Apple bringt im Herbst ein deutlich erweitertes Siri AI auf ausgewählte Geräte – aber längst nicht jedes iPhone mit iOS 27 ist dabei. Entscheidend ist die Unterstützung für Apple Intelligence.
Apple Intelligence als Voraussetzung für Siri AI
Apple hat auf der WWDC 2026 eine verbesserte Version von Siri vorgestellt, die stärker auf Apple Intelligence setzt. Während frühere iOS‑Versionen die von Apple versprochene „Super-Siri“ nicht geliefert haben, soll das neue Siri AI erstmals komplexe Anfragen und verknüpfte Befehle zuverlässig verarbeiten – in ersten praktischen Tests zeigt sich der Assistent tatsächlich alltagstauglicher.
Das Upgrade erhalten nur Geräte, die Apple Intelligence unterstützen. Auf iPhone-Seite umfasst das alle Modelle ab dem iPhone 15 Pro. Darüber hinaus wird Siri AI auch auf iPad- und Mac-Modellen mit Apple Silicon zur Verfügung stehen. Das iPad mini 2024 ist ebenfalls kompatibel, da es denselben SoC wie das iPhone 15 Pro nutzt.
Ob Euer iPhone vorbereitet ist, könnt Ihr in den Einstellungen prüfen: Öffnet die App „Einstellungen“ und scrollt nach unten. Wenn dort der Bereich „Apple Intelligence & Siri“ erscheint, ist Euer Gerät für das Siri-AI-Upgrade vorgesehen, sobald die stabile Version von iOS 27 im Herbst erscheint.
Interessant ist, dass Apple das neue Siri zunächst nur als Beta bereitstellen will. Nutzer:innen müssen sich voraussichtlich aktiv dafür entscheiden, ähnlich wie bei der iOS‑27‑Developer-Beta, bei der ein Wartelisten-System zum Einsatz kam. Die grundsätzliche Kompatibilität mit iOS 27 dürfte hingegen für die meisten kein Problem darstellen: Apple unterstützt die neue Version bis zurück zum iPhone 11 – aber ohne Apple Intelligence gibt es eben kein Siri AI.
Funktionen: Kontext, persönliche Daten und Private Cloud Compute
Das neue Siri ist darauf ausgelegt, persönliche Anfragen besser zu verstehen. Der Assistent bezieht Kontext ein und kann Informationen aus Notizen, Nachrichten, E-Mails und Fotos heranziehen. Grundlage sind neue Apple Foundation Models, die direkt auf dem Gerät gespeichert sind. Das soll die Antwortzeiten verkürzen und die Privatsphäre stärken.
Für aufwendigere Eingaben werden größere Modelle in der Cloud genutzt. Apple setzt dabei auf Private Cloud Compute und gibt an, dass die eigenen Daten so geschützt sind, dass niemand außer den Nutzer:innen Zugriff darauf erhält.
Mehr Möglichkeiten auf aktuellen und kommenden iPhones
Bestimmte Funktionen von Siri AI sind weiteren Angaben zufolge neueren iPhones vorbehalten. Auf dem iPhone 17 Pro, 17 Pro Max und dem iPhone Air kann der Assistent ein leistungsfähigeres On-Device-Modell nutzen. Das soll nicht nur die allgemeine Nutzung verbessern, sondern erlaubt auch ausdrucksstärkere Siri-Stimmen, eine optimierte Spracherkennung und genauere Diktate.
Auch das kommende iPhone 18 Pro und das gemunkelte iPhone Fold sollen von leistungsstarken On-Device-AI-Modellen profitieren. Ob das Basis-Modell des iPhone 18 davon ebenfalls Gebrauch machen kann, ist derzeit unklar. Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, Apple wolle den Arbeitsspeicher der Nicht-Pro-Modelle auf 9 GB erhöhen. Apple selbst nennt jedoch 12 GB RAM als Voraussetzung für die leistungsfähigsten On-Device-Modelle.
Im Vergleich zu anderen Teilen der Apple-Intelligence-Suite, die bislang eher als wenig hilfreiche KI-Spielereien wahrgenommen werden, wirkt Siri AI deutlich praxisnäher. Selbst in den bisher getesteten Beta-Versionen reagierte der Assistent schnell und präzise – vorausgesetzt, das Gerät erfüllt die Anforderungen von Apple Intelligence.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: engadget.com
