Canva hat Affinity für das iPad veröffentlicht. Die kostenlose Design-App vereint Zeichnen, Vektorgrafik, Fotobearbeitung und Layout und ergänzt die Bedienung auf dem Tablet um ein neues Sketch Studio.
Die Veröffentlichung folgt auf den Neustart der Desktop-App im vergangenen Jahr. Damals fasste Canva Affinity Designer, Affinity Photo und Affinity Publisher in einer Anwendung für Mac und Windows zusammen. Eine iPad-Version hatte das Unternehmen für 2026 angekündigt. Seit dem Neustart der Desktop-App hätten sich mehr als sieben Millionen Menschen dafür registriert, teilt Canva mit.
In der iPad-App stehen die Arbeitsbereiche Sketch, Vector, Pixel und Layout zur Verfügung. Sie lassen sich innerhalb derselben Datei im Format .af nutzen. Diese Dateien können auch in der Desktop-Version geöffnet werden. Die Oberfläche wurde laut Canva eigens für das iPad gestaltet und nicht einfach von der Desktop-App verkleinert.
Das Sketch Studio bietet freies Zeichnen mit einer anpassbaren Pinselsammlung. Die Funktion „Sketch to Shapes“ wandelt gezeichnete Formen in bearbeitbare Vektoren um. Für Fotos gibt es unter anderem RAW-Bearbeitung, nicht-destruktive Anpassungen und ein Maskierungswerkzeug. Dieses soll dabei helfen, schwierige Kanten, etwa bei Haaren und Fell, mit dem Apple Pencil nachzuzeichnen.
Der Layout-Bereich unterstützt mehrseitige Dokumente, Musterseiten und druckfertige Ausgaben. Auch der Apple Pencil Pro wird unterstützt: Dazu gehören Drehung des Schafts, Zusammendrücken und Schweben sowie die Steuerung über Druck und Neigung.
Die zentralen Werkzeuge zum Zeichnen, für Vektorgrafik, Fotobearbeitung und Layout sind für Einzelpersonen kostenlos. Für die Nutzung ist jedoch ein kostenloses Canva-Konto erforderlich. Kostenpflichtig sind ausschließlich die KI-Funktionen. Sie setzen einen Premium-Plan von Canva voraus und folgen damit dem Modell, das das Unternehmen bereits beim Neustart der Desktop-App 2025 eingeführt hatte.
Die KI-Werkzeuge laufen über Canva AI Studio. Dazu zählen Generative Expand, das Hochskalieren von Bildern, Rauschreduzierung und Decompose Layer. Letztere Funktion teilt ein flaches Bild in bearbeitbare Ebenen auf.
Trotz des gemeinsamen Dateiformats bietet die iPad-Version zum Start nicht alle Funktionen der Desktop-App. Laut Affinity fehlen unter anderem Bücher, Stapelverarbeitung, Datenzusammenführung, Quick Adjustments sowie die Info- und Scope-Panels. Auch Makroaufzeichnung und Astrophotography Studio sind zunächst nicht enthalten. Affinity plant, weitere Funktionen im Lauf der Zeit hinzuzufügen.
Affinity by Canva ist im App Store als kostenloser Download mit In-App-Käufen erhältlich. Voraussetzung ist iPadOS 18.0 oder neuer.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
Den Beitrag in unserem Forum kommentieren
Das neue iPad mini verbindet ein OLED-Display mit einem dünneren Gehäuse, mehr Leistung und Schutz vor Wasser und Staub. Erste…
Apple testet neue KI-Funktionen für die Apple Watch, die Gespräche zusammenfassen und kürzlich Gesagtes wiedergeben. Die Funktionen sind zunächst für…
OpenAI, Google, Microsoft und Anthropic unterstützen ein gemeinsames Signal, mit dem Website-Betreiber:innen das Training von KI-Modellen mit ihren Inhalten untersagen…
Apple hat das vierte Geschäftsquartal 2026 mit Rekordzahlen abgeschlossen. Interessanter als die Bilanz waren allerdings einige Aussagen aus der anschließenden…
Apple kann derzeit nicht sagen, wann die Nachfrage nach dem iPhone Duo wieder vollständig gedeckt ist. Konzernchef John Ternus verweist…
Google bringt seine experimentelle App Dreambeans nach Indien. Gleichzeitig greift Anthropic mit einer kleinen Änderung an Claude das Thema KI-generierter…
Diese Website benutzt Cookies um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Wenn Sie diese Website weiter nutzen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
Mehr lesen