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Zukünftige MacBooks: Samsungs Display-Trick soll Einblickschutz verbessern

Benchmark Günstiges MacBook mit A18 Pro

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Apple könnte künftige MacBooks mit einer neuen Display-Technologie ausstatten, die bereits im kommenden Galaxy S26 Ultra von Samsung zum Einsatz kommt. Sie soll ein alltägliches Datenschutzproblem lösen.

Vom Blickwinkelproblem zum Datenschutzrisiko

Frühe Laptop-Displays hatten einen großen Nachteil, wenn Ihr Inhalte mit Kolleg:innen oder Freund:innen teilen wolltet: Die Blickwinkel waren sehr eingeschränkt.

Nur wer nahezu direkt vor dem Bildschirm saß, konnte das Bild richtig erkennen. Betrachtet Ihr das Display schräg von der Seite, wirkt es sehr dunkel oder fast unlesbar.

Apple gehörte zu den ersten Herstellern, die Bildschirme mit weiten Betrachtungswinkeln in Notebooks verbauten und dieses Problem damit weitgehend beseitigten. Heutige MacBook-Displays lassen sich aus fast jedem Winkel gut ablesen.

Genau das führt jedoch inzwischen zu einem neuen Thema: Datenschutz. Nutzt Ihr Euer MacBook in öffentlichen Räumen wie Cafés oder im Flugzeug, können Sitznachbar:innen den Inhalt leicht mitlesen. Bei vertraulichen Informationen ist das problematisch.

Als Lösung gibt es schon länger Datenschutzfolien* von Drittanbietern für MacBooks und andere Notebooks, die die Blickwinkel wieder künstlich verengen und so den „klassischen“ Effekt alter Displays simulieren.

Samsungs „Datenschutz-Display“ als Vorbild

Samsung steht kurz vor der Vorstellung des neuen Smartphones Galaxy S26 Ultra und hat bereits eine der zentralen Neuerungen angekündigt: ein neues „Datenschutz-Display“.

Die Anzeige soll standardmäßig weite Blickwinkel bieten, für bestimmte Situationen aber auf enge Blickwinkel umschalten können. Das gilt etwa für konkrete Apps oder sensible Inhalte wie Passwörter und Benachrichtigungen.

Nicht alle benötigen das gleiche Datenschutzniveau. Diese neue Schicht gibt Euch die Wahl, was für Euch am besten passt. Ihr könnt festlegen, dass bei bestimmten Apps oder beim Eingeben von Zugangsdaten der Schutz verstärkt wird. Mit mehreren Einstellungsstufen für die Sichtbarkeit könnt Ihr begrenzen, was andere sehen, je nach gewünschtem Schutzniveau.

Ihr könnt auch nur bestimmte Teile Eurer Nutzung schützen, etwa Benachrichtigungseinblendungen. Es ist ein anpassbarer Ansatz, den Ihr feinjustieren oder komplett deaktivieren könnt, statt einer einzigen starren Lösung.

Erwarteter Start in MacBooks ab 2029

Der X-Account Ice Universe berichtet, dass das Marktforschungsunternehmen Omdia mit einem Einsatz derselben Datenschutz-Display-Technologie in MacBooks ab dem Jahr 2029 rechnet.

Die voraussichtlich späte Einführung hat laut Bericht zwei Gründe. Zum einen basiert die Technik auf OLED-Bildschirmen. Apple müsste also zunächst die MacBook-Reihe komplett auf OLED umstellen, wie zuvor berichtet wurde.

Zum anderen braucht Samsung offenbar zusätzliche Entwicklungszeit, um die Technologie von vergleichsweise kleinen Smartphone-Displays auf deutlich größere Notebook-Bildschirme zu übertragen.

Bis dahin bleibt Ihr auf Zubehör wie externe Sichtschutzfolien* angewiesen, wenn Ihr Euer MacBook unterwegs vor neugierigen Blicken schützen wollt.

Via: https://9to5mac.com

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Tags: Privatsphäre, Galaxy S26 Ultra, Samsung, Display, MacBook, OLED, Datenschutz

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