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Steve Jobs: Apple und die digitale Revolution im Fokus einer neuen Doku-Serie

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Zum 50. Jubiläum von Apple beleuchtet eine neue SWR-Dokuserie den Werdegang des Unternehmens und die Visionen von Steve Jobs. Die Reihe ist ab dem 26. März 2026 in der ARD Mediathek verfügbar.

Von der Garagen-Gründung zur globalen Marke

Vor einem halben Jahrhundert legten Steve Jobs und Steve Wozniak in einer kalifornischen Garage den Grundstein für Apple. Was als rebellisches Start-up begann, entwickelte sich zu einem der einflussreichsten Technologieunternehmen der Welt. Die dreiteilige Dokumentarserie „Die Apple-Story – Eine Vision verführt die Welt“ spannt anlässlich des runden Firmenjubiläums den Bogen von den frühen Jahren bis zur Gegenwart. Erstmals wird dabei auch ein starker Bezug zur deutschen Tech-Szene hergestellt.

Steve Jobs sah Computer nicht nur als Maschinen, sondern als Werkzeuge zur Befreiung und als Alltagsgegenstände, wie er es selbst formulierte: „ein Fahrrad für den Geist“. Während in den USA diese Vision schnell Verbreitung fand, begegnete man ihr in Deutschland zunächst mit Skepsis. Apple gelang es jedoch, seine Ideen emotional und bildlich zu vermitteln – etwa durch den berühmten Werbespot von 1984, der das Unternehmen als Gegenentwurf zum „Big Brother“-Image von IBM inszenierte.

Meilensteine auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft

Die Serie folgt Apple über zahlreiche Etappen: Angefangen beim ikonischen Macintosh-Launch und Steve Jobs’ späterer Entlassung, über seine Weichenstellungen bei NeXT und Pixar, bis hin zur eindrucksvollen Rückkehr ins Unternehmen und der Präsentation des iPhones. Zukunftsforscher Tristan Horx hebt hervor: Das Smartphone hat den Alltag der Menschen tiefgreifend verändert.

Mit ihren Archivaufnahmen macht die Dokumentation greifbar, wie stark sich unser tägliches Leben in fünf Jahrzehnten verändert hat. Zeitzeug:innen kommen zu Wort, darunter Weggefährt:innen aus den Anfangsjahren mit Jobs – beispielsweise Andy Cunningham und Andy Hertzfeld – sowie Daniel Kottke, einst Mitbewohner und enger Mitarbeiter von Jobs.

Auch deutsche Einflüsse werden sichtbar: Hartmut Esslinger, Designer aus dem Schwarzwald, prägte mit der „Snow White“-Sprache Apples Gestaltungsansatz. Typograf Erik Spiekermann entwickelte innovative Schriften, die Apple-Produkte unverwechselbar machten.

Blick auf die Gegenwart: Chancen und Schattenseiten der Digitalisierung

Die Serie schlägt einen Bogen zur heutigen Generation: Alicia Joe begann als Beauty-Youtuberin, thematisiert nun die Risiken exzessiver Social-Media-Nutzung. Politikerin Marina Weisband nutzt digitale Tools für demokratische Bildungsarbeit, weist aber auch auf Gefahren wie Suchtpotenzial und ständige Erreichbarkeit hin. Die Doku stellt die Frage, ob das digitale Werkzeug der Befreiung heute zum Kontrollinstrument geworden ist.

Zukunftsforscher Tristan Horx zieht Parallelen zwischen der Digitalisierung und dem Buchdruck: Beide haben die Zivilisation grundlegend verändert. Er betont jedoch, dass technologische Fortschritte stets auch Herausforderungen mit sich bringen und neue Kulturtechniken für den Umgang erforderlich sind.

Die dreiteilige SWR-Dokuserie „Die Apple-Story – Eine Vision verführt die Welt“ ist ab dem 26. März 2026 in der ARD Mediathek abrufbar. Die erste Folge wird am 30. März um 23:30 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Für die Produktion zeichneten neben dem SWR auch NDR, HR und Spiegel TV verantwortlich.

Bild und Via: https://www.swr.de

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Tags: Steve Jobs, Jubiläum, Doku, Digitalisierung, ARD Mediathek, Apple

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