Ulrich Reinbold
Hauptstadtredaktion
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Echt?!Steht halt nicht im Text, das Spotify seine "Bezahlvariante über den Store" zurückziehen wird.
Jep, du kannst Spotify Premium nicht aus der iOS-App heraus abonnieren.
Echt?!Steht halt nicht im Text, das Spotify seine "Bezahlvariante über den Store" zurückziehen wird.
Und das Argument mit AppleMusic habe ich auch nicht verstanden. Sol Apple sich jetzt selbst ne Rechnung für die Dienstleistung scheiben oder wie? Seltsame Argumentation.
Die Geige die Apple am Smartphonemarkt spielt ist in puncto relativer Anteil eben nicht in erster Reihe angesiedelt.
Bin ja nur ein kleiner Verbraucher-Redakteur. Glaube, du siehst das zu eng. Sicher fällt einem in der Menge von Inhalt, aus dem man sich je nach Interesse informiert eher auf. Schwarze Schafe gibt es überall. Dazu ist das Geschäft leider schnelllebiger geworden und geht so auch auf die Qualität. Komplexe Inhalte lassen sich nicht mal schnell aufbereiten. Wenn du da als Leser tiefer drin steckst, dann fällt das umso schneller auf. Über das Thema könnten wir lange diskutieren. Kannst dich bei Bedarf gerne melden.Dann bist du einer der wenigen der dies noch tut, der deutlich größere Teil deiner Zunft nimmt die Stellung ein die sich gut verkauft. Egal ob diese der Wahrheit entspricht oder total erfunden ist oder irgendwo dazwischen ist.
Wird aber den Leser erst dann bewusst, wenn dieser Redakteur auf einmal einen Artikel verfasst, wo der Leser selbst besser bescheid weiß.
Gibt kein entweder/oder. Das eine würde ich bevorzugen, das andere mach Spotify. Aus meinen Augen nachvollziehbar.Ja, was denn nun tun? Das eine oder das andere?
Habe den Eindruck, dass die Nummer „Armes Spotify gegen gieriges Apple“ hier in der Diskussion ganz gut zieht. Zugegeben, meine Meinung und ich kann mich auch irren.Ich glaube kaum, dass die Meinungen hier auf Spotifys PR beruhen!?
Würde das eher Berufsbezeichnung nennen. Wenn du lesen dürftest, was ich jeden Tag in User-Kommentaren lesen darf, würdest du vermutlich zustimmen. Dazu solltest du die Aussage im Kontext betrachten. Musst du aber nicht, manchmal verfalle ich in eine sehr direkte Ausdrucksweise. Da kann das dann schon so wirken. Geschriebener Text lässt einfach wenig Raum für Zwischentöne.Ganz schön abgehoben, findest du nicht?
Ist richtig. Wenn Google das nicht entsprechend monetarisiert bekommt ist es kaum Apples Schuld.Der GoogleStore bietet zwar die meisten Apps an und hat mehr Downloads als der Apple AppStore, aber Apple macht 2/3 des weltweiten Umsatzes mit Apps, nicht Google.
"Eintrittsgeld" sind ja sogesehen bereits die 99,- € die man jährlich zahlen muss um überhaupt eine App anbieten zu dürfen, selbst wenn man damit überhaupt kein Geld verdienen würde.Naja - bei nem wiederkehrenden Abo machen sie dann aber irgendwann auch nicht mehr als Apple Pay für die Anbieter - Apple stellt nicht deren Ökosystem / Server oder baut denen ihre AppsIm Endeffekt sind die 30% da dann schon klares Eintrittsgeld zu den Kunden und deren Geldbörse - hat schon so nen leichten Facebook Touch oder? Sie könnten so viele Fans erreichen - zahlen sie doch um sie auch zu erreichen ;P

Apple will auch dann gebühren wenn man einfach in der App abonniert und die Zahlung komplett unabhängig von Apple läuft, bei Software Dienstleistungen.Ich verstehe den ganzen Hickhack auch nicht.
Wenn das Abo über iOS selbst abgeschlossen wird, erbringt Apple eine Dienstleistung an Spotify und selbstverständlich haben sie das Recht dazu, dafür Geld zu verlangen und zu bekommen. im zweiten Jahr ist es ja auch deutlich günstiger für Spotify. Warum soll Apple das kostenlos für Spotify machen? Apple ist nicht die Wohlfahrt,
Das selbe gilt ja übrigens auch für den GoogleStore, auch die nehmen ja Gebühren dafür, nicht nur Apple.
Wenn der Kunde ein Abo direkt über Spotify abschließt, dann erbringt Apple ja auch keine Dienstleistung für Spotify und Spotify trägt selbst die Kosten für den Aboeinzug.
Und das Argument mit AppleMusic habe ich auch nicht verstanden. Sol Apple sich jetzt selbst ne Rechnung für die Dienstleistung scheiben oder wie? Seltsame Argumentation.
Ich jammere nicht über die EU, wir sind ja zum Glück nicht Teil davon. ;D Was da alles abgeht mit Artikel 13 und co, da kann man nur froh sein in einem anderen Land zu leben. Einige der abgeordneten dort sollten, sich eher mal überlegen warum es die EU gibt und dann mal die wichtigen Themen anfangen abzuhandeln... Aber darum geht es hier ja nicht.Habe nie behauptet, es ginge bei allen, oder? Es kann aber bei allen gehen. Jetzt kann sich der Anbieter hinstellen und dem bösen, bösen Apple die Schuld geben, oder man setzt sich einfach mal hin und tut seinen verdammten Job. Vom Jammern wurde noch niemand erfolgreich. Außerdem würde ich es viel lieber vorziehen, meinen Erfolg selbst zu beeinflussen, als bei der EU zu petzen und mich darauf zu verlassen, dass Brüssel mir hilft.
Der Witz ist, dass Spotify sowohl das eine als auch das andere macht. Würde ich auch so machen. Wer das nicht erkennt sind diejenigen, die einfach auf einer Wettbewerbsverzerrung beharren und mal wieder einen Schuldigen suchen. Die PR von Spotify funktioniert zumindest sehr gut.
Es wird auch keine Wettbewerbsverzerrung, nur weil du es für eine hältst. Da kannst du noch so sehr mit dem Fuß aufstampfen. Sollte die EU hier ebenso einen Verstoß sehen, dann freue ich mich auf die Begründung. Lerne gerne dazu. Wenn nicht, dann geht sicher wieder das Gejammer über die böse, böse EU los. Mit deinen ständigen Unterstellungen stärkst du deine Position übrigen auch nicht. Ist ja nicht das erste Mal. Ein Schelm braucht da gar nichts böses denken. Bin Redakteur und kein Lobbyist. Als solche bin ich es vielleicht eher gewohnt, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und den größeren Rahmen zu erkennen.
Genau das macht Spotify doch.
auch wenn es mein guter Freund lieked wird so eine Aussage nicht wahr... Solche „Monopole“ haben klare Richtlinien. Ich weiss echt nicht ob ihr denkt, dass freie Marktwirtschaft gleichbedeutend ist mit alles ist erlaubt. Es gibt 100tausende Regularien alleine in den USA die alles genauestens festlegen und Apple hat in ihrem App Store sehr vieles einzuhalten. Apple Düfte gemäss euch ja auch einfach komplett frei entscheiden welche Apps sie in den Store lassen (ist ja ihr Store) und nein auch dies dürfen sie NICHT.Klar hat Apple ein Monopol auf den Appstore. Warum auch nicht? Apple entwickelt iOS, Apple verkauft die iPhones. Ist doch lachhaft was die Konkurrenz fordert.
Wem es nicht passt, der braucht keine Apps auf iOS anzubieten. Ganz einfache Geschichte. Niemand wird gezwungen Apps für iOS anzubieten.
Eigentlich ist es genau das – der Markt bestimmt alles, staatliche Regulierung gibt es keine. Aber eine wirklich freie Marktwirtschaft gibt es de facto nirgends.Ich weiss echt nicht ob ihr denkt, dass freie Marktwirtschaft gleichbedeutend ist mit alles ist erlaubt.
Wie kommst du darauf, dass Apple nicht entscheiden darf, welche Apps sie in den Store lassen?Apple Düfte gemäss euch ja auch einfach komplett frei entscheiden welche Apps sie in den Store lassen (ist ja ihr Store) und nein auch dies dürfen sie NICHT.
Ja wenn du VWL Theorien in Büchern anschaust bedeutet es genau das richtig und viel zu viele Leute glaube wir seien in einer solchen. Solche Theorien vereinfachen alles (Homo Ökonomicus in der Mikro), da unsere komplexe Welt viel zu komplex in Modellen zu modellieren ist und die Mathe dahinter unlösbar wäre. Dazu kommt, dass wir alle komplett unterschiedlich sind und nicht immer rational handeln, weswegen auch die Psychologie immer ein wichtigerer Aspekt wird. Unser heutiges Wirtschahftssystem basiert grundlegend aber auf der freien Marktwirtscahft (Gegenteil wäre Planwirtschaft der UdSSR) welche aber extrem eingeschränkt wird, glücklicherweise durch (ziemlich sicher viel zu viele zwar) Paragraphen und Vorschriften. Wir sprechen ja generell von der freien Marktwirtschaft, aber meinen dabei eigentlich immer eine soziale Marktwirtschaft, denn in dieser sind wir und hier gibt es massive Einschränkungen zum Wohle der Allgemeinheit.Eigentlich ist es genau das – der Markt bestimmt alles, staatliche Regulierung gibt es keine. Aber eine wirklich freie Marktwirtschaft gibt es de facto nirgends.
Wie kommst du darauf, dass Apple nicht entscheiden darf, welche Apps sie in den Store lassen?
Ich werde doch keine Experten fragen, um deine Behauptungen zu überprüfen. Wenn du deine Aussagen untermauern möchtest, liefere selbst die Quellen. Wenn du das nicht möchtest, dann lasse deine Behauptungen halt als unbelegt stehen.Kannst du sehr gerne einen Experten fragen und nein, dies ist ganz sicher nicht U.R..
Apple kann Richtlinien festlegen und könnte sagen alle Musikapps wollen wir nicht mehr oder alle News Apps wollen wir nicht im Store oder keine Games usw. Apple kann aber nicht einfach willkürlich Spotify oder Bild oder Ubisoft rausschmeissen und Zensur betreiben. Einen Link dafür raussuchen, kann ich dir morgen gerne, sofern du es wirklich nicht glaubst. Habe für heute fertig und wünsche allen ne gute Nacht.Ich werde doch keine Experten fragen, um deine Behauptungen zu überprüfen. Wenn du deine Aussagen untermauern möchtest, liefere selbst die Quellen. Wenn du das nicht möchtest, dann lasse deine Behauptungen halt als unbelegt stehen.

Das ist mir bewusst, wollte es nur mal erwähnt haben. Das die Entwickler aber eben auch Einfluss nehmen könnten und das ohne irgendwelche Beschwerden bei der EU etc. einzureichen und darauf hoffen das die dann etwas in die Wege leiten.Was zu viel ist bestimmt der Markt und nicht einzelne Appanbieter. Wenn niemand mehr Apples Bedingungen akzeptiert und in Folge dessen keine Apps mehr im Appstore angeboten werden, dann hat Apple halt Pech gehabt. Aber dazu wird es nicht kommen. Apple ist ein Wirtschaftsunternehmen und Apple wird erkennen, wenn die Entwickler weg bleiben und dann kann Apple immer noch reagieren. Bis dahin kann Apple aber die Preise erheben wie Apple es will. Apple wird diese Preise nur senken, wenn es dafür eine wirtschaftliche Notwendigkeit gibt und nicht, weil ein paar Apphersteller unzufrieden sind.
Tja, immer diese Mutmaßungen.
Der GoogleStore bietet zwar die meisten Apps an und hat mehr Downloads als der Apple AppStore, aber Apple macht 2/3 des weltweiten Umsatzes mit Apps, nicht Google.
https://www.heise.de/mac-and-i/meld...viele-Downloads-doppelter-Umsatz-4113022.html
Daher ist Apple sehr wohl maßgeblich relevant für App-Entwickler.
Wie immer: die schiere Anzahl der Geräte sagt nichts über den tatsächlich erzielten Umsatz aus.
Ganz so simpel ist es natürlich nicht.1. Das Unternehmern darf dir Schuhe zu jedem Preis verkaufen, auch 30€ teurer. Nennt sich in Deutschland Vertragsfreiheit. Allerdings muss der Preis bekannt sein.
Spotify wäre ohne das App-Store-Ökosystem nicht in der Position, in der sie heute sind. Jetzt nutzen sie ihre Größe, um zu verhindern, dass dieses Ökosystem für die nächste Generation von App-Unternehmern erhalten bleibt. Wir denken, das ist falsch.
Wir teilen die Liebe von Spotify zur Musik und ihre Vision, sie mit der Welt zu teilen. Wo wir uns unterscheiden, ist, wie Sie dieses Ziel erreichen. Unterm Strich ist es das Ziel von Spotify, mit der Arbeit anderer mehr Geld zu verdienen. Sie versuchen nicht nur den App Store zu melken, sondern auch Künstler, Musiker und Songwriter.

Weil sie wissen, dass es wettbewerbsrechtluch problematisch sein kann, gleichzeitig Gatekeeper für eine Plattorm zu sein und auf dieser Plattform trotzdem in Konkurrenz zum Wettbewerb zu treten?Apple und so ausführlich?
Erstaunlich.... warum wohl? ^^
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