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Siri in iOS 27: Alle neuen Funktionen und Änderungen

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Apple hatte auf der Entwicklerkonferenz 2024 eine deutlich intelligentere Version von Siri angekündigt. Statt mit iOS 18 kommt sie nun voraussichtlich mit iOS 27 – mit spürbar erweiterten Fähigkeiten.

Mehr Kontext, bessere App-Steuerung und Chatbot-Funktionen

Die neue Siri in iOS 27 soll sich grundlegend von der Version in iOS 26 unterscheiden. Apple hatte 2024 drei Verbesserungsbereiche gezeigt, in den vergangenen zwei Jahren wurde daran aber weitergearbeitet, sodass Ihr mehr Funktionen erwarten könnt als damals präsentiert.

Siri soll künftig auf Nutzungsdaten und Informationen von Apple-Geräten zugreifen können und persönliche Daten zur Erledigung von Aufgaben verwenden. Gleichzeitig wird der Assistent mehr in Apps erledigen und den Bildschirminhalt erkennen können, um Fragen dazu zu beantworten.

Beim persönlichen Kontext greift Siri auf E-Mails, Nachrichten, Dateien, Fotos und weitere Inhalte zu, um Euch bei Aufgaben zu unterstützen und Überblick über erhaltene Informationen zu behalten. Apple nannte Beispiele wie „Zeig mir die Dateien, die Eric mir letzte Woche geschickt hat“, „Finde die E-Mail, in der Eric Eislaufen erwähnt“ oder „Wo ist das Rezept, das Eric mir geschickt hat?“. Auch Fragen wie „Wie lautet meine Passnummer?“ sollen möglich sein.

Die Bildschirmerkennung erlaubt es Siri, zu sehen, was Ihr gerade betrachtet, und darauf bezogene Aktionen auszuführen. Bekommt Ihr etwa eine Adresse per Nachricht, könnt Ihr Siri bitten, diese direkt zur Kontaktkarte hinzuzufügen. Betrachtet Ihr ein Foto und wollt es verschicken, übernimmt Siri das auf Zuruf.

Die App-Integration wird ebenfalls ausgebaut. Siri soll Dateien zwischen Apps verschieben, Fotos bearbeiten und anschließend teilen, eine Route nach Hause starten und die voraussichtliche Ankunftszeit in Nachrichten senden oder eine E-Mail verfassen und abschicken können. Das gilt sowohl für Apple-Apps als auch für Apps von Drittanbieter:innen, deren Funktionen sich für Siri öffnen lassen.

Siri als System-Chatbot mit neuer Oberfläche

Apple entwickelt Siri zu einem vollwertigen Chatbot, mit dem Ihr ähnlich wie mit anderen KI-Assistenten im Dialog bleibt. Der Siri-Chatbot wird systemweit integriert, zusätzlich soll es eine eigene Siri-App für längere Unterhaltungen geben.

Siri wird das Web durchsuchen, Antworten zusammenfassen, hochgeladene Dokumente auswerten und zusammenfassen sowie Bilder und Inhalte generieren können, etwa zur Unterstützung beim Schreiben oder beim Erstellen einer Infografik. Im Unterschied zu anderen Chatbots erhält Siri jedoch einen tieferen Zugriff auf Apple-Geräte und persönliche Daten, etwa E-Mails, Notizen, die Fotomediathek oder Nachrichten. Damit nähert sich Siri Funktionen an, die Android-Nutzer:innen durch die Verknüpfung von Gemini mit Google-Diensten bereits kennen.

Siri soll mehrteilige Fragen beantworten, den Gesprächskontext über mehrere Anfragen hinweg behalten und sich Details über Nutzer:innen merken. Beim Design verlagert Apple Siri weitgehend in die dynamische Insel. Ein Wischen von der Mitte des Displays nach unten – vom Home-Bildschirm oder aus einer App – öffnet künftig „Suchen oder Fragen“ in der dynamischen Insel, visualisiert durch eine leuchtende pillenförmige Animation.

„Suchen oder Fragen“ ersetzt Siri-Vorschläge und ermöglicht Euch, Apps zu starten, Nachrichten zu verfassen, das Wetter abzufragen, Kalendereinträge anzulegen, Kurzbefehle in Apps auszuführen oder mit der neuen KI-Websuche von Apple im Netz zu suchen. Anfragen lassen sich auch direkt an andere Chatbots wie ChatGPT senden. Parallel bleiben das Aktivierungswort „Hey Siri“ und die Auslösung über die Seitentaste erhalten, während die Mitteilungszentrale künftig durch Wischen von der linken Seite und das Kontrollzentrum von der rechten Seite geöffnet wird.

Apple integriert zudem eine „Siri fragen“-Schaltfläche in die Menüs eigener Apps, um Inhalte zusammen mit einer Anfrage direkt an Siri zu schicken. Die neue Oberfläche setzt auf dunkle Farbtöne ohne hellen Modus, mit dunklem Hintergrund und Farbakzenten, die sich an den Farben der WWDC-Gestaltung orientieren.

Datenschutz, Erweiterungen, Gemini und Zeitplan

Apple hebt den Datenschutz als zentrales Prinzip für den Umgang mit KI hervor und will möglichst viel Verarbeitung direkt auf den Geräten halten, um die Datenübertragung zu begrenzen. Apple-Intelligenz-Funktionen sollen weiterhin sowohl auf Apple-Geräten als auch über Private Cloud Compute laufen.

Für die Speicherfunktion von Siri sind Grenzen geplant, etwa bei Art und Dauer der gespeicherten Informationen. Ihr könnt Chats und Anfragen nach vorgegebenen Zeiträumen wie 30 Tagen oder einem Jahr automatisch löschen lassen oder dauerhaft speichern. Siri und Apple-Intelligenz lassen sich wie bisher komplett deaktivieren.

Mit Siri-Erweiterungen öffnet Apple die Plattform für andere Chatbots. Neben der bestehenden Übergabe von Anfragen an ChatGPT sollen künftig auch Dienste wie Claude oder Gemini angebunden werden. In den Einstellungen von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 findet Ihr dazu einen Bereich für Apple-Intelligenz und Siri mit Erweiterungsoptionen, inklusive Download-Links zu passenden Apps. Im App Store entsteht ein eigener Erweiterungsbereich für KI-Apps von Drittanbieter:innen.

Siri bleibt die Voreinstellung für „Suchen oder Fragen“, laut Gerüchten könnt Ihr aber andere Chatbots auswählen. Drittanbieter-KI-Dienste lassen sich außerdem als Standard für Apple-Intelligenz-Funktionen wie Schreibwerkzeuge und Bildspielplatz setzen. Apple will darüber hinaus erlauben, Stimmen von Dritt-KI zu verwenden, sodass sich Antworten von Siri und von anderen Diensten akustisch unterscheiden.

Um Siri technisch voranzubringen, hat Apple mit Google eine mehrjährige Vereinbarung geschlossen und nutzt Gemini-KI-Modelle samt Cloud-Infrastruktur als Basis für die Apple-Grundlagenmodelle. Die nächste Generation dieser Modelle soll auf Gemini aufbauen und sowohl kommende Apple-Intelligenz-Funktionen als auch die personalisierte Siri-Version antreiben. Apple begründet die Wahl damit, dass Googles KI-Technologie die leistungsfähigste Grundlage für die eigenen Modelle gewesen sei.

Apple-Intelligenz-Funktionen setzen ein iPhone 15 Pro oder neuer voraus, einige der neuen Siri-Funktionen könnten ebenfalls auf diese Modelle beschränkt sein. Apple will die überarbeitete Siri auf der WWDC-Keynote am 8. Juni 2026 zeigen. Entwickler:innen erhalten am selben Tag Betaversionen von iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27, öffentliche Betas sollen im Juli folgen, der endgültige Start der Updates ist für September geplant. Noch ist offen, ob alle neuen Siri-Funktionen bereits in den Betas oder zum Marktstart von iOS 27 bereitstehen.

Via: https://www.macrumors.com

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Tags: Datenschutz, Erweiterungen, Chatbot, Gemini, Apple Intelligenz, iOS 27, iPhone, Siri

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