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Apple warnt vor aktiven iPhone-Webangriffen und drängt auf iOS-Update

iOS 16.4 und schließt mehr als 30 Sicherheitslücken

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Apple ruft iPhone-Benutzer:innen dazu auf, ihre Geräte umgehend zu aktualisieren. Grund sind aktive webbasierte Angriffe, die gezielt ältere iOS-Versionen ins Visier nehmen.

Aktive Angriffe über manipulierte Webseiten

Laut einem neuen Support-Dokument von Apple besteht die Gefahr vor allem dann, wenn Ihr kompromittierte Webseiten besucht oder auf schädliche Links klickt, während eine veraltete iOS-Version installiert ist. In solchen Fällen können Daten auf Euren Geräten einem Risiko ausgesetzt sein.

Die jetzt bekannt gewordenen Schwachstellen wurden von Sicherheitsforscher:innen entdeckt, die die laufenden Angriffe an Apple gemeldet haben. Das Unternehmen gibt an, die gemeldeten Probleme jeweils untersucht und so schnell wie möglich Softwareaktualisierungen bereitgestellt zu haben, um die Lücken zu schließen und die Angriffe zu unterbinden.

Apple betont, dass Geräte mit den aktuellen Versionen von iOS 15 bis iOS 26 bereits vor den beschriebenen Exploits geschützt sind. Nutzer:innen, die ihre Software konsequent auf dem neuesten Stand gehalten haben, waren laut Apple von den jetzt gemeldeten Angriffen nicht betroffen.

Sicherheitsupdates für ältere iPhones

Für ältere Hardware, die nicht mehr auf die neueste iOS-Hauptversion aktualisiert werden kann, hat Apple am 11. März Updates für iOS 15 und iOS 16 veröffentlicht. Diese Aktualisierungen sollen den Schutz auch auf Geräte ausweiten, die ansonsten keine aktuelle Hauptversion mehr erhalten.

In diesem Zusammenhang hebt Apple ausdrücklich die jüngsten Sicherheitsupdates für ältere Geräte hervor. Wer noch iOS 13 oder iOS 14 einsetzt, muss auf iOS 15 aktualisieren, um die neuen Schutzmechanismen zu erhalten. Betroffene Geräte sollen in den kommenden Tagen eine Hinweisnachricht erhalten, die zur Installation eines „kritischen Sicherheitsupdates“ auffordert.

Zusätzlicher Schutz über Safari und Modus mit eingeschränktem Zugriff

Apple geht das Problem zusätzlich auf Browser-Ebene an. Die in Safari standardmäßig aktivierte Funktion „Sicheres Surfen“ blockiert die bösartigen Internetadressen, die im Rahmen der aktuellen Angriffe identifiziert wurden. Damit werden bekannte schädliche Domains bereits vor dem eigentlichen Aufruf abgefangen.

Für Nutzer:innen, die ihr iPhone nicht sofort aktualisieren können, empfiehlt Apple außerdem, den „Modus mit eingeschränktem Zugriff“ zu aktivieren. Dieser soll auch auf nicht aktualisierten Systemen vor den konkreten Exploits schützen, die in den Angriffen eingesetzt werden. Apple rät dennoch eindeutig dazu, so bald wie möglich auf die jeweils neueste iOS-Version zu wechseln, um den vollständigen Schutz zu erhalten.

Via: https://www.iClarified.com
Titelbild: Quelle: Pixabay/Apple
Montage: Apfeltalk

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Tags: Webangriffe, Modus mit eingeschränktem Zugriff, Apple, iPhone, iOS, Sicherheit, Safari, Sicherheitsupdate

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