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Tim Cook tritt als Apple-Chef zurück: So reagieren Spitzenkräfte weltweit

Tim Cook Rücktritt

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Apple hat angekündigt, dass Tim Cook den Posten als Vorstandschef abgibt. Führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft äußern sich öffentlich zu diesem Schritt.

Wechsel an der Spitze von Apple

Apple teilte am Montag mit, dass Tim Cook sein Amt als Vorstandsvorsitzender niederlegen wird. Ab dem 1. September übernimmt der bisherige Hardware-Entwicklungschef John Ternus die Rolle des Vorstandschefs. Cook bleibt dem Unternehmen erhalten und wird künftig als geschäftsführender Vorsitzender im Verwaltungsrat von Apple tätig sein. In dieser neuen Funktion soll er sich laut Apple um bestimmte Bereiche kümmern, dazu gehört vor allem der Austausch mit politischen Entscheidungsträger:innen weltweit.

Lob und Anerkennung aus Politik und Wirtschaft

Aus der Tech-Branche kam umgehend Anerkennung für Cooks Arbeit. Sam Altman, Vorstandschef von OpenAI, bezeichnete Tim Cook als Legende. Er betonte, wie dankbar er für alles sei, was Cook geleistet habe, und fügte hinzu, dass er Apple ebenfalls sehr dankbar sei.

Auch aus der US-Politik gab es Reaktionen. US-Präsident Donald Trump erklärte, er sei immer ein großer Fan von Tim Cook gewesen, ebenso wie von Steve Jobs. Trump sagte, hätte Steve Jobs das Unternehmen weitergeführt und wäre nicht so früh gestorben, hätte Apple sich zwar gut entwickelt, aber bei weitem nicht so stark wie unter Tim Cook. In einem weiteren Kommentar erinnerte sich Trump daran, wie beeindruckt er von sich selbst gewesen sei, dass der Chef von Apple bei ihm angerufen habe, um, wie Trump es formulierte, „mir in den Hintern zu kriechen“.

Kay Ivey, Gouverneurin von Alabama, hob Cooks Herkunft hervor. Sie sagte, in Alabama werde man immer stolz auf Tim Cook sein. Er sei in Mobile geboren und habe die Auburn University absolviert, ein Alabamer durch und durch. Ivey wünschte Cook weiterhin viel Erfolg und dankte ihm für alles, was er für den Bundesstaat getan habe und noch tun werde.

Aus der Investor:innen-Perspektive meldete sich Warren Buffett zu Wort, Vorsitzender von Berkshire Hathaway. Er erklärte, Apple wäre ohne Tim Cook nicht das Apple von heute. In einer weiteren Äußerung sagte Buffett, Cook habe die Welt erschlossen und mit Ländern mit ganz unterschiedlichen Geschichten zusammengearbeitet. Dabei habe er stets im Sinne der Kundschaft, der Mitarbeitenden und der Aktionär:innen gehandelt, zu denen Berkshire Hathaway gehört habe. Für Buffett ist Cook in dieser Hinsicht einzigartig.

Spöttischer Kommentar aus der Tech-Szene

Aus der Virtual-Reality-Szene kam eine deutlich knappere und spöttische Reaktion. Palmer Luckey, Gründer von Oculus VR, kommentierte die Nachricht mit den Worten „Ruhe in Frieden, Tim Apple“. Der Ausdruck spielt auf einen früheren Versprecher von Donald Trump an, der Tim Cook einst „Tim Apple“ genannt hatte.

 

Via: https://www.macrumors.com

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Tags: Kay Ivey, Palmer Luckey, Apple, Tim Cook, Donald Trump, John Ternus, Sam Altman, Warren Buffett, Vorstandschef

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