft erscheint mir sehr rosig.

Wenn ich in 4-5 Jahren wieder umsteige, dann wird da alles tadellos laufen, alles ist umgestellt auf die Architektur.. Bis dahin muss ich bei Intel bleiben.
 

Martin Wendel

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Ich surfe gerade mal durch die US Foren, danach scheint bei dem M1 einiges an technischer Limitierung tatsächlich vorzuliegen und derzeit nicht anders zu gehen.
Welche technische Limitierung soll das sein, wenn der Mac mini 2 x Thunderbolt / USB 4, 2 x USB 3.1 Gen 2 und 1 x HDMI hat?
 

Thaddäus

Golden Noble
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warum gibt es kein update für die 16" zoll macbook pro Variante? sind diese dann im vergleich jetzt schlechter als das neue 13" Modell?
Nein, sind sie defintiiv nicht. Die Grafikkarten der 16" Geräte sind den M1 GPUs nach wie vor deutlich überlegen. Die Vergleiche die Apple heute gezeigt hat beziehen sich allesamt auf die integrierten Grafiklösungen von Intel. Einer AMD Radeon Pro 5xxx m können sie das Wasser aber (noch) nicht reichen.
 

Plumpsklo

Becks Apfel (Emstaler Champagner)
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Mich würde mal der Vergleich zu Ryzen Mobile 4000 interessieren. Die Intel CPUs in Puncto Performance pro Watt und bei der GPU zu schlagen ist wirklich nicht schwer..

Aber so eine Ryzen 4800 APU mit 8 Kernen.. Da wird der Spaß spannend.
 
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maniacintosh

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Es bringt Apple schlicht nichts, die Highend Geräte mit ARM auszustatten, wenn sie aufgrund von Skepsis darauf sitzen bleiben, weil sie zu teuer sind um mal eben auszutesten ob die Pro Workflows darauf auch wirklich so funktionieren wie angepriesen.
Das zeigt mir als potenziellem Kunden aber auch: Apple hat nicht genug Zuversicht in die neuen ARM-Macs. Es reicht eben noch nicht für mehr als Einsteiger-Geräte. Damals beim Intel Switch waren die 15" PowerBooks mit die ersten Geräte, die umgestellt wurden. Selbst beim mini gibt es noch ein Intel-Modell im Sortiment. Und nur 8 oder 16 GB-RAM bei allen M1-Macs ist auch eine herbe Enttäuschung. Die 8 GB-Modelle hätte man sich auch sparen können...
 

Balkenende

Königlicher Kurzstiel
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Welche technische Limitierung soll das sein, wenn der Mac mini 2 x Thunderbolt / USB 4, 2 x USB 3.1 Gen 2 und 1 x HDMI hat?
Warten wir auf Fakten, ich bin nicht in der Lage, das zu verifizieren und kann nur nachplappern.

HDMI und USB ältere Generation sind nicht das Thema, sondern die Beschränkung bei den aktuellen USB Ports und vor allem ggf. konstruktiv die 16 GB.

Da werden wir mehr erfahren, das übersteigt im Moment meinen Horizont.
 
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