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Trump untersagt US‑Behörden die Nutzung von Anthropic‑Diensten

Claude Trump stoppt Anthropic Claude Erinnerungen importieren

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US‑Präsident Donald Trump hat Bundesbehörden angewiesen, Produkte des KI-Unternehmens Anthropic nicht mehr zu verwenden. Auslöser ist ein öffentlicher Konflikt des Unternehmens mit dem Verteidigungsministerium.

Anordnung über Truth Social und Ausstiegsfrist

In einem Beitrag auf der Plattform Truth Social ordnete Trump an, dass alle Bundesbehörden die Nutzung sämtlicher Anthropic‑Produkte einstellen müssen. Behörden, die bereits Dienste des Unternehmens einsetzen, erhalten dafür eine Ausstiegsfrist von sechs Monaten. Gleichzeitig stellte der Präsident klar, dass Anthropic als Auftragnehmer der US‑Regierung künftig nicht mehr erwünscht sei.

Trump formulierte dies in seinem Beitrag unmissverständlich: „Wir brauchen es nicht, wir wollen es nicht und werden mit ihnen keine Geschäfte mehr machen.“ Konkrete rechtliche Schritte, etwa die Anwendung des Verteidigungsproduktionsgesetzes oder eine Einstufung von Anthropic als Risiko für die Lieferkette, erwähnte er nicht. Stattdessen forderte er das Unternehmen auf, während der sechsmonatigen Ausstiegsphase mitzuwirken, und drohte bei mangelnder Kooperation mit „erheblichen zivil- und strafrechtlichen Konsequenzen“.

Streit um Einsatz von KI für Überwachung und Waffen

Im Zentrum des Konflikts steht die Frage, wofür Anthropic seine KI‑Modelle im militärischen Bereich zur Verfügung stellt. Das Unternehmen verweigert den Einsatz seiner Systeme für eine umfassende inländische Massenüberwachung und für vollständig autonome Waffensysteme. Nach Darstellung des Berichts empfand Verteidigungsminister Pete Hegseth diese Vorgaben als zu restriktiv.

Anthropic‑Chef Dario Amodei bekräftigte am Donnerstag in einem öffentlichen Beitrag die Linie des Unternehmens. Er lehnte es ab, an den beiden genannten Punkten Abstriche zu machen. Man wolle den Auftraggeber zwar weiterhin unterstützen, jedoch nur mit den geforderten Schutzmaßnahmen. Wörtlich schrieb Amodei, die klare Präferenz sei es, das Verteidigungsministerium und die Soldat:innen „mit unseren zwei erbetenen Schutzvorkehrungen“ weiter zu bedienen.

Anthropic signalisiert geordneten Rückzug

Für den Fall, dass das Verteidigungsministerium auf Anthropic verzichtet, stellte Amodei einen strukturierten Übergang in Aussicht. Sollte das Ministerium sich entscheiden, Anthropic auszulisten, werde das Unternehmen daran mitarbeiten, eine reibungslose Umstellung auf einen anderen Anbieter zu ermöglichen. Ziel sei es, Unterbrechungen bei militärischer Planung, laufenden Operationen oder anderen kritischen Missionen zu vermeiden.

Wie die betroffenen US‑Behörden die Anordnung nun konkret umsetzen, ist noch offen. Klar ist bislang nur, dass sie ihre Nutzung von Anthropic‑Diensten innerhalb der gesetzten Frist einstellen müssen und sich nach alternativen KI‑Anbietern umsehen werden.

Via: https://techcrunch.com

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