In der ersten Woche des neuen Jahres standen bei Apple vor allem strategische Weichenstellungen für Hardware und KI im Mittelpunkt, flankiert von Sicherheitsfragen und neuen Problemen im iPhone‑Alltag. Ergänzend rückten Vision Pro, mögliche neue Produktkategorien und die Zukunft klassischer Mac‑Modelle in den Fokus.
Apple-KI: Strategiewechsel, Siri-Druck und das mögliche Ende des Smartphones
Apple gerät beim Thema KI zunehmend unter Zugzwang und muss gleichzeitig seinen eigenen Ansatz erklären. Ein Bericht zeichnet nach, wie der Konzern die Entwicklung großer Modelle anders bewertet als viele Wettbewerber und stärker auf Effizienz und On‑Device‑Verarbeitung setzt – Details dazu liefert „Bericht: Apple sieht die Zukunft großer KI-Modelle grundlegend anders“. Parallel wächst der Druck, Siri deutlich aufzuwerten: Zum 50‑jährigen Firmenjubiläum 2026 soll eine KI‑Siri ältere iPhone‑Nutzer:innen zum Upgrade bewegen, wie „Apple braucht eine KI-Siri, die alte iPhone-Nutzer:innen zum Upgrade bewegt“ beschreibt. Im Hintergrund steht die größere Frage, wie lange das Smartphone überhaupt noch das zentrale Gerät bleibt – ein Risikokapitalgeber skizziert in „Das Smartphone ist am Ende – was kommt danach?“ ein mögliches „Post‑Smartphone“-Zeitalter, in dem neue Formfaktoren und KI‑Assistenten eine zentrale Rolle spielen könnten.
iPhone-Roadmap: Kein iPhone 18, Fold-Gerüchte und neue Display-Funktionen
Für 2026 deutet sich ein Bruch mit dem gewohnten iPhone‑Rhythmus an: Mehrere Berichte gehen davon aus, dass Apple kein klassisches iPhone 18 mehr vorstellen wird, sondern die Produktpalette neu ordnet – zusammengefasst in „Berichten zufolge: Apple überspringt iPhone 18 im Jahr 2026“. Parallel verdichten sich Hinweise auf ein faltbares iPhone mit möglicher Apple‑Pencil‑Unterstützung, das im Herbst 2026 starten könnte; die offenen Fragen zu Hardware und Software fasst „Kommt der Apple Pencil fürs iPhone Fold?“ zusammen. Bereits kurzfristiger sichtbar sind kleinere, aber alltagsrelevante Neuerungen wie die neue Anzeigeoption in iOS 26.2, bei der der gesamte Bildschirm bei Anrufen und Mitteilungen kurz aufblitzt – erläutert in „iPhone-Bildschirm bei Anrufen und Mitteilungen aufblitzen lassen“.
Mac-Zukunft: Günstiges 12,9‑Zoll‑MacBook, teurer A20‑Chip und ein ungewisser Mac Pro
Im Mac‑Segment zeichnet sich eine neue Einsteigerklasse ab: Ein 12,9‑Zoll‑MacBook mit A18‑Pro‑Chip soll bereits im Frühjahr 2026 erscheinen und preislich unter dem bisherigen MacBook‑Air‑Einstieg liegen, wie „Günstiges 12,9‑Zoll‑MacBook mit A18‑Pro‑Chip soll schon im Frühjahr kommen“ berichtet. Gleichzeitig bereitet Apple mit dem A20‑Chip den Sprung auf TSMCs 2‑nm‑Fertigung vor – bei deutlich höheren Stückkosten, was „Apple A20: 2‑nm-Chip soll rund 80 Prozent teurer werden“ einordnet. Während nach vorne neue Segmente entstehen, laufen ältere Linien aus: Das letzte Intel‑MacBook‑Air und die Apple Watch Series 5 sind nun offiziell „Vintage“, wie „Apple stuft letztes Intel‑MacBook‑Air und Apple Watch Series 5 als ‚Vintage‘ ein zeigt. Offener denn je ist die Perspektive für den Mac Pro, der seit 2023 unverändert geblieben ist und laut „Hat der Mac Pro noch eine Zukunft?“ möglicherweise vor dem Aus stehen könnte.
Vision Pro: Schwache Nachfrage und zurückgefahrene Produktion
Apples Mixed‑Reality‑Headset Vision Pro bleibt zum Jahreswechsel deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ein aktueller Bericht beschreibt, dass das Gerät weiterhin kaum Käufer:innen findet und auch Entwickler:innen nur zögerlich einsteigen, was „Bericht: Apple Vision Pro findet weiter kaum Käufer:innen“ zusammenfasst. In der Folge soll Apple sowohl die Produktion als auch das Marketingbudget für das Headset reduzieren; die Hintergründe dazu liefert „Apple fährt Produktion und Werbung für Vision Pro nach schwachen Verkäufen zurück“. Parallel dazu ordnet „Warum Analyst:innen Apple Vision Pro zum Flop erklären müssen“ die teils widersprüchlichen Einschätzungen ein und zeigt, wie stark die Wahrnehmung des Produkts von frühen Verkaufszahlen und Markterwartungen geprägt ist.
Sicherheit, App Store und Lieferkette: Risiken im Apple-Ökosystem
Im Bereich Sicherheit und Regulierung gab es mehrere Entwicklungen mit direkter Relevanz für Apple‑Nutzer:innen. Unter macOS bereitet zunehmend Sorge, dass korrekt signierte und von Apple beglaubigte Apps dennoch Schadsoftware enthalten können – die Mechanismen und Beispiele dazu erläutert „macOS: Warum von Apple beglaubigte Schadsoftware zum wachsenden Problem wird“. Auf rechtlicher Ebene geht Apple in Großbritannien gegen eine milliardenschwere Entscheidung zu App‑Store‑Gebühren vor und versucht, das Urteil im Berufungsverfahren kippen zu lassen; Details dazu finden sich in „Apple legt Berufung gegen britische Milliardenstrafe wegen App-Store-Gebühren ein“. Zusätzlich wurde ein chinesischer Montagepartner des Konzerns Ziel eines Cyberangriffs auf die Lieferkette, bei dem sensible Produktionsinformationen abgeflossen sein könnten – beschrieben in „Zulieferer von Apple wird Ziel eines Cyberangriffs auf die Lieferkette“.
