Mit iOS 26.1 führt Apple eine neue Einstellung ein, mit der Ihr den Flüssigglas-Look auf dem iPhone gezielter steuern könnt. Das hilft insbesondere bei Problemen mit der Lesbarkeit.
Erster großer Designwechsel seit iOS 7
Apple hat den Liquid-Glass-Effekt im September mit iOS 26 eingeführt. Es handelt sich um die erste größere optische Änderung auf dem iPhone seit iOS 7 im Jahr 2013. Einige Nutzer:innen auf Reddit berichteten von Schwierigkeiten, bestimmte Inhalte zu lesen, seit der neue Look aktiv ist. Wenn Ihr ähnliche Probleme habt, lohnt sich ein Update auf iOS 26.1 und ein Blick in die neuen Optionen.
Vor iOS 26.1 gab es nur wenige Möglichkeiten, Flüssigglas-Elemente anzupassen. Ihr konntet etwa einen dunklen Farbton für Elemente des Home-Bildschirms aktivieren oder über „Transparenz reduzieren“ beeinflussen, wie stark der Effekt systemweit sichtbar ist. Diese Einstellungen wirkten jedoch eher grob und betrafen viele Bereiche gleichzeitig.
Mit iOS 26.1 kommt nun eine feinere Steuerung hinzu. Ihr könnt bestimmte Elemente wie das Mitteilungszentrum oder einige Suchleisten verändern, ohne andere Bereiche, zum Beispiel den Home-Bildschirm, mitzuändern. So lasst Ihr Euch den neuen Look anzeigen, ohne überall dieselbe Transparenz nutzen zu müssen.
So findet Ihr die Flüssigglas-Einstellungen
Wenn Ihr iOS 26.1 oder neuer installiert habt, erreicht Ihr die neuen Optionen über die Einstellungen. Öffnet dazu die App „Einstellungen“, tippt auf „Anzeige & Helligkeit“ und anschließend auf „Liquid Glass“. In diesem Menü seht Ihr zwei Auswahlmöglichkeiten: „Transparent“ und „Eingefärbt“.
„Transparent“ ist die Standardeinstellung und sorgt für eine stärkere Transparenz. Apple beschreibt diese Option damit, dass mehr von den Inhalten unterhalb sichtbar wird. „Eingefärbt“ verringert die Transparenz, erhöht die Deckkraft und verstärkt den Kontrast. Dadurch werden Flüssigglas-Elemente weniger dominant und Inhalte besser ablesbar.
Wählt Ihr „Eingefärbt“, verschwinden die Flüssigglas-Effekte in Menüs nicht vollständig. Sie werden aber deutlich abgeschwächt. Einige Elemente und Menüs wirken fast deckend, zum Beispiel die Suchleiste in Nachrichten, solange Ihr nicht über besonders farbige oder auffällige Inhalte scrollt. In diesen Momenten zeigt sich der Effekt wieder etwas deutlicher.
Unabhängig von Hell- und Dunkelmodus
Die Flüssigglas-Einstellungen sind nicht an den Hell- oder Dunkelmodus gebunden. Ihr könnt „Eingefärbt“ im Hellmodus aktivieren oder „Transparent“ im Dunkelmodus verwenden, je nachdem, was Euch besser gefällt oder besser lesbar ist. Der Dunkelmodus in Kombination mit der Option „Eingefärbt“ sorgt vielen Nutzer:innen zufolge für ein aufgeräumtes Erscheinungsbild.
Via: https://www.cnet.com
Titelbild KI (Zur Illustration)
