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iPad mini im Test: OLED-Display überzeugt, doch 120 Hertz fehlen

Das Apple iPad mini midnight steht im Profil mit einem schwarzen Rand und einem schwarzen Körper.

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Das neue iPad mini bringt ein OLED-Display, ein dünneres Gehäuse und den A20 Pro. Erste Testberichte loben die Verbesserungen, sehen aber auch Schwächen – und stellen die Frage nach dem Preis.

OLED und schlankeres Gehäuse

Apple hat das iPad mini sichtbar überarbeitet. Trotz unveränderter Geräteabmessungen bietet das Display nun eine Diagonale von 8,5 Zoll. Möglich macht das der schmalere Bildschirmrand. Die OLED-Technik sorgt laut den vorliegenden Tests für kräftige Farben und ein helles Bild.

Auch das Gehäuse fällt dünner aus. Das macht sich laut mehreren Tester:innen direkt beim Halten bemerkbar. Der Klang wurde ebenfalls verbessert: Die Lautsprecher geben den Ton durch das akustisch durchlässige Display aus. Eine Nano-Textur-Option soll die Nutzung im Freien erleichtern.

In den Besprechungen wird das neue Modell als deutlicher Schritt für die kleine Tablet-Reihe beschrieben. Einige Tester:innen sehen darin sogar das bislang leistungsfähigste iPad mini. Das Display und die schlankere Bauweise zählen zu den häufig genannten Stärken.

A20 Pro und lokale KI-Leistung

Der A20 Pro liefert laut den Tests einen spürbaren Leistungsschub. Auch Anwendungen mit künstlicher Intelligenz können davon profitieren, wenn sie direkt auf dem Gerät laufen. John Voorhees von MacStories berichtet etwa von einem Transkriptionstest: Zehn Minuten Audio ließen sich demnach in einer Sekunde umwandeln.

In einem weiteren Test war das iPad mini bei der Ausführung eines Sprachmodells schneller als das 11-Zoll-iPad Pro mit M4-Chip. Diese Ergebnisse beziehen sich auf die jeweiligen Testbedingungen und zeigen, dass das kompakte Modell bei bestimmten KI-Aufgaben viel Leistung bietet.

Die Leistung allein beantwortet jedoch nicht die Frage, für wen sich das neue iPad mini eignet. David Pierce von The Verge beschreibt das Gerät als passend für manche Nutzer:innen, zugleich aber auch als eine Art Falle. Das kleine Format kann ideal sein, dürfte aber nicht für alle die richtige Wahl darstellen.

Fehlende 120 Hertz und hoher Preis

Ein zentraler Kritikpunkt ist das Fehlen einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Das OLED-Display stellt Inhalte zwar hochwertig dar, bietet aber nicht die ProMotion-Technik, die Apple in anderen iPad-Modellen einsetzt. Ein Rezensent von MacRumors zeigt sich mit Apples Begründung für den Verzicht nicht zufrieden.

Auch der Preis wird in den ersten Besprechungen als Nachteil genannt. Das gilt besonders, weil das iPad mini trotz des neuen Displays und des leistungsfähigeren Chips nicht alle Funktionen größerer iPads übernimmt. Face ID fehlt ebenfalls. Damit stehen den Verbesserungen klare Einschränkungen gegenüber.

Die Testberichte zeichnen insgesamt das Bild eines leistungsfähigen, besonders kompakten Tablets mit deutlichen Neuerungen. OLED-Bildschirm, dünneres Gehäuse und A20 Pro sprechen für das neue Modell. Wer jedoch 120 Hertz oder Face ID erwartet, findet diese Funktionen nicht. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt daher stark davon ab, wie wichtig Euch Format und Mobilität sind.

Via: https://www.techmeme.com

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Tags: Apple, iPad mini, A20 Pro, OLED-Display, Tablet-Test

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