OpenAI hat eine offizielle Stellungnahme zu der von Apple eingereichten Klage abgegeben, in der dem Unternehmen die widerrechtliche Nutzung von Geschäftsgeheimnissen vorgeworfen wird. Im Zentrum stehen frühere Apple-Beschäftigte sowie OpenAIs Hardwarepläne.
Apple wirft Ex-Mitarbeitenden und OpenAI systematischen Geheimnisdiebstahl vor
Apple hat am heutigen Tag eine Klage gegen die ehemaligen Mitarbeitenden Chang Liu und Tang Tan sowie gegen OpenAI und das von Jony Ive geführte Unternehmen io Products eingereicht. In der Klageschrift ist von „widerrechtlicher Aneignung von Geschäftsgeheimnissen und Vertragsbruch“ die Rede.
Apple beschuldigt die früheren Beschäftigten, vertrauliche Hardware-Informationen entwendet und genutzt zu haben, um OpenAIs noch junge Consumer-Hardware-Aktivitäten voranzubringen. Das Unternehmen beschreibt in der Klage ein aus seiner Sicht erkennbares „Muster des Diebstahls von Apples Geschäftsgeheimnissen durch frühere Apple-Mitarbeitende, die nun bei OpenAI beschäftigt sind“ und führt weiter aus, ein solches Verhalten werde durch die Führungsebene „normalisiert und vorgelebt“.
Laut Apple sollen die Beklagten nicht nur unbefugt auf interne Systeme und vertrauliche Dateien zugegriffen haben. Apple wirft ihnen außerdem vor, Bewerber:innen ermutigt zu haben, Apple-Prototypen und -Komponenten zu Vorstellungsgesprächen mitzubringen, Details zu unveröffentlichten Produkten und Fertigungsprozessen offenzulegen und OpenAI mit Hilfe proprietärer Informationen den Zugang zu Apple-Zulieferern zu erleichtern.
Die Klage führt diese mutmaßlichen Verfehlungen ausführlich aus. Die komplette Beschwerdeschrift hat Apple öffentlich zugänglich gemacht.
OpenAI weist Vorwürfe zurück
Nach Einreichung der Klage hat sich OpenAI öffentlich zu Wort gemeldet. Drew Pusateri, Director of Strategic Communications bei OpenAI, kommentierte die Vorwürfe auf X und veröffentlichte dort eine Stellungnahme im Namen des Unternehmens.
In seinem Beitrag erklärt Pusateri, OpenAI habe „kein Interesse an den Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen“. Er ergänzt, OpenAI konzentriere sich weiterhin darauf, innovative Technologie zu entwickeln, „die Menschen überall befähigt“.
Über diese kurze Stellungnahme hinaus geht OpenAI in dem Beitrag nicht auf einzelne Punkte der Apple-Klage ein. Details zu internen Vorgängen oder zu den konkreten Vorwürfen gegen die namentlich genannten Personen und Unternehmen enthält die öffentliche Reaktion nicht.
Vorbelastete Partnerschaft mit io Products
Es ist nicht das erste Mal, dass OpenAIs Hardwarepläne in Kooperation mit dem von Jony Ive geleiteten Unternehmen io Products in den Fokus rechtlicher Auseinandersetzungen geraten. Bereits zuvor hatte das Hardware-Startup iyO rechtliche Schritte gegen OpenAI und io Products eingeleitet.
iyO verklagte OpenAI und io Products zunächst wegen der Markenführung kurz nach Bekanntgabe der Partnerschaft. Im März 2026 passte das Unternehmen seine Klage an und erweiterte sie um den Vorwurf der widerrechtlichen Aneignung von Geschäftsgeheimnissen.
In der geänderten Klage wurde zudem Tang Tan als weiterer Beklagter aufgenommen. iyO behauptet, ein:e frühere:r iyO-Ingenieur:in habe vertrauliche Dateien heruntergeladen und an den früheren Apple-Manager weitergegeben. OpenAI weist auch die Vorwürfe von iyO zurück.
Weitere Informationen zu Apples aktueller Klage gegen OpenAI, Chang Liu, Tang Tan und io Products finden sich in der veröffentlichten Beschwerdeschrift von Apple.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: 9to5mac.com
