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Microsoft plant neuen OpenClaw-ähnlichen Agenten für Copilot

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Microsoft testet Funktionen, die an OpenClaw erinnern und direkt in den bestehenden Microsoft 365 Copilot integriert werden sollen. Die Erweiterungen richten sich an Unternehmenskund:innen und sollen strengere Sicherheitskontrollen bieten als das als riskant geltende Open-Source-Projekt OpenClaw.

Was hinter OpenClaw und Microsofts Plänen steckt

OpenClaw ist ein Werkzeug, das lokal auf dem Rechner der Benutzer:innen läuft und eigenständige Agenten erstellen kann, die Aufgaben im Auftrag der Person erledigen. Entwickelt Microsoft eine eigene Variante einer „Klaue“, also eines lokal laufenden Agenten, würde dieses Projekt eine ganze Reihe agentenbasierter Werkzeuge ergänzen, die der Konzern in den vergangenen Monaten bereits angekündigt hat.

Im März stellte Microsoft Copilot Cowork vor. Dieses Werkzeug soll nicht nur Suchergebnisse liefern oder in einem separaten Arbeitsbereich chatten, sondern direkt Aktionen in Microsoft-365-Apps ausführen. Copilot Cowork basiert auf der eigenen „Arbeits-IQ“-Technologie, einer Intelligenzschicht, die Cowork für Nutzer:innen über verschiedene Microsoft-365-Anwendungen hinweg personalisieren soll.

Copilot Cowork, Copilot Tasks und Claude im Einsatz

Für Copilot Cowork greift Microsoft zudem auf Claudes Fähigkeiten zurück, das Sprachmodell von Anthropic, mit dem der Konzern Ende vergangenen Jahres eine Partnerschaft eingegangen ist. Claude steht in Cowork als Modelloption zur Verfügung. OpenClaw kann zwar mit mehreren Modellen arbeiten, doch viele Nutzer:innen des Open-Source-Projekts setzen bevorzugt auf Claude. Copilot Cowork läuft allerdings nicht auf der lokalen Hardware, sondern vollständig in der Cloud.

Bereits im Februar führte Microsoft außerdem Copilot Tasks ein, einen weiteren Agenten, der Aufgaben selbstständig erledigen soll und zunächst als Vorschau erschien. Laut Marketingmaterialien richtet sich dieser Agent eher an ambitionierte Privatnutzer:innen als an Unternehmen. Copilot Tasks soll unter anderem E-Mails organisieren, was stark an Microsoft 365 erinnert, aber auch Reisen und Termine koordinieren, also Aufgaben, die außerhalb der klassischen Office-Programme liegen. Auch dieser Dienst arbeitet in der Cloud und nicht lokal.

Noch ist unklar, ob Microsofts neue „Klaue“ wirklich lokal laufen wird oder lediglich bestimmte Funktionen übernimmt, die OpenClaw-Befürworter:innen schätzen. Gegenüber The Information erklärte Microsoft jedoch, eines der Kernmerkmale bestehe darin, eine Variante von Microsoft 365 Copilot bereitzustellen, die dauerhaft aktiv ist und jederzeit Aktionen ausführen kann. Ziel ist ein Agent, der mehrstufige Aufgaben über längere Zeiträume hinweg erledigt.

Mac mini als OpenClaw-Plattform und Ausblick auf Build

Obwohl das Open-Source-Projekt OpenClaw auf Windows-Rechnern laufen kann, hat sich der Mac mini zur bevorzugten Plattform vieler OpenClaw-Nutzer:innen entwickelt. Die kleinen, relativ günstigen, würfelförmigen Mac-mini-Desktops verkaufen sich daher derzeit besonders stark. Neben Sicherheitsaspekten könnte Microsoft also mehrere Gründe haben, eine eigene Version eines solchen Agenten zu entwickeln.

Dem Bericht von The Verge zufolge wird erwartet, dass Microsoft die neue „Klaue“ oder eine weiterentwickelte Version eines bereits existierenden OpenClaw-ähnlichen Werkzeugs auf der Entwicklerkonferenz Microsoft Build im Juni vorstellt. Die Redaktion hat bei Microsoft nachgefragt, wie sich der neue Agent in das bestehende Agenten-Portfolio einfügt, und will den Bericht aktualisieren, sobald eine Antwort vorliegt.

Via: https://techcrunch.com

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Tags: OpenClaw, Copilot Cowork, Microsoft, Copilot Tasks, Cloud, Mac mini, Microsoft 365, Copilot, KI-Agenten, Claude

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