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Tim Cook und John Ternus treffen Bayerns Ministerpräsident Söder virtuell

Tim Cook Markus Söder

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Apple-Chef Tim Cook und sein designierter Nachfolger John Ternus haben sich am Dienstag virtuell mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder ausgetauscht. Im Mittelpunkt stand offenbar Apples Engagement in Bayern.

Virtuelles Treffen mit Apple-Spitze und EU-Bezug

In einem Beitrag auf X zeigt sich Söder vor einem großen Bildschirm, auf dem John Ternus mit Brille zu sehen ist. An der Videoschalte nahmen außerdem Apple-CEO Tim Cook sowie Matt Browne teil, der bei Apple für europäische Regierungsbeziehungen und globale Analysen verantwortlich ist.

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Söder schreibt in seinem Beitrag, er habe „gute Gespräche“ mit Cook und Ternus über die Präsenz von Apple und die weiteren Investitionen des Unternehmens in Bayern geführt. Konkrete Vereinbarungen oder Projekte nennt er dabei nicht.

Auffällig ist, dass Söder in demselben Beitrag auch vor Überregulierung im Bereich Künstliche Intelligenz und Datenschutz warnt. Diese Kritik ähnelt den jüngsten Einwänden von Apple gegen EU-Regeln, die laut Unternehmen den Start der neuen Siri-KI in der Europäischen Union verzögern.

Ob diese Konflikte während des Gesprächs tatsächlich thematisiert wurden, lässt Söder offen. Er bestätigt nicht, dass die EU-Regularien direkt zur Sprache kamen, verweist aber deutlich auf die Bedeutung eines ausgewogenen Regulierungsrahmens für technologische Innovationen.

Söder betont Bedeutung von Apple in Bayern

In seinem X-Post beschreibt Söder die Begegnung mit den Worten „Silicon Valley trifft Bayern“ und stellt Apple und den Freistaat als „zwei weltweit starke Marken“ dar. Er hebt hervor, dass Bayern als „Silicon Valley Europas“ gilt und globale Konzerne wie Apple ebenso wie junge Start-ups anziehe.

Nach Söders Angaben beschäftigt Apple in München inzwischen mehr als 2.000 Mitarbeiter:innen. Er führt dies als Erfolg der bayerischen „Hightech-Agenda“ an und betont, der Freistaat sei Heimat für Spitzentechnologie.

Gleichzeitig beschreibt Söder den Anspruch, die Verbindung von „bayerischer Lebensart“ mit Hightech zu pflegen. Diese Kombination komme international gut an, so der Ministerpräsident in seinem Beitrag.

Kritik an EU-Überregulierung bei KI und Datenschutz

Besonders deutlich wird Söder mit Blick auf die europäische Regulierung. Er warnt, Überregulierung im Bereich Künstliche Intelligenz und Datenschutz dürfe nicht dazu führen, dass Europa vom technologischen Fortschritt abgekoppelt werde. Bayern sage Ja zu Technologie und Zukunft, weil dies Arbeitsplätze und Wertschöpfung sichere.

Wörtlich schreibt Söder: „Überregulierung, zum Beispiel bei KI und Datenschutz, darf nicht dazu führen, dass wir vom technologischen Fortschritt abgeschnitten werden. Wir wollen Zukunft gestalten, nicht nur beobachten.“

Der Zeitpunkt dieser Aussagen ist bemerkenswert: Erst vor wenigen Tagen soll Tim Cook eine virtuelle Unterredung mit der EU-Technikchefin Henna Virkkunen geführt haben, um im Streit um die verzögerte Einführung von Siri-KI in Europa eine Lösung zu finden.

Den vollständigen Beitrag von Söder könnt Ihr auf X nachlesen. Dort fasst er seine Position zusammen und verbindet die Standortpolitik in Bayern mit Kritik an der aktuellen EU-Regulierung.

Was haltet Ihr von Söders Aussagen zur EU-Überregulierung? Diskutiert gern in den Kommentaren.

Via: https://9to5mac.com
Titelbild: X / @Marcus_Soeder

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Tags: John Ternus, EU-Regulierung, Siri KI, Apple, künstliche Intelligenz, Tim Cook, Datenschutz, Markus Söder, München, Bayern

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