Apple hält an getrennten Betriebssystemen für iPad und Mac fest. CEO John Ternus sagte bei einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen, derzeit seien keine grundlegenden Änderungen geplant.
Die Frage nach einem einheitlichen Apple-Betriebssystem stellte der Analyst Richard Kramer von Arete Research. Er verwies darauf, dass die jüngsten MacBook-Pro-Modelle mehr Funktionen aus dem iOS-Umfeld böten, darunter Touch-Funktionen und die Dynamic Island. Auch Siri AI sprach Kramer an. Er wollte wissen, ob Apple die Verbindung zwischen macOS und iOS weiter ausbauen oder langfristig ein gemeinsames Betriebssystem einführen könnte – etwa, um die Entwicklung zu vereinfachen oder Kosten zu senken.
Ternus betonte in seiner Antwort, Apple sei sowohl auf den Mac als auch auf das iPad stolz. Das Unternehmen bringe seit Jahren Funktionen und Möglichkeiten über sein Ökosystem hinweg zusammen. Als Beispiel nannte er die Übergabe von Aufgaben zwischen iPhone, Mac und iPad. Bei der Entwicklung gehe es aber darum, die bestmögliche Version jedes einzelnen Produkts zu schaffen.
Zu den jüngsten MacBook-Pro-Modellen sagte Ternus, sie seien in jeder Hinsicht besser als ihre Vorgänger und stellten einen großen Schritt nach vorn dar. Eine grundlegende Änderung an der Betriebssystemstrategie plane Apple derzeit nicht. Zugleich schränkte er ein, dass das Unternehmen über solche Vorhaben ohnehin nicht sprechen würde.
Die Aussage passt zu Apples bisheriger Haltung. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen die Vorstellung, iPadOS und macOS zu einem Betriebssystem zusammenzuführen, wiederholt zurückgewiesen. Auch Craig Federighi, Apples Chef für Softwareentwicklung, äußerte sich 2025 in einem Interview dazu. Apple wolle keine „Sporks“ bauen, sagte er. Eine solche Kombination sei weder ein guter Löffel noch eine gute Gabel.
Damit deutet auch Ternus’ Antwort nicht auf eine bevorstehende Zusammenlegung hin. Für Euch bedeutet das: iPadOS und macOS bleiben nach dem derzeit bekannten Stand eigenständige Systeme. Eine Fusion hat Apple nicht angekündigt.
Getrennte Betriebssysteme schließen gemeinsame Funktionen nicht aus. Mac und iPad weisen im Lauf der Zeit immer mehr Überschneidungen auf. Als aktuelles Beispiel nennt der Bericht die neuen MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Displays, die Touch-Funktionalität bieten.
Apple kann also Funktionen über seine Geräte hinweg anbieten und zugleich an unterschiedlichen Betriebssystemen festhalten. Ternus’ Antwort unterscheidet dabei zwischen der Weiterentwicklung gemeinsamer Möglichkeiten und einer grundlegenden Änderung an der Produktstrategie: Für Letztere gebe es derzeit keine Pläne.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
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