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WhatsApp muss strengere Inhaltsregeln in der EU umsetzen

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Die Europäische Union verschärft die Überwachung von sozialen Medien. Auch WhatsApp rückt dabei stärker in den Fokus der Behörden.

EU plant neue Einstufung für WhatsApp-Kanäle

Die Europäische Kommission, also die Exekutive der EU, beabsichtigt, offene Kanäle von WhatsApp künftig als „Sehr große Online-Plattform“ einzustufen. Grundlage ist das Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA). Damit wären offene Kanäle von WhatsApp denselben Regeln unterworfen wie große soziale Netzwerke. Das bestätigten mit dem Vorgang vertraute Personen.

Bei den betroffenen Kanälen handelt es sich um öffentliche Feeds, die etwa von Nachrichtenorganisationen oder prominenten Persönlichkeiten betrieben werden. Diese Formate ähneln klassischen Social-Media-Angeboten und erlauben es, Inhalte an eine breite Öffentlichkeit zu verbreiten.

Pflichten bei Moderation und Transparenz steigen

Die neue Einstufung würde weitreichende Anforderungen an WhatsApp mit sich bringen. Als „sehr große Online-Plattform“ muss das Unternehmen künftig besonders hohe Standards für die Moderation von Inhalten und für Transparenz erfüllen. Ziel ist es, die Verbreitung illegaler Inhalte einzudämmen und Nutzer:innen besser vor problematischen Inhalten zu schützen.

Die Maßnahmen sehen unter anderem vor, dass Betreiber:innen solcher Plattformen potenziell schädliche Beiträge zügig entfernen und transparent über ihre Moderationsmechanismen informieren. Dies gilt vor allem für Inhalte in den öffentlichen Kanälen, die einem besonders großen Kreis von Nutzer:innen zugänglich sind.

Meta-Tochter WhatsApp im Fokus der Behörden

Hintergrund dieser Entwicklung ist ein generelles Bestreben innerhalb der EU, große Plattformen stärker zu regulieren. WhatsApp, das zum Meta-Konzern gehört, steht deshalb vermehrt im Visier der Aufsichtsbehörden. Die Anbieter:innen müssen in Zukunft nachweisen, dass sie die Vorgaben des Digital Services Act zuverlässig umsetzen und Verstöße konsequent verfolgen.

Für Betreiber:innen öffentlicher Kanäle auf WhatsApp könnten sich dadurch deutliche Änderungen im Umgang mit Inhalten ergeben. Auch Transparenzberichte und Maßnahmen gegen Desinformation werden verpflichtend. Ein konkreter Starttermin für die neuen Regelungen ist noch nicht bekannt.

Via: https://www.bloomberg.com

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Tags: Meta, Digital Services Act, Inhaltsmoderation, WhatsApp, EU, Soziale Medien, Regulierung

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