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App Store unter Druck: Wo Apple neue Einnahmen sucht und was sich für Entwickler ändert

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Regulierungsstreit, schwächeres Geschäft mit mobilen Spielen und neue Offenlegungspflichten setzen Apples App-Store-Geschäft unter Druck. Zugleich prüft der Konzern offenbar, wie Drittanbieter-Apps mit künstlicher Intelligenz zusätzliche Einnahmen bringen könnten.

Apple erwägt neue Einnahmen mit KI-Apps

Apples Dienstleistungsgeschäft erzielt weiterhin hohe Umsätze. Doch der App Store steht vor Herausforderungen: Regulierungsmaßnahmen und ein nachlassendes Geschäft mit mobilen Spielen bremsen das Wachstum. Bei einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen deutete Apple an, zusätzliche Einnahmen mithilfe von Drittanbieter-Apps erschließen zu wollen.

Was das konkret bedeutet, ist bislang offen. Denkbar ist, dass Apple neue Geschäftsmodelle rund um KI-Apps prüft. Die verfügbaren Hinweise nennen jedoch weder konkrete Angebote noch Gebühren oder einen Zeitplan. Damit bleibt auch unklar, ob und wie sich solche Überlegungen auf Entwickler:innen und Nutzer:innen auswirken würden.

Für Entwickler:innen könnte die Frage entscheidend sein, unter welchen Bedingungen KI-Anwendungen im App Store angeboten und monetarisiert werden. Konkrete Änderungen an den Regeln oder am Abrechnungssystem sind bisher allerdings nicht bekannt. Apples Signal zeigt vor allem, dass der Konzern nach weiteren Möglichkeiten für sein Dienstleistungsgeschäft sucht.

Rechtsstreit mit Epic bleibt vorerst offen

Zusätzliche Unsicherheit bringt der Rechtsstreit zwischen Apple und Epic Games. Der Oberste Gerichtshof der USA wird sich vor Januar 2027 nicht mit dem Verfahren befassen. Damit bleibt die Auseinandersetzung über Apples App-Store-Regeln zunächst ungelöst.

Der Rechtsstreit ist für Apple relevant, weil er die Bedingungen berührt, unter denen Apps vertrieben und Zahlungen abgewickelt werden. Solange das Verfahren weiterläuft, bleibt offen, ob daraus Änderungen für den App Store folgen. Entwickler:innen und Nutzer:innen müssen deshalb vorerst mit den bestehenden Regeln rechnen; neue Vorgaben ergeben sich aus der Vertagung nicht.

Neue Angaben zu Dating- und Standortfunktionen

Unabhängig von möglichen neuen Geschäftsmodellen führt Apple zusätzliche Offenlegungspflichten ein. Ab dem 16. November müssen Entwickler:innen angeben, ob ihre Apps die Standortfreigabe in der realen Welt oder Dating-Funktionen enthalten. Apple will diese Angaben für die passende Alterseinstufung der Apps nutzen.

Die Pflicht zur Angabe von Dating- und Beziehungsfunktionen gilt laut Apple für Apps, die Kontakte zur Partnersuche oder für Beziehungen ermöglichen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Dating die Hauptfunktion der App ist. Entwickler:innen müssen die entsprechenden Merkmale also auch dann offenlegen, wenn sie nur einen Teil des Angebots bilden.

Für Nutzer:innen könnten die Angaben vor allem bei der Alterseinstufung sichtbar werden. Entwickler:innen müssen ihre Apps dagegen auf die neuen Fragen prüfen und die geforderten Informationen bereitstellen. So treffen wirtschaftlicher Druck, ein offener Rechtsstreit und zusätzliche Anforderungen gleichzeitig auf Apples App-Ökosystem.

Via: appleinsider.com · techcrunch.com · www.macrumors.com

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Tags: Apple, App Store, Epic Games, Entwickler:innen, KI-Apps, Alterseinstufung

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