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Bericht: Siri-Chatbot, neues Interface und Google-Server

Siri-Chatbot mit Gemini

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Mark Gurman von Bloomberg zeigt Mock-ups zur nächsten Siri-Version und nennt zentrale Änderungen. Demnach plant Apple einen Chatbot, ein neues Interface und Modelle auf Basis von Google Gemini.

Chat-App und neues Interface

Laut Gurman will Apple eine eigenständige Chat-App für Siri anbieten. Ihr könnt dort wie bei anderen Diensten Prompts eingeben und Antworten erhalten, ähnlich zu ChatGPT, Gemini, Perplexity oder Claude. Zusätzlich soll sich Siri per Herunterwischen aus der Mitte oben am iPhone öffnen lassen. In der Dynamic Island erscheint dann ein Eingabefeld, vergleichbar mit „Tippen für Siri“ am Mac. So könnt ihr Anfragen direkt starten.

Ziel ist, dass Siri endlich mit Inhalten auf euren Geräten interagiert. Beispiele im Bericht sind Fragen wie „Welche Termine habe ich nächste Woche?“ oder „Wie hieß die Person, mit der ich letzte Woche zum Essen verabredet war?“. Apple könnte die Neuerungen zur WWDC in Cupertino vorstellen, die nächste Woche startet. Gurmans Mock-ups basieren laut ihm auf Dokumenten und Gesprächen mit Personen, die mit der Materie vertraut sind. Apple teste jedoch oft parallel verschiedene Ansätze; Prototypen müssen nicht zwingend erscheinen.

Gemini statt Private Cloud Compute

Gurman berichtet, dass die großen Sprachmodelle von Google Gemini stammen und Apple sie für iOS, iPadOS und macOS anpasst. Eine Besonderheit: Diese Modelle sollen auf Google-Servern laufen, nicht auf Apples eigener Private-Cloud-Compute-Infrastruktur. Gurman bewertet das als bemerkenswerte Abkehr vom bisherigen Kurs. Er weist darauf hin, dass Google ebenfalls über eine Architektur mit hohen Datenschutzstandards verfügt. Unklar bleibt im Bericht, ob Anfragen auf dem Gerät oder in der Cloud verarbeitet werden. Für nächste Woche erwartet Gurman einen ersten Siri-Chatbot und das geänderte Interface.

On-Device-Ziele, Hardwaregrenzen und möglicher Preis

Langfristig will Apple laut dem Bericht möglichst viel lokal auf den Geräten ausführen. Aktuell gibt es jedoch Hardwaregrenzen. Genannt wird, dass Apple Intelligence derzeit erst ab iPhone 15 Pro verfügbar ist. Selbst neuere Modelle hätten begrenzten Arbeitsspeicher, etwa 12 GB. Zugleich ist von Gesprächen die Rede, wonach die 18er-Pro-Reihe bis zu 16 GB RAM erhalten könnte. Für große Sprachmodelle sei das weiterhin wenig. Apple müsste daher Modelle verkleinern und gleichzeitig mehr RAM verbauen, um On-Device-KI breiter zu ermöglichen.

Zur Preisfrage äußert der Bericht eine klare Einschätzung: In den ersten Jahren dürfte die Nutzung kostenlos sein, da die Konkurrenz stark ist. Später könnten erweiterte Funktionen in ein Abo-Modell ähnlich Apple Arcade oder Apple One wandern. Zeitplan und Preise sind offen; als Richtwert werden in der Branche 20 US-Dollar (ca. 18,50 Euro) pro Monat genannt.

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Tags: WWDC, KI, Mark Gurman, Chatbot, Google Gemini, Apple Intelligence, iPhone, Siri

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