Apple hat einem Bericht zufolge Mitarbeiter:innen aus Bereichen der VR-Entwicklung entlassen. Das passt zu Hinweisen, dass der künftige CEO John Ternus diese Produktkategorie vorerst zurückstellt.
Entlassungen in der Apple Vision Group
Eine nicht namentlich genannte, als zuverlässig beschriebene Quelle hat gegenüber AppleInsider angegeben, dass Apple eine unbekannte Anzahl von Mitarbeiter:innen entlassen hat, die in der VR-Entwicklung, der Apple Vision Group und vergleichbaren Positionen gearbeitet haben. Laut Bericht ist dies nicht das erste Mal, dass von Einschnitten in diesem Umfeld zu hören ist. Der Vorgang wird als Zeichen dafür gewertet, dass Apple die Aktivitäten in dieser Kategorie zurückfährt, ohne die Sparte vollständig zu beenden.
Parallel dazu wird berichtet, dass der designierte CEO John Ternus die Produktkategorie rund um Apple Vision Pro intern „auf Eis“ gelegt habe. Offizielle Bestätigungen oder konkrete Zahlen zu den Entlassungen liegen nicht vor.
Apple Vision Pro zwischen hohem Preis und technischem Stillstand
Der Artikel ordnet Apple Vision Pro als notwendiges Produkt ein, um visionOS in der Öffentlichkeit entwickeln und erproben zu können. Langfristig soll daraus nach dieser Darstellung eine vollwertige AR-Brille hervorgehen, die AppleInsider unter dem Namen „Apple Glass“ führt.
Apple Vision Pro ist mit einem hohen Preis und einer hohen Einstiegshürde gestartet, bedingt durch ein schweres Hardware-Design und eine begrenzte Unterstützung durch Entwickler:innen. In den Jahren seit dem Marktstart habe Apple wenig unternommen, um diese Situation sichtbar zu verändern, so der Bericht. Ob das Unternehmen hier überhaupt dringenden Handlungsbedarf sieht, bleibt offen.
Hinzu kommt laut AppleInsider, dass Komponenten teurer geworden sind und Apple den Preis des ohnehin hoch bepreisten Headsets anheben musste. Für viele Interessierte dürfte das Gerät damit noch weniger erreichbar sein. Gleichzeitig richte sich der Blick vieler Konsument:innen eher auf leichte Smart Glasses als auf große VR-Headsets. Die notwendige Technologie für deutlich dünnere und leichtere Geräte sei entweder noch nicht verfügbar oder noch zu teuer, um daraus ein bezahlbares Produkt zu machen.
Fokusverschiebung zu Siri, KI und Smart Glasses
Vor diesem Hintergrund habe Apple in den vergangenen Monaten intern umstrukturiert, heißt es weiter. Der Schwerpunkt liege nun auf Siri, KI-Funktionen und Smart Glasses, nicht auf einem Headset, das aus heutiger Sicht nicht in der gewünschten Form realisierbar sei. Die Entlassungen träfen insbesondere das VR-Team, das insgesamt kleiner geworden sei. Die vollständige Auflösung der Apple Vision Group wird in dem Bericht aber nicht erwartet.
AppleInsider will weitere Details zu den Entlassungen erst nach zusätzlicher Bestätigung veröffentlichen. Nach aktuellem Stand gehe man jedoch davon aus, dass Apple an Apple Vision Pro, künftigen Versionen des Headsets sowie an Smart Glasses auf Basis von visionOS weiterarbeitet. Eine vollständige Einstellung der Produktlinie durch John Ternus hält der Bericht für sehr unwahrscheinlich, während eine verkleinerte Mannschaft und ein stärkerer Fokus auf Smart Glasses aus Sicht der Quelle als sinnvoller Zwischenschritt erscheinen.
Spekulationen, Apple habe Apple Vision Pro bereits aufgegeben, dürften durch die aktuellen Nachrichten dennoch zunehmen. Dagegen spricht laut AppleInsider, dass Apple im Juni visionOS 27 veröffentlicht hat und weiterhin an zukünftigen Iterationen arbeitet.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: appleinsider.com
