Werbung



TellerrandNews

Galaxy S26 (Ultra): Neues Privatsicht-Display, starke KI-Funktionen und höhere Preise

Samsung Galaxy S26 Ultra

Werbung



Samsung hat die Galaxy-S26-Reihe vorgestellt und setzt dabei auf ein neues Privatsicht-Display, tief integrierte KI-Funktionen und überarbeitete Hardware-Details. Gleichzeitig steigen die Preise im Vergleich zur S25-Generation spürbar.

Privatsicht-Display: Fein steuerbarer Sichtschutz für Apps, Inhalte und Benachrichtigungen

Das Galaxy S26 Ultra führt ein integriertes Privatsicht-Display ein, das den Bildschirm vor neugierigen Blicken schützen soll. Anders als klassische Blickschutzfolien lässt sich der Effekt flexibel konfigurieren. Nutzer:innen können festlegen, in welchen Bereichen des Displays oder in welchen Apps der Sichtschutz aktiv wird, etwa bei Banking-Apps, der Fotos-App oder einzelnen Eingabefeldern für Passwörter. Eingaben und vertrauliche Inhalte bleiben so für Umstehende unsichtbar, während der:die Besitzer:in sie weiterhin lesen kann.

Laut einem Video des YouTubers MKBHD kann das Privatsicht-Display auch genutzt werden, um eingehende Benachrichtigungen auszublenden. Damit lässt sich sehr granular bestimmen, welche Informationen auf dem Bildschirm sichtbar bleiben. Samsung vermarktet die Technik als erste fest integrierte Lösung dieser Art im Smartphone-Sektor. Parallel dazu kursieren Berichte, dass andere Hersteller ein ähnliches Konzept prüfen und Apple vergleichbare Display-Technik vor allem für MacBooks untersucht.

Galaxy S26 Ultra: Kamera, Kühlung und KI im Fokus

Beim Galaxy S26 Ultra bleibt die Kamera-Hardware weitgehend unverändert: Die Hauptkamera bietet 200 Megapixel, hinzu kommen eine Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln, ein 3-fach-Tele mit 10 Megapixeln sowie ein 5-fach-Tele mit 50 Megapixeln. Neu sind größere Blendenöffnungen bei Haupt- und Ultraweitwinkelkamera, die mehr Licht einfangen und insbesondere bei Nachtaufnahmen helfen sollen. Samsung hebt verbesserte Nachtfotos und -videos hervor; die Nachtvideo-Funktion nutzt dafür fortgeschrittene Software zur Rauschreduzierung und Farboptimierung.

Videoaufnahmen sind weiterhin in 8K möglich, zudem unterstützt das S26 Ultra Log-Codecs mit integrierten LUTs, was ambitionierte Videoproduzent:innen ansprechen soll. Um die Fähigkeiten zu demonstrieren, hat Samsung das Unpacked-Event in San Francisco komplett mit Galaxy S26 Ultra gefilmt und gestreamt. Neu ist auch Horizon Lock: Die Funktion stabilisiert die Horizontlinie im Video, selbst wenn das Smartphone stark gedreht wird, was sich an Action-Kamera-Funktionen anlehnt.

Parallel dazu rüstet Samsung bei der Kühlung nach. Das S26 Ultra erhält eine neu gestaltete Dampfkammer mit zusätzlichem thermischem Interface-Material an den Seiten des Prozessors. Die Wärme soll so effizienter verteilt und die Temperatur auch bei Spielen und Videoaufnahmen konstanter gehalten werden. Das soll nicht nur für ein angenehmeres Gehäuse sorgen, sondern auch der Akkulaufzeit helfen, da hohe Temperaturen die Batterie stärker belasten. Samsung setzt beim Gehäuse auf Aluminium, das die Wärmeableitung unterstützt – ähnlich wie Apple, das beim iPhone 17 Pro mit Aluminium und Dampfkammer ebenfalls die Kühlung verbessert hat.

Stark ausgebaut wurde zudem der KI-Umfang. Im S26 kombiniert Samsung Googles Gemini für agentische Aufgaben, Perplexity für Webrecherchen und eine deutlich aufgewertete, lokal laufende Bixby-Version. Gemini kann nun nicht mehr nur mit Samsung-Apps interagieren, sondern auch in Drittanbieter-Apps eigenständig Aktionen ausführen, etwa eine Uber-Fahrt im Hintergrund buchen oder Inhalte aus YouTube-Videos extrahieren und in Samsung Notes übernehmen. In der Kamera-App ermöglicht generative KI natürliche Sprachbefehle zur Bildbearbeitung, inklusive Compositing oder dem Ändern von Outfits in Fotos.

Preisanstieg durch S26-Reihe und Wegfall der 128-GB-Modelle

Mit der Galaxy-S26-Serie steigen die Preise gegenüber den S25-Modellen. Das Galaxy S26 startet bei 899,99 US-Dollar (999 Euro), das S26 Plus bei 1.099,99 US-Dollar (1.249 Euro), und das S26 Ultra bei 1.299,99 US-Dollar (1.449 Euro). Zum Vergleich: Das Galaxy S25 kostete 859,99 US-Dollar (ca. 795 Euro) beziehungsweise 859 Pfund, das S25 Plus 999,99 US-Dollar (ca. 925 Euro) beziehungsweise 999 Pfund, das S25 Ultra 1.299,99 US-Dollar (ca. 1.200 Euro) beziehungsweise 1.249 Pfund.

Je nach Modell fällt der Aufpreis zwischen 40 US-Dollar (ca. 37 Euro) und 100 US-Dollar (ca. 92 Euro) beziehungsweise 20 und 100 Pfund aus, das Ultra bleibt in den USA preislich stabil. De facto wird der Einstieg aber deutlich teurer, da Samsung die 128-Gigabyte-Varianten streicht. Damit ist das günstigste Galaxy S26 real 200 US-Dollar (ca. 184 Euro) beziehungsweise 180 Pfund teurer als das günstigste S25. Offiziell kommentiert Samsung einen möglichen Zusammenhang mit gestiegenen RAM-Preisen nicht. Vor dem Hintergrund hoher Nachfrage durch KI-Anwendungen und einer um 39 Prozent leistungsfähigeren NPU im S26 liegt ein Zusammenhang jedoch nahe, wird aber nicht bestätigt.

Branchenstimmen rechnen damit, dass weitere Hersteller folgen und Smartphones generell teurer werden. Beobachter:innen raten daher, Upgrade-Zyklen zu überdenken und verstärkt auf Angebote zu achten, statt automatisch jedes Jahr zu einem neuen Modell zu greifen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Via: www.mactechnews.de · wccftech.com · www.techradar.com · www.cnet.com · www.cnet.com · www.cnbc.com

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Tags: Dampfkammer, Galaxy S26, Privatsicht-Display, Bixby, Samsung, Smartphone-Preise, Kamera, künstliche Intelligenz, Kühlung, Gemini, Perplexity, Galaxy S26 Ultra

Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung