Der Journalist und Podcaster Jason Snell setzt auf eine Reihe spezialisierter Mac-Apps, um seine Schreib- und Podcast-Workflows zu vereinfachen. In einem App-Store-Porträt erklärt er, welche Werkzeuge ihm im Alltag Zeit sparen und warum Produktivitätssysteme allein nicht reichen.
Wer ist Jason Snell?
Jason Snell ist Journalist, Podcaster und Jeopardy!-Teilnehmer. Er war 17 Jahre lang Chefredakteur von Macworld und betreibt heute die Apple-fokussierte Website Six Colors. Außerdem ist er regelmäßig in mehreren Podcasts zu hören, darunter MacBreak Weekly und Upgrade. Sein aktuelles Podcast-Projekt Designed in California erzählt die 50-jährige Geschichte von Apple in 50 Episoden.
Zu seinen persönlichen Fakten gehören: Sein erster Mac war ein Macintosh SE, sein Lieblings-Mac das 11‑Zoll‑MacBook Air. Als Lieblingsfunktion von macOS nennt er Screen Sharing, als To‑do‑App setzt er auf Erinnerungen. Auf die Frage nach Regenbogen- oder solidem Apple-Logo verweist er auf seine Website. Sein Produktivitäts-Tipp: Zeit zu sparen ist gut, aber kein System ersetzt die eigentliche Arbeit.
Schreiben, Audio und Dateien: Diese Apps setzt Snell ein
Fürs Schreiben und Bearbeiten von Text nutzt Snell BBEdit. Er verfasst fast alles in der App, meist in Markdown. Besonders schätzt er BBEdit aber als Textwerkzeug: komplexe Suchen-und-Ersetzen-Aktionen mit Mustererkennung in großen Dokumenten, Sortieren und Strukturieren unübersichtlicher Textdateien sowie das Aufbereiten von Text vor dem Import in Tabellen. Die aktuelle Version unterstützt Shortcuts, sodass sich die Funktionen direkt in Kurzbefehlen verwenden lassen. Als besonderen Vorteil hebt er die Funktionen „Sort Lines“, „Process Duplicate Lines“ und „Process Lines Containing“ hervor, die ihm nach eigener Aussage viele Stunden manueller Arbeit erspart haben.
Für Audioaufnahmen verwendet Snell Mic Drop • Mute Manager. Auch professionelle Podcaster:innen müssen gelegentlich husten, sich räuspern oder Nebenunterhaltungen führen. Mic Drop bietet ihm dafür einen Software-Mute-Schalter in der Menüleiste, der per Tastenkürzel, AppleScript oder Shortcut gesteuert werden kann. Snell bindet die App über Shortcuts an ein Elgato Stream Deck an, um eine dedizierte Hardware-Mute-Taste zu haben, wenn sich ein Niesen oder Husten ankündigt.
Beim Veröffentlichen von Inhalten setzt Snell auf Transmit 5. Für ihn bedeutet Arbeiten im Netz, viele Dateien auf entfernte Server zu verschieben. Transmit gibt ihm schnellen Zugriff auf Dateien auf seinem Linux-Server, ermöglicht den direkten Upload von Podcasts zu seinem Content-Delivery-Netzwerk und synchronisiert Cloud-Podcast-Dateien automatisch mit einem lokalen Laufwerk. Die an den Finder angelehnte Oberfläche erleichtert ihm das Verschieben von Dateien per Drag & Drop, unabhängig davon, wo sich die Ordner befinden.
Bildworkflows, Zeitzonen und Text aus Bildern
Retrobatch Pro nutzt Snell, um Bildworkflows zu automatisieren. Die App arbeitet mit einer Flowchart-ähnlichen Oberfläche: Aktionen werden auf eine Arbeitsfläche gezogen, konfiguriert und in die gewünschte Reihenfolge gebracht. Sein Buchverlag Take Control setzt Retrobatch Pro ein, um Screenshots automatisch nach Styleguide zu bearbeiten – inklusive Größenänderung, Formatkonvertierung und Rahmen. Snell selbst generiert damit Podcast-Grafiken in allen Größen, die sein Content-Management-System benötigt. Sein Tipp: Wenn ein Workflow steht, empfiehlt er, daraus ein Retrobatch-„Droplet“ zu erstellen, das beim Ziehen von Bildern auf das Icon automatisch die definierten Schritte ausführt.
Für die Koordination über Zeitzonen hinweg verwendet Snell Elsewhen. Da Kolleg:innen und Publikum weltweit verteilt sind, legt er in der App Presets für Zeitzonen an. Gibt er Datum und Uhrzeit einer Veranstaltung ein, erzeugt Elsewhen einen Textblock, der diese Zeit in allen ausgewählten Zonen auflistet. So vermeidet er Rechenfehler bei der Umrechnung. Besonders praktisch ist für ihn die Möglichkeit, Discord-Zeitcodes zu generieren: Discord zeigt Datum und Uhrzeit dann automatisch in der lokalen Zeit der jeweiligen Nutzer:innen an.
Als „Hidden Gem“ beschreibt Snell TextSniper. Die App erfasst Text aus Bildschirminhalten, die sich nicht markieren lassen. Mit Command‑Shift‑2 wählt er einen Bereich aus, TextSniper analysiert ihn und kopiert gefundenen Text in die Zwischenablage. Snell setzt das etwa ein, um Text aus Fehlermeldungen, aus einem schlecht gescannten, vergriffenen Buch oder aus einem App-Store-Text herauszuziehen – überall dort, wo Text zwar sichtbar, aber nicht auswählbar ist.
Der App Store weist darauf hin, dass nicht alle genannten Titel in allen Regionen oder auf allen Geräten verfügbar sind.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: apps.apple.com
