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Microsoft stuft Copilot in Nutzungsbedingungen als „nur zur Unterhaltung“ ein

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Microsoft bewirbt Copilot offensiv für den Einsatz in Unternehmen – warnt in den eigenen Nutzungsbedingungen aber vor zu viel Vertrauen. Ein Hinweis darin sorgt aktuell für Kritik in sozialen Netzwerken.

Copilot-Hinweis: „Nur zu Unterhaltungszwecken“

Microsoft richtet Copilot derzeit klar auf zahlende Geschäftskund:innen aus. Parallel kursiert jedoch ein Abschnitt aus den Nutzungsbedingungen, der Copilot deutlich relativiert und zuletzt offenbar am 24. Oktober 2025 aktualisiert wurde.

Darin heißt es sinngemäß: Copilot sei nur zu Unterhaltungszwecken gedacht. Der Dienst könne Fehler machen und möglicherweise nicht wie vorgesehen funktionieren. Nutzer:innen sollten sich nicht auf Copilot für wichtige Ratschläge verlassen und ihn auf eigenes Risiko verwenden. Diese Formulierung steht im Kontrast zum produktiven Einsatz, den Microsoft für Copilot im Arbeitsalltag anpreist, und hat entsprechende Reaktionen in sozialen Medien ausgelöst.

Microsoft will „veraltete Sprache“ anpassen

Gegenüber dem Magazin PCMag nahm Microsoft Stellung zu den Vorwürfen. Ein Unternehmenssprecher bezeichnete die betreffende Passage als „veraltete Sprache“, die nicht mehr den aktuellen Stand des Produkts abbilde.

Mit der Weiterentwicklung von Copilot habe sich auch die Nutzung verändert, so die Argumentation. Die Formulierung spiegele nicht mehr wider, wie Copilot heute eingesetzt werde. Microsoft kündigte an, den Text mit dem nächsten Update der Nutzungsbedingungen zu ändern. Konkrete Details, wie die neue Fassung aussehen soll, liegen bislang nicht vor.

Ähnliche Warnhinweise auch bei anderen KI-Anbietern

Nicht nur Microsoft sichert sich mit solchen Hinweisen ab. Wie Tom’s Hardware berichtet, verwenden auch andere KI-Unternehmen vergleichbare Formulierungen in ihren Bedingungen.

So weisen sowohl OpenAI als auch xAI ausdrücklich darauf hin, dass die von ihren Modellen erzeugten Inhalte nicht als absolute Wahrheit verstanden werden dürfen. xAI betont, Nutzer:innen sollten die Ausgaben nicht als „die Wahrheit“ ansehen. OpenAI formuliert ähnlich und warnt davor, die eigenen Dienste als „alleinige Quelle für Wahrheit oder sachliche Informationen“ zu verwenden. Die Unternehmen stellen damit klar, dass ihre KI-Systeme Fehler machen können und Ergebnisse kritisch geprüft werden müssen.

Die Debatte um Microsofts Copilot-Nutzungsbedingungen reiht sich damit in eine breitere Diskussion ein. KI-Anbieter möchten ihre Systeme als hilfreiche Werkzeuge etablieren, verweisen rechtlich aber deutlich auf deren Grenzen und mögliche Fehlfunktionen.

Via: https://techcrunch.com

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Tags: Copilot, Nutzungsbedingungen, xAI, Haftungsausschluss, Microsoft, künstliche Intelligenz, KI, OpenAI

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