Ein eigener macOS-Golden-Gate-USB-Stick erleichtert Neuinstallationen und Upgrades auf mehreren Macs, insbesondere bei langsamer Internetverbindung. Die Installation von macOS Golden Gate ist zwar auch ohne USB-Stick möglich, ein Installer-Laufwerk bietet aber zusätzliche Flexibilität.
Wann ein macOS-Golden-Gate-USB-Stick sinnvoll ist
macOS Golden Gate lässt sich regulär über die in macOS integrierte Softwareaktualisierung installieren – das gilt sowohl für die finale Version als auch für Betas. Ein USB-Installer ist dafür nicht zwingend erforderlich.
Praktisch wird der Stick, wenn Ihr Golden Gate auf mehreren Macs installieren möchtet oder wenn die Internetverbindung langsam ist. In diesen Fällen entfällt das mehrfache Herunterladen des Installers, da Ihr ihn einmalig auf das USB-Laufwerk schreibt und dieses dann an verschiedenen Macs verwenden könnt.
Vorbereitung: USB-Laufwerk und Download des Installers
Für den beschriebenen Ablauf benötigt Ihr ein leeres USB-Laufwerk mit mindestens 16 GB Speicherplatz. Laut Anleitung funktionieren nahezu alle USB-Laufwerke, inklusive SSDs. Im Beispiel kommt ein tragbares SanDisk-Flash-Laufwerk mit USB-C- und USB-A-Anschluss zum Einsatz, das mit 128 GB Speicher erhältlich ist.
Den macOS-Golden-Gate-Installer könnt Ihr auf mehreren Wegen laden. Bevorzugt wird hier das Terminal mit dem Befehl softwareupdate. Öffnet dafür ein Terminal-Fenster und führt zunächst den folgenden Befehl aus, um verfügbare Vollinstaller aufzulisten:
softwareupdate --list-full-installers
Handelt es sich bei der gewünschten Golden-Gate-Version um eine Beta, müsst Ihr zuvor in Einstellungen → Allgemein → Softwareupdate die Beta-Updates aktivieren. Erst dann erscheint der Eintrag in der Liste.
Im zweiten Schritt ruft Ihr den gewünschten Installer über Terminal ab. Er wird in den Programme-Ordner geladen und liegt dort als Install macOS Golden Gate beziehungsweise als Install macOS Golden Gate Beta vor. Das Beispiel nutzt folgenden Befehl, bei dem die Versionsnummer bei Bedarf anzupassen ist:
softwareupdate --fetch-full-installer --full-installer-version 27.0
USB-Laufwerk mit createinstallmedia vorbereiten
Zum Erstellen des USB-Installers nutzt Ihr das im Installer-Paket enthaltene Tool createinstallmedia. Öffnet im Finder den Ordner Programme, klickt mit der rechten Maustaste auf Install macOS Golden Gate Beta, wählt Paketinhalt anzeigen und navigiert zu Contents → Resources.
Im Terminal tippt Ihr anschließend sudo gefolgt von einem Leerzeichen und zieht die Datei createinstallmedia aus dem Ordner Resources direkt in das Terminal-Fenster. Danach ergänzt Ihr --volume mit anschließendem Leerzeichen.
Verbindet nun das USB-Laufwerk mit dem Mac und öffnet es im Finder. Achtet darauf, dass sich keine wichtigen Daten mehr darauf befinden, denn der Vorgang löscht den Datenträger vollständig. Falls das Laufwerk APFS-formatiert ist, müsst Ihr es zunächst über Programme → Dienstprogramme → Festplattendienstprogramm löschen und als „Mac OS Extended (Journaled)“ neu formatieren.
Über Finder → Gehe zu → Gehe zum Ordner… und den Pfad /Volumes findet Ihr alle eingebundenen Volumes. Identifiziert das USB-Laufwerk sorgfältig und zieht es dann aus diesem Fenster in das Terminal, um den Volume-Pfad an den Befehl anzuhängen.
Mit einem Druck auf die Eingabetaste führt Ihr den vollständigen Befehl aus. Gebt auf Nachfrage Euer Administrator-Passwort ein und bestätigt mit der Eingabetaste. Wenn das Terminal nach Bestätigung fragt, ob das Laufwerk gelöscht werden soll, bestätigt Ihr mit „y“ und erneutem Druck auf die Eingabetaste. Gegebenenfalls müsst Ihr dem Terminal noch den Zugriff auf das USB-Laufwerk erlauben.
Der Vorgang löscht das Laufwerk und kopiert anschließend die benötigten Installationsdateien. Nach einigen Minuten ist der Stick einsatzbereit und kann ausgeworfen und für künftige Installationen aufbewahrt werden.
Die Anleitung gilt sowohl für die finale Version von macOS Golden Gate als auch für die Beta. Für Tests der Beta wird empfohlen, diese auf einem separaten APFS-Volume zu installieren und macOS Tahoe parallel zu behalten, um das Hauptsystem nicht mit einer möglicherweise instabilen Vorabversion zu ersetzen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
