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watchOS 27: Neue Siri-KI, dynamisches App-Raster und Fitness-Updates – aber nicht für alle

watchOS 27 Neuerungen

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Apple hat auf der WWDC watchOS 27 vorgestellt und legt den Fokus auf eine deutlich leistungsfähigere Siri, ein neues App-Raster und zahlreiche Detailverbesserungen. Viele ältere Apple Watches bleiben jedoch außen vor.

Neue Siri-KI auf der Apple Watch – mit harter Gerätegrenze

Mit watchOS 27 bringt Apple eine überarbeitete Sprachassistenz namens Siri KI auf die Apple Watch. Sie soll kontextbewusster reagieren, natürliche Sprache besser verstehen und Informationen direkt aus anderen Apps abrufen, ohne erst eine Liste von Weblinks zu präsentieren. Gerade auf dem kleinen Display der Uhr soll das dafür sorgen, dass Ihr Antworten schneller lesen oder anhören könnt, ohne lange zu scrollen oder Webseiten zu laden.

Von dieser Neuerung profitieren aber nur aktuelle Modelle. Laut Apple ist watchOS 27 ausschließlich kompatibel mit der Apple Watch Series 9 und neuer, der Apple Watch Ultra 2 und neuer sowie der Apple Watch SE 3. Damit entfallen die Apple Watch Series 6, 7 und 8, die erste Ultra sowie die zweite Generation der SE komplett aus der Update-Versorgung. Wer seine Apple Watch vor 2024 gekauft hat, erreicht damit voraussichtlich das Ende der Update-Strecke.

Apple begründet die Einschränkungen mit Hardware-Anforderungen einzelner KI-Funktionen. Anders als in früheren Jahren koppelt das Unternehmen das gesamte Update jedoch an diese Kompatibilitätsgrenze, statt ältere Modelle mit reduziertem Funktionsumfang weiter zu unterstützen.

Dynamisches App-Raster, neue Gesten und Smart-Stack-Verbesserungen

watchOS 27 führt ein neues dynamisches App-Raster ein. Drückt Ihr die Digitale Krone, erscheinen künftig fünf Siri-empfohlene Apps, basierend auf Eurem Nutzungsverhalten und der aktuellen Situation. Die neue Siri-App sitzt dabei zentral. Über ein Symbol am unteren Bildschirmrand gelangt Ihr wie gewohnt zur vollständigen App-Übersicht. Bislang musstet Ihr Euch durch eine alphabetische Liste oder ein statisches Raster aller Apps scrollen.

Gleichzeitig erweitert Apple die Gestensteuerung. Eine neue Tippgeste erlaubt es, Widgets im Smart-Stapel auszuwählen, indem Ihr Zeigefinger und Daumen einmal zusammenführt. Zusätzlich könnt Ihr durch doppeltes Tippen den Smart-Stapel scrollen und mit einer Handbewegung zum Zifferblatt zurückkehren. Der Smart-Stapel selbst wird kontextueller: Er zeigt künftig unter anderem Erinnerungen zu Geburtstagen enger Kontakte, Hinweise auf den Standort des geparkten Autos, Anpassungen des Schlafweckers vor bestimmten Feiertagen oder den Kontostand von ÖPNV-Karten.

Auch die Darstellung auf dem Display soll sich verbessern. Apple hat das sogenannte Flüssigglas überarbeitet, um die Lesbarkeit durch gleichmäßigere Lichtbrechung und höheren Kontrast zu erhöhen. Zudem verspricht das Unternehmen schnelleren Start der Musik-Wiedergabe, flottere App-Erweiterungen, bessere WLAN-Verbindungen, effizientere Wasserdetektion sowie optimierte Batterieeffizienz mit vorgeschlagenen Energiesparoptionen. Akku-Laufzeit spielte in der Präsentation allerdings keine große Rolle.

Mehr Fitness, Schlafdaten und Gesundheitsfunktionen am Handgelenk

Im Trainingsbereich baut Apple die Motivation über Workout Buddy aus. Der in-Ear-Coach liefert nun datengestützte Rückmeldungen zu Tempo, Distanz und Trainingsdauer, orientiert an Eurer individuellen Fitnesshistorie. Workout Buddy funktioniert künftig ohne iPhone in der Nähe, solange Ihr ein Bluetooth-Headset verwendet, und spricht nun auch Spanisch. Zusätzlich fließen mehr Fitnessdaten in die Coaching-Hinweise ein.

Für Indoor-Läufe und Gehtrainings verbessert Apple die Distanzmessung. Neue Bewegungsalgorithmen sollen Treadmill-Workouts direkt am Handgelenk genauer erfassen, ohne die Kopplung an ein iPhone. In der Fitness-App werden zudem die Routenkarten nach dem Training präziser dargestellt. Die Schlafaufzeichnung soll ebenfalls exakter werden, Details zu den zugrunde liegenden Änderungen nennt Apple bisher nicht. Ein Sync-Fehler bei der Schrittzahl zwischen Gesundheits- und Fitness-App wird behoben.

Die Gesundheitsfunktionen rund um den Menstruationszyklus erhalten neue Auswertungen. Die Apple Watch kann Muster erkennen, die auf den Beginn der Perimenopause hinweisen und mit hormonbedingten Zyklusunregelmäßigkeiten zusammenhängen können. Wer die Uhr nachts trägt, erhält rückblickende Eisprung-Schätzungen aus den Temperaturdaten des Handgelenks, um die fruchtbare Phase besser einschätzen zu können. Ergänzend dazu startet Apple ein Fitness-Plus-Programm namens „Stark durch die Menopause“ sowie eine „Zeit zum Gehen“-Folge mit Busy Philipps zu ihrer Perimenopause-Erfahrung.

watchOS 27 konsolidiert außerdem die Apps „Geräte suchen“, „Objekte suchen“ und „Personen suchen“ in einer einheitlichen „Wo ist?“-App mit kartenbasierter Ansicht. In der Telefonie zeigt eine neue Funktion namens Anrufkontext bei Gesprächen mit Unternehmen relevante Informationen aus anderen Apps, etwa einen in Mail eingegangenen Buchungscode beim Anruf bei einer Fluggesellschaft. In der Wallet-App könnt Ihr nun beliebige Karten mit Barcode oder QR-Code – etwa Bibliotheksausweise – auf dem iPhone anlegen, auf der Apple Watch nutzen und im Smart-Stapel anpinnen. Dazu kommen die Anzeige von Kartenguthaben sowie Unterstützung für Gastschlüssel.

Apple spricht insgesamt von zahlreichen kleineren Verbesserungen bei Fitness-, Trainings- und Schlaffunktionen, ohne alle Änderungen im Detail auszuführen.

Via: www.cnet.com · www.macrumors.com · www.macrumors.com

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Tags: Workout Buddy, watchOS 27, Apple Watch, Smart-Stapel, Fitness, Schlaftracking, Wallet, Wo Ist, Menstruationszyklus, Siri KI

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