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Apples Ergebnisse im vierten Quartal 2025: Umsatzrekord trotz Herausforderungen

Transparenzbericht 2023 Apple Quartalszahlen 2025

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Apple hat heute die Zahlen für das vierte Fiskalquartal 2025 präsentiert und erreichte dabei einen neuen Rekordumsatz im Septemberquartal. Der Vorstand gab Einblicke in Entwicklungen rund um iPhone, Mac, iPad, Services und mehr.

In diesem Beitrag erfahrt ihr die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Earnings Call und bekommt einen Überblick über Apples aktuelles Quartal.

iPhone 17 und weitere Hardware

Apple erzielte im vierten Quartal 2025 einen Umsatz von 102,5 Milliarden US-Dollar (etwa 95,4 Milliarden Euro). Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analyst:innen und stellte einen neuen Rekord für das Septemberquartal auf. CEO Tim Cook berichtete, dass die Nachfrage nach den iPhone 17 Modellen außergewöhnlich hoch ist. Viele Stores verzeichnen ein stark gestiegenes Kundeninteresse. Besonders bei sogenannten Upgrader:innen erreichte Apple einen neuen Rekord.

Einige iPhone 17 Modelle sind derzeit weiter schwer verfügbar. Cook betonte, dass Apple alles dafür tut, die Bestellungen möglichst zügig abzuarbeiten. Er führte den Erfolg der neuen iPhones auf die breite und starke Produktpalette zurück, insbesondere das iPhone 17 Pro und iPhone Air kommen bei den Nutzer:innen gut an. Das Basis-iPhone 17 bietet erstmals Funktionen, die es früher nur beim Pro gab, was für eine starke Resonanz weltweit sorgt.

Im iPad-Bereich blieben die Umsätze mit 6,95 Milliarden US-Dollar (etwa 6,47 Milliarden Euro) stabil. Zwar wurde das iPad Pro dieses Jahr erneuert, aber viele andere Modelle erhielten zuletzt kein Update. Interessant: Rund 50 Prozent der iPad-Käufer:innen waren Neukund:innen.

Die Mac-Sparte konnte ihren Umsatz deutlich auf 8,7 Milliarden US-Dollar (etwa 8,11 Milliarden Euro) steigern, vor allem durch neue MacBook Air Modelle. Die installierte Mac-Basis liegt nun auf einem Allzeithoch. Allerdings rechnet Apple für das kommende Quartal mit einem Rückgang bei den Mac-Verkäufen, da es im Vorjahr einen größeren Produkt-Release zum Jahresende gab, diesmal jedoch nur das M5 MacBook Pro erschien.

Der Bereich Wearables, Home und Zubehör, zu dem etwa die Apple Watch und Vision Pro gehören, verzeichnete einen leichten Rückgang auf 9,01 Milliarden US-Dollar (etwa 8,38 Milliarden Euro).

Services und KI-Investitionen

Apples Services-Geschäft erreichte mit 28,8 Milliarden US-Dollar (etwa 26,81 Milliarden Euro) einen neuen Rekord. Im Jahresvergleich ist das ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr, als 25 Milliarden US-Dollar (etwa 23,29 Milliarden Euro) erreicht wurden. Besonders in den Regionen Amerika, Europa, Japan sowie Rest von Asien-Pazifik gab es neue Quartalsrekorde. Auch die Payment-Dienste legten weiter zu, wobei die Zahl aktiver Apple Pay Nutzer:innen zweistellig wuchs. Insgesamt überstieg der Service-Umsatz im Gesamtjahr erstmals 100 Milliarden US-Dollar (etwa 93,13 Milliarden Euro), ein Anstieg um 14 Prozent.

Im Bereich Künstliche Intelligenz steigert Apple die Investitionen deutlich. Die operativen Ausgaben sollen zwischen 18,1 und 18,5 Milliarden US-Dollar (etwa 16,85–17,22 Milliarden Euro) liegen. Tim Cook teilte mit, dass mehrere eigene KI-Grundmodelle bei Apple in der Entwicklung sind. Außerdem bleibt das Unternehmen offen für Übernahmen, falls diese die Strategie sinnvoll voranbringen. Nutzer:innen dürfen im kommenden Jahr mit einer überarbeiteten Siri-Version rechnen. Weitere Partnerschaften im Stil der Integration von ChatGPT in Apple Intelligence sind geplant.

Herausforderungen in China und Ausblick

Trotz der guten iPhone-Verkäufe hatte Apple in China Probleme: Hier sanken die Erlöse auf 14,5 Milliarden US-Dollar (etwa 13,5 Milliarden Euro) gegenüber 15 Milliarden US-Dollar (etwa 13,97 Milliarden Euro) im Vorjahresquartal. Damit blieb der Konzern auch unter den Erwartungen der Analyst:innen, die mit rund 16,4 Milliarden US-Dollar (etwa 15,27 Milliarden Euro) gerechnet hatten. Cook erwartet jedoch ein Wachstum im abschließenden Dezemberquartal, ausgelöst durch die positive Aufnahme des iPhone 17 in China.

Apple hatte im vierten Quartal 1,1 Milliarden US-Dollar (etwa 1,02 Milliarden Euro) an zusätzlichen Kosten durch Zölle, für das nächste Quartal rechnet man mit 1,4 Milliarden US-Dollar (etwa 1,3 Milliarden Euro). Diese Prognose bezieht die kürzlich gesenkten Zölle auf Warenimporte aus China ein – der Satz wurde von 20 auf 10 Prozent gesenkt.

Im Dezemberquartal erwartet Apple eine Umsatzsteigerung von 10 bis 12 Prozent im Jahresvergleich. Besonders der iPhone-Umsatz soll zweistellig wachsen. Das Unternehmen rechnet mit dem besten Dezemberquartal seiner Geschichte.

Via: Macrumors

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Tags: Umsatz, KI, Services, iPhone 17, Apple, Mac, iPad, Siri, China, Quartalszahlen

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