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Apple-Manager:innen wohnen im Hotel, um DRAM-Lieferverträge mit Samsung und SK hynix zu sichern

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Apple kämpft offenbar mit ungewöhnlichen Mitteln gegen die weltweite Knappheit an Speicherchips. Führungskräfte des Konzerns sollen in Südkorea Langzeit-Hotelaufenthalte buchen, um mehrjährige DRAM-Verträge auszuhandeln.

Langfristige DRAM-Verträge laufen aus – Apple verhandelt bis zu drei Jahre im Voraus

Ein Co-Geschäftsführer von Samsung hatte kürzlich erklärt, dass sich niemand der DRAM-Knappheit entziehen könne. Gleichzeitig sollen Apples langfristige Liefervereinbarungen für diese Speicherchips in diesem Monat auslaufen. Um die Versorgung für zahlreiche Produkte zu sichern, greift der Konzern daher zu neuen Taktiken.

Laut einem aktuellen Bericht haben Apple-Manager:innen verlängerte Hotelaufenthalte gebucht, um mit den Speicherherstellern Samsung und SK hynix über neue Vereinbarungen zu verhandeln. Das Ziel: Lieferdeals für einen Zeitraum zwischen zwei und drei Jahren. Für ein Unternehmen, das iPhones in Millionenstückzahlen ausliefert, ist eine verlässliche Speicherbasis entscheidend.

Hotelboom in Hwaseong: Auch Google und Dell kämpfen um Speicherchips

Ein 12-GB-LPDDR5X-RAM-Baustein soll Apple inzwischen 70 US-Dollar (rund 65 Euro) pro Stück kosten. Damit wäre der Preis im Vergleich zum Beginn des Jahres 2025 um 230 Prozent gestiegen. Obwohl Apple Samsung bereits als größten DRAM-Lieferanten für die iPhone‑17‑ und iPhone‑18‑Reihe ausgewählt haben soll, berichtet die Korea Economic Daily, dass Apple-Führungskräfte langfristige Hotelaufenthalte in Hwaseong in der Provinz Gyeonggi gebucht haben.

Die anhaltende Speichermittelkrise sorgt auch bei anderen Herstellern für Handlungsdruck. Führungskräfte von PC- und Smartphone-Anbietern wie Google und Dell reisen ebenfalls zu den Zentralen von Samsung und SK hynix, um sich ausreichend DRAM zu sichern. Das führt zu einem spürbaren Anstieg der Hotelnachfrage in Südkorea.

Gleichzeitig wählen die Speicherhersteller ihre Kund:innen inzwischen gezielt aus. Apple, Dell und andere große Abnehmer profitieren zwar von dieser bevorzugten Behandlung, müssen aber dennoch höhere Preise akzeptieren. Für DRAM-Lieferverträge wird in diesem Quartal ein Preisanstieg von 50 Prozent erwartet.

Konsequenzen für die Branche – und Apples besondere Ausgangslage

Laut Berichten sollen Führungskräfte von Microsoft und Google sogar mit dem Jobverlust bedroht worden sein, falls sie keine DRAM-Lieferungen von Samsung und SK hynix sichern können. Ob Apple-Mitarbeiter:innen einem ähnlichen Druck ausgesetzt sind, ist unklar.

Klar ist jedoch: Apple wird voraussichtlich deutlich niedrigere Margen hinnehmen müssen, wenn die iPhone‑17‑ und iPhone‑18‑Modelle zu den bisherigen Preisen angeboten werden sollen. Laut Counterpoint Research dürfte die DRAM-Knappheit die Materialkosten pro Smartphone um etwa 25 Prozent erhöhen. Das könnte insgesamt zu einem Rückgang der Auslieferungszahlen führen.

Apple steht im Vergleich zu anderen Hersteller:innen dennoch etwas stabiler da. Der Konzern verfügt über eine stark kontrollierte Lieferkette und reduziert durch den Fokus auf eigene Chipsätze die Gesamtkosten für Bauteile. Dadurch bleibt mehr Spielraum bei den Margen, was es Apple vermutlich erleichtert, die steigenden DRAM-Preise zumindest teilweise intern abzufedern.

Via: https://wccftech.com
Titelbild: Apfeltalk

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Tags: iPhone 18, SK Hynix, Speicherknappheit, Apple, Samsung, Counterpoint Research, DRAM, Lieferkette, Halbleiter, iPhone 17

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