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Insta360 Flow 2 Pro – Highend-Gimbal mit smarter KI

Wir haben in den letzten Wochen den Insta360 Flow 2 Pro ausprobiert. Der Gimbal, der vor allem für iPhone-Nutzer optimiert wurde, soll im Bereich Stabilisierung und KI-Tracking überzeugen.

Insta360 Flow 2 Pro ausgepackt

Das Design des Flow 2 Pro vermittelt beim Auspacken durch seine strukturierte Oberfläche Wertigkeit. Die kompakten Maße und geringes Gewicht deuten auf sehr mobilen Einsatz hin. Der verlängerte Griff sowie ein neu gestaltetes Scharniersystem erlauben ein intuitives Öffnen und schnelles Setup.

Das deutlich stabilere und dadurch besser nutzbare Stativ ist eine sinnvolle Verbesserung gegenüber dem Vorgänger.

Der Gimbal bleibt samt Magnetklammer mit 357 Gramm angenehm leicht. Die magnetische Klemme haftet sicher und die NFC-Integration sorgt für einen schnellen Pairing-Prozess – mit iPhones. Ein nettes Detail: Ein kleiner Spiegel auf der Rückseite erleichtert Selfie-Aufnahmen mit der Hauptkamera, auch wenn die Fischaugenoptik gewöhungsbedürftig ist. Insgesamt wirkt der Flow 2 Pro solide verarbeitet, mit einem ergonomischen Joystick und einem haptisch besseren Zoomrad als zuvor.

Die Daten

Der Insta360 Flow 2 Pro präsentiert sich nun als technisch ausgereifter Smartphone-Gimbal mit Fokus auf Stabilisierung und intelligente Motivverfolgung. Im Inneren arbeitet eine KI, Deep Track 4.0 so der Marketing Name. Diese soll Motive präzise und schnell im Bild halten. Hierbei ist es egal ob es nur um Einzelpersonen oder mehrere Gesichter gleichzeitig geht.

Die Integration von Apple DockKit hebt die Nutzung unter iOS auf ein neues Level. Hierdurch können über 200 Apps zuverlässiges Tracking nutzen. Egal ob die native iPhone Kamera-App, FaceTime, Filmic, Blackmagic Cam und mehr stehen hier zur Auswahl.

Entwickler: Insta360
Preis: Kostenlos+

Auf Android steht das umfassende Tracking nur über die Insta360-App bereit. Hierzu ist jedoch ein zusätzlicher KI-Tracker nötig, den es im Zubehör zu kaufen gibt.

Die Betriebsdauer beträgt bis zu zehn Stunden. Via USB-C lädt der Insta360 Flow 2 Pro in zwei Stunden wieder komplett und läßt sich auch als Powerbank für das Smartphone nutzen. Besonders praktisch sind die kreativen Aufnahmemodi wie Dolly Zoom, Panorama- und Motionlapse sowie das 360°-Schwenk-Tracking, die dem Gimbal im Alltag zusätzliche Vielseitigkeit verleihen sollen. Beim Handling überzeugt die solide Bauweise und das geringe Gewicht von knapp 357 Gramm plus Magnetklammer, sodass er auch für längere Drehs und Reisen geeignet ist.

Die intuitive Bedienung, die durch NFC und Bluetooth 5.0 unterstützt wird, rundet das Datenspektrum dieses Gimbals ab.

Während die Preisempfehlung des Gimbal bei 169,99 Euro liegt, ist der Insta360 Flow 2 Pro bei Amazon aktuell schon für 125,99 Euro

zu haben.

Im Alltag

Im Praxiseinsatz punktet der Flow 2 Pro durch zuverlässige Stabilisierung und einen intuitiven Workflow. Selbst bei schnellen Bewegungen und unwegsamem Gelände bleibt das Videomaterial flüssig, der Gimbal erkennt und verfolgt Motive dank Deep Track rasch und zuverlässig. Besonders nützlich ist die Gestensteuerung bei der Aufnahme und für die Gesichtserkennung – etwa durch ein Peace-Zeichen oder Handheben, was das Handling im Vlog-Alltag deutlich vereinfacht.

Eine mobile Businessanwendung kann die Nutzung in Teams, Zoom und sonstigen Businessmeetings sein. Via Gestensteuerung und KI haben wir selbst virtuelle Präsentationen mittels Flow 2 Pro und iPhone professionell umgesetzt.

Gerade das Zusammenspiel von Software und Hardware punkten durch die Vielzahl der Modi: Timelapse, Motion Time-Lapse, Hyperlapse, Dolly-Zoom, Teleprompter und Panorama.

Zusätzlich läßt sich das Gimbal per per Apple Watch oder zweitem Smartphone fernsteuern, was Solo Dreharbeiten deutlich vereinfacht. Die Steuerung ist auch am Insta360 Flow 2 Pro intuitiv. Joystick und Zoomrad lassen sich präziser und wertiger als beim Vorgänger bedienen.

Ein Kritikpunkt im Alltag ist die Position des Zoomrades, das nicht in jeder Situation ergonomisch erreicht werden kann. Auch die Lernkurve bei Verwendung des Selfiespiegels, der für kreative Shots aber genutzt werden kann, könnte intuitiver sein.

Auch der fest verbaute Akku des Insta360 Flow 2 Pro kann kritisch sein. Dieser verhindert einen schnellen Tausch, sodass bei besonders langen Drehs eine Powerbank notwendig wird. Hat man eine solche zur Hand, wandelt sich dies eher in einen Vorteil, da hier eine Durchladung zum iPhone die Nutzungszeit verlängert.

Verglichen mit der Konkurrenz zeigt sich, dass DJI Osmo Mobile (7/7P) zwar ähnlich viel kann, der Insta360 Flow 2 Pro aber durch seine iOS-Integration und das Tracking die Nase vorn hat.

Fazit

Der Insta360 Flow 2 Pro baut auf seinem Vorgänger auf, ohne das Rad neu zu erfinden. Das ist mehr Evolution als Revolution. Mit robustem, intuitivem Design, exzellenter Stabilisierung, starker KI-Verfolgung und langer Laufzeit ist er das perfekte Tool für mobile Content-Creator und Vlogger. Dies gilt vor allem bei Nutzung eines iPhones. Auch Android-Nutzer (mit KI-Tracker) bekommen eine solide Lösung, wenngleich die Systemintegration nicht ganz auf Augenhöhe ist.

Leichte Kritik gibt es beim Handling des Zoomrades und der Notwendigkeit des KI-Trackers für vollständige Funktionalität bei Android.

Wer bereits den Vorgänger nutzt, muss nicht zwingend upgraden: Die Verbesserungen sind spürbar, aber nicht bahnbrechend. Für alle anderen, die den vielseitigsten, faltbaren Smartphone-Gimbal mit erstklassiger Verfolgung und Stabilisierung suchen, ist der Flow 2 Pro aktuell die beste Wahl auf dem Markt.

Der Insta360 Flow 2 Pro wurde uns von Insta360 für diesen Test zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an den Hersteller.

Zu den Einkaufstipps:

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Bilder Insta360

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Andreas Vogel

Autor Apfeltalk

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