Werbung



NewsKI

Siri in iOS 27: Apple plant offenbar Chatbot-Funktionen trotz früherer Absage

Apple Manager Apple Intelligence Sprachunterstützung Gebühren KI Siri Apple Intelligence iOS 18.5 Rassist Personalisierte Siri Apple Intelligence Apple Intelligence 2.0 Apple Ankündigungsstrategie

Werbung



Apple-Manager:innen hatten Chatbot-Pläne für Siri lange heruntergespielt, nun zeichnet sich ein Kurswechsel ab. Ein Bericht deutet auf eine deutlich ausgebauten KI-Assistenten in iOS 27 hin.

Siri soll zum vollwertigen Chatbot werden

Einem Bericht zufolge arbeitet Apple daran, Siri in einen umfassenden Chatbot umzubauen, der mit Diensten wie ChatGPT konkurrieren soll. Grundlage ist ein mit Gemini trainierter Assistent, der ab Herbst 2026 auf iPhone, iPad und Mac bereitstehen könnte.

Der Beitrag beruft sich auf angebliche Informationen von Bloomberg. Demnach will Apple die neue Siri zur Entwickler:innenkonferenz WWDC 2026 vorstellen und anschließend als Funktion von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 veröffentlichen. Die Überarbeitung würde damit direkt an frühere Aussagen von Marketing-Chef Greg Joswiak anknüpfen – und sie zugleich relativieren.

Joswiak hatte zuvor erklärt, Apple setze bei „Apple Intelligence“ auf generative KI als Grundlage für viele Funktionen im System, nicht auf eine eigenständige Chatbot-App. Es gebe bewusst keine Anwendung mit dem Namen „Apple Intelligence“, anders als bei klassischen Chatbots, die als eigenes Ziel im System auftreten.

Intern testet Apple die neue Siri dem Bericht zufolge bereits in Form einer separaten Siri-App mit dem Codenamen „Campos“. Diese soll jedoch nicht an Kund:innen ausgeliefert werden. Stattdessen bleibt der Zugriff wie gewohnt: Ihr ruft Siri per Sprachbefehl oder Tastendruck auf und interagiert über bekannte Oberflächen.

Die KI-Neuerungen gelten laut Bericht als zentrales Thema der kommenden großen System-Updates. Nutzer:innen sollen daher eher mit kleineren Änderungen außerhalb von Apple Intelligence rechnen.

Chatbot ohne klassische Chatbot-App

Die Bezeichnung „Chatbot“ weckt bestimmte Erwartungen: ein fortlaufender Dialog, in dem sich der Assistent an frühere Gespräche erinnert und diese Informationen nutzt. Genau hier bleibt Apple nach aktuellem Stand bei seiner bisherigen Strategie.

Da es weiterhin keinen zentralen Ort geben soll, an dem Ihr Siri wie einen klassischen Chatbot in einer eigenen App bedient, bleibt die Umsetzung formal etwas anders als bei Konkurrenzangeboten. Die interne Definition von Joswiak, wonach sich ein Chatbot vor allem über eine eigenständige App identifiziert, würde damit bestehen bleiben, auch wenn die Fähigkeiten näher an ChatGPT und ähnliche Dienste heranrücken.

Technisch soll die neue Siri auf mehreren Ebenen aufrüsten. Eine ausgebaute Gedächtnisfunktion soll sich Details aus früheren Interaktionen merken und in künftigen Antworten nutzen. Zusammen mit dem App-Intent-System, das die Funktionen und Datenpunkte eines Geräts für die KI kartiert, entsteht so ein dichteres Netz an Zugriffsmöglichkeiten.

Im Hintergrund arbeiten Apples eigene Basis-Modelle („Apple Foundation Models“), die durch Training mit Gemini weiterentwickelt wurden. Diese Kombination soll eine Erfahrung ermöglichen, die sich von anderen Angeboten unterscheidet und eng in iPhone, iPad, Mac und Apple Vision Pro eingebettet ist.

Apple Intelligence, Private Cloud Compute und Zeitplan

Apple setzt weiterhin auf eine Mischung aus Berechnungen auf dem Gerät und Auslagerung in die Private-Cloud-Compute-Infrastruktur. Müssen Anfragen die lokalen Ressourcen verlassen, sollen sie auf Servern verarbeitet werden, die sich beim Datenschutz wie ein erweitertes Gerät verhalten und mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Der Konzern hatte die ursprüngliche, auf App Intents basierende Version von Apple Intelligence bereits einmal verschoben. Die Verzögerung bis 2026 sorgte für Diskussionen rund um die KI-Strategie und ebnete zugleich den Weg für die Kooperation mit Google Gemini. An Apples Ziel, ein eigenständiges KI-Erlebnis im Vergleich zu anderen Marken zu bieten, soll das jedoch nichts geändert haben.

Aktuell steht noch die Einführung der neuen Apple-Intelligence-Funktionen in iOS 26.4 aus. Gleichzeitig rückt die WWDC 2026 näher, während Wettbewerber wie Google und OpenAI weiter neue Produkte veröffentlichen. Der Druck auf Apple wächst damit, sichtbar in den KI-Wettlauf einzusteigen.

Das Umfeld ist allerdings in Bewegung: Werbung hält Einzug in Chatbots, Teile der Öffentlichkeit reagieren zunehmend genervt auf generierte Inhalte, und einige Marktbeobachter:innen erwarten eine Korrektur des KI-Hypes. In diesem Spannungsfeld könnte ein stärker in das System integrierter Assistent wie Siri eine Alternative darstellen, die sich im Alltag eher unauffällig verhält.

Für 2026 deutet sich damit ein Jahr an, in dem Apple die Rolle von Siri und Apple Intelligence grundlegend neu positionieren könnte – und dabei näher an das heranrückt, was viele längst als klassischen Chatbot verstehen.

Via: https://appleinsider.com
Titelbild: Apple / Screenshot

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Tags: WWDC 2026, iPadOS 27, Siri, KI, Chatbot, Gemini, Apple Intelligence, macOS 27, iOS 27

Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung