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Spectre-Schwachstelle: Apple veröffentlicht iOS 11.2.2 & Ergänzung zu macOS 10.13.2

ein Schelm, wer böses dabei denkt. Nun hat die Industrie ja endlich ihren "GAU" und alle "müssen" schnell neue Geräte kaufen, weil die "Alten" ja sooo unsicher geworden sind.
 
ein Schelm, wer böses dabei denkt. Nun hat die Industrie ja endlich ihren "GAU" und alle "müssen" schnell neue Geräte kaufen, weil die "Alten" ja sooo unsicher geworden sind.
Das könnte aber auch ein Schuss ins Knie sein, da sehr viele Kunden jetzt erst mal abwarten werden, wie gut die aktuelle Hardware gefixt werden kann und dann bei Bedarf den Kauf neuer Hardware bis zur nächsten/übernächsten Generation zurückstellen.
Ich werde jetzt auf jeden Fall erst mal die Füße stillhalten und abwarten.
 
So, gestern auch die gesamte Flotte zu Hause mit macOS und iOS aktualisiert.
Bisher nichts negatives festzustellen. .
Hast du schon aufwendige 3D Programme laufen lassen oder Videos editiert und gerendert usw.? Intel erklärte sinngemäß, dass das Problem mit wachsender Systembelastung wächst.
Im Internet surfen, einen Text verfassen, in einer Tabelle arbeiten oder ein paar Fotos bearbeiten deckt das Problem sicher nicht sofort auf. Es geht aber auch nicht nur darum, wie man das nun merkt, sondern auch darum, wie man in seinen Möglichkeiten beschnitten wurde. Wenn man einen Porsche mit ca. 300 km/h Spitze erwirbt, dann ist es schon ein erheblicher Mangel, wenn er auf einmal nur noch 280 km/h oder weniger bringt. Es kann dabei kein Argument sein, ob man das in der Stadt merkt. Was man bezahlt, dass muss man auch abrufen können. Leistung gegen Bezahlung. Wird das im Nachgang durch Notlösungen geändert, dann muss eben ein anderer Motor rein oder eine andere Form der Kompensation gefunden werden.
Ich hoffe nicht, dass Apple den Fehler macht und sich nicht an Intel wendet. Apple hat auch fehlerfreie Chips bestellt und fehlerhafte Chips bekommen. Apple sollte besser als VW sein. Bei VW gibt es in den USA Geld und in Deutschland ein Softwarepatch. Jeder soll entscheiden, was ihm lieber ist.
 
Im Internet surfen, einen Text verfassen, in einer Tabelle arbeiten oder ein paar Fotos bearbeiten deckt das Problem sicher nicht sofort auf.

Sicherlich nicht, aber es kommt immer auch auf die Anforderungen an. Wenn ich als Anwender keine extremen Anwendungen fahre, stört mich eine eventuelle Leistungseinbuße - in welcher Höhe auch immer - weniger, bzw. gar nicht, als jemand der darauf angewiesen ist.
Da aktuelle CPUs aber so viel Power haben, denke ich nicht, dass dies sehr viele Anwender betreffen wird.
Hier gilt es erstmal abzuwarten, was noch passiert.
 
Microsoft hat sich so geäußert:

https://www.heise.de/newsticker/mel...ert-Patches-und-Leistungsschwund-3937462.html

Rechner, die noch Haswell-Chips am Start haben, werden die Nachteile spüren.

Sollte bei Apple das Bild ähnlich sein, dann dürften entsprechende Nutzer die Nachteile ebenso spüren. Erst ab Skylake sei ein Leistungsverlust nicht zu spüren. Die 15 Zoll Macbook Pro - mid 2015 - die bis Ende 2016 verkauft wurden haben meiner Meinung nach noch Haswell-Chips eingelötet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Lenovo Notebook (i7-7700HQ Kaby Lake-H) hat nach den Windows Update (auch gestern Nacht kam noch eins) gerade ein BIOS Update bekommen und wird immer schneller:

Geek4 (2017-12-22): SC 4234; MC 10334
GEEK4 (2018-01-10): SC 4606; MC 14250
 
habe das macbook air 6,2 mit dem i7. angeblich gibt es ja gerade bei haswell prozessoren einen starken leistungsverlust. hat hier jemand erfahrungsberichte?
 
Gerade bei Stern-TV gesehen, wo sie auch mit Geek4 Tests bei 2 Computern und 2 Smartphones gemacht hatten bezüglich Geschwindigkeitsverlust durch die Updates. Resultat war ein Gewschwindigkeitsverlust zwischen 0 - 7 %.
 
MacOS wird völlig anders reagieren als Windows. Sehr wahrscheinlich weniger, da seine Speicherverwaltung zumindest für Meltdown nicht so anfällig ist.

Leider sagt Apple dazu überhaupt nichts.
 
ein Schelm, wer böses dabei denkt. Nun hat die Industrie ja endlich ihren "GAU" und alle "müssen" schnell neue Geräte kaufen, weil die "Alten" ja sooo unsicher geworden sind.
Bis neu gekaufte Hardware bezüglich dieser Angriffsvektoren „sicher“ ist, werden gut und gerne acht bis zehn Jahre ins Land ziehen.

Das bedeutet nämlich komplett neues Chipdesign.
 
MacOS wird völlig anders reagieren als Windows. Sehr wahrscheinlich weniger, da seine Speicherverwaltung zumindest für Meltdown nicht so anfällig ist.

Leider sagt Apple dazu überhaupt nichts.
Die Speicherverwaltung von macOS ist bei meltdown irrelevant. Der Angriff setzt weit unterhalb des Betriebssystems an.
 
Aha, die Speicherverwaltung und Adressierung bzw. Userspace und Kernelspace haben also nichts mit dem Betriebssystem zu tun.

Lustig.
 
Aha, die Speicherverwaltung und Adressierung bzw. Userspace und Kernelspace haben also nichts mit dem Betriebssystem zu tun.

Lustig.
Beschäftige dich mit Meltdown, was da wie "ausgelesen" wird (eigentlich wird ja nichts ausgelesen, es gibt nur die Möglichkeit Rückschlüsse zu ziehen).

Selbst wenn du in einer virtuellen macOS Maschine in einer virtuellen Linux Maschine auf einem ESX-Host steckst, kannst du eine andere virtuelle Windows Maschine auf einer virtuellen BSD-Büchse auf dem gleichen ESX-Host angreifen.
 
Ich habe mich damit beschäftigt. Ich sage ja nicht, dass Meltdown MacOS nicht betrifft. Aber ich habe gelesen, dass MacOS wegen seiner anderen Art, Speicher zu adressieren, weniger unter dem Patch leidet als Windows. Erste Aussagen zu Geschwindigkeitseinbußen scheinen das zu bestätigen. Leider finde ich die Quelle nicht mehr.
 
warum, diese Systeme sind lange aus dem Support raus und daher, unabhängig dieser Lücke trotzdem nicht mehr sicher. Microsoft supportet ja Windows 2000 und 98 auch nicht mehr.

Schlechter Scherz... Selbst Microsoft hat in schwerwiegenden Fällen auch für Windows 2000 oder z.B. auch XP noch vereinzelte Patches veröffentlicht.
 
Nicht so schön: SSD-IO bricht durch Patch um bis zu 46% ein:

c't: Deutlich geringere SSD-Leistung nach Sicherheits-Updates
c't hat ebenfalls bereits starke Einbrüche bei der SSD-Leistung nach dem Einspielen von BIOS- und Sicherheits-Updates feststellen können (Core i7-8700K, Asus Maximus X Hero, Samsung 960 Pro, zufällige Zugriffe mit 4K-Blöcken und 32 I/O-Targets). Die Samsung-SSD erreichte nur noch 105.986 I/Ops beim Lesen und 79.313 I/Ops beim Schreiben im Vergleich zu 197.525/185.620 I/OPs (vorheriges BIOS, Windows mit KB4054517).

Insgesamt wird die Performance um bis zu 10% reduziert. Sagt Intel.

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/mel...Prozent-ab-SSD-I-O-deutlich-mehr-3938747.html

Naja, das merkt man im Alltag nicht, sagt Intel. Gut, dann reduzieren wir mal eure Gehälter um 10%. Das merkt man im Alltag doch nicht. Sagt ottomane.
 
Na mal sehen, was der I/O bei den Macs macht. Apple hat die SSD Performance ganz massiv beworben. Und es ist dem Kunden herzlich wurscht, wer „Schuld“ hat.