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US-Behörde warnt Tim Cook wegen Auswahl von Inhalten in Apple News

Apple News Inhalte

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Die US-Handelsaufsicht hat Apple schriftlich aufgefordert, die Auswahl der Inhalte in Apple News zu überprüfen. Hintergrund ist der Vorwurf, konservative Medien würden benachteiligt.

FTC nimmt Apple News nach Medienbericht ins Visier

Die US-amerikanische Bundeshandelskommission (Federal Trade Commission, FTC) hat Apple ein Warnschreiben zukommen lassen. Darin fordert die Behörde den Konzern auf, die in Apple News angezeigten Inhalte so zu prüfen, dass konservative Publikationen nicht unterdrückt werden.

Adressiert ist der Brief an Apple-Chef Tim Cook, wie die Financial Times berichtet. Verfasst wurde er von FTC-Vorsitzendem Andrew Ferguson. Er verweist darin auf Medienberichte über eine Untersuchung der konservativen Medienbeobachtungsorganisation Media Research Center (MRC), die Apple vorwirft, bei der Auswahl von Artikeln in Apple News vor allem „linke Medien“ zu bevorzugen.

Bericht: Keine rechtsgerichteten Medien unter den meistgezeigten Artikeln

Das MRC hatte in dem zitierten Bericht behauptet, Apple News habe im Januar in den morgendlichen Ausgaben zwischen dem 1. und 31. Januar 2026 in den Top 20 Artikeln keine rechtsgerichteten Medien berücksichtigt. Zu den vom MRC genannten, aus seiner Sicht benachteiligten Angeboten zählen unter anderem Fox News, die New York Post, die Daily Mail, Breitbart und The Gateway Pundit.

Zugleich kam der Bericht zu dem Schluss, Apple News bevorzuge Medien wie die Washington Post, die Nachrichtenagentur Associated Press, Reuters und das Wall Street Journal. Diese Publikationen werden üblicherweise als politisch mittig oder überparteilich eingeordnet.

FTC fordert Überprüfung der Nutzungsbedingungen

Andrew Ferguson, von Präsident Trump zum Leiter der US-Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde berufen, forderte Apple in dem Schreiben zu einer „umfassenden Überprüfung“ der eigenen Nutzungsbedingungen auf. Sollte die redaktionelle Auswahl der Inhalte bei Apple News nicht mit diesen Regeln übereinstimmen, müsse Apple nach Auffassung der FTC korrigierende Maßnahmen ergreifen.

Ferguson argumentiert zudem, die konkrete Auswahl von Meldungen in Apple News könne gegen das FTC-Gesetz verstoßen. Die Unterdrückung oder Bevorzugung von Inhalten „auf Basis der wahrgenommenen ideologischen oder politischen Ausrichtung eines Artikels oder einer Publikation“ könne demnach „nicht im Einklang“ mit den Nutzungsbedingungen von Apple stehen. Außerdem könne sie den „berechtigten Erwartungen der Verbraucher:innen“ widersprechen.

Ob und wie Apple auf die Warnung der US-Handelsaufsicht reagiert, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Via: https://www.macrumors.com

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Tags: Konservative, Medienbericht, Apple, Tim Cook, Apple News, USA, FTC, Inhalte, Medienaufsicht

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