Samsung richtet eine neue Monitor-Serie gezielt auf Mac-Nutzer:innen aus. Die Modelle bringen OLED-Panels, Thunderbolt‑5-Anbindung und Arbeitsplatzfunktionen, die Apple bei eigenen Displays bislang fehlen.
ViewFinity S8: Viel Fläche und Docking per Thunderbolt 5
Der 40‑Zoll‑Monitor ViewFinity S8 S85TH setzt auf ein gebogenes 5K2K‑WUHD‑Panel mit 144 Hertz Bildwiederholrate. Die zusätzliche horizontale Auflösung schafft Platz für mehrere Apps und Dokumente, ohne einen zweiten Bildschirm zu benötigen.
Im Mittelpunkt steht Thunderbolt 5. Die Schnittstelle erlaubt Datenübertragungen von bis zu 80 Gbit/s und liefert gleichzeitig bis zu 140 Watt Ladeleistung über ein einziges Kabel. So kann ein MacBook Pro Stromversorgung, Bildsignal und Daten parallel über denselben Anschluss abwickeln.
Samsung integriert Docking-Funktionen direkt in den Monitor, statt auf separates Zubehör zu setzen. Der Bildschirm bietet Anschlüsse für Ethernet, USB‑C, USB‑A, HDMI und DisplayPort sowie integrierte Lautsprecher.
Außerdem ist ein integrierter KVM‑Umschalter an Bord, mit dem Ihr mehrere Rechner mit einer einzigen Tastatur und Maus steuern könnt. Für Mac‑Nutzer:innen, die ihren Arbeitsplatz rund um ein Notebook aufbauen, kann der Monitor damit Dock, Ethernet-Adapter und KVM‑Switch ersetzen und zugleich mehr Fläche bieten als Apples Studio Display.
Der 40‑Zoll‑ViewFinity S8 S85TH kostet 1400-1500 Euro.
32‑Zoll Odyssey OLED G8: OLED-Bildqualität für Kreative
Der 32‑Zoll‑Odyssey OLED G8 kombiniert ein 4K‑QD‑OLED‑Panel mit 240 Hertz Bildwiederholrate, 0,03 Millisekunden Reaktionszeit, USB‑C‑Ladung mit bis zu 98 Watt und DisplayPort‑2.1‑Anbindung. Die technischen Daten erinnern an einen Gaming-Monitor, gehen aber in mehreren Punkten darüber hinaus.
Durch die Pantone-Zertifizierung unterstützt der Monitor über 2.100 Pantone‑Farben und 110 SkinTone‑Farbtöne. Die VESA‑DisplayHDR‑True‑Black‑500‑Zertifizierung und eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1.000 Nits im HDR‑Modus erweitern den Einsatzbereich über Spiele hinaus.
Diese Kombination macht den Bildschirm zu einer Option für Fotobearbeitung, Design und Videoproduktion.
Apple bietet derzeit keinen OLED‑Desktopmonitor an. Der Odyssey OLED G8 bringt den hohen Kontrast und die pixelgenaue Lichtsteuerung von OLED in ein Segment, das Apple weiterhin ausschließlich mit LCD‑Displays bedient, und ergänzt deutlich höhere Bildwiederholraten als Apples Monitore.
Samsung verbaut zudem eine entspiegelnde Beschichtung und unterstützt AMD FreeSync Premium Pro sowie NVIDIA G‑Sync Compatible. Der 32‑Zoll‑Odyssey OLED G8 wird mit 1099 Euro bepreist.
27‑Zoll Odyssey OLED G8: OLED im Studio‑Display‑Format
Der 27‑Zoll‑Odyssey OLED G8 übernimmt viele Funktionen des größeren Modells und überträgt sie auf eine Größe, die Nutzer:innen des Studio Display bereits kennen. Samsung kombiniert ein 4K‑QD‑OLED‑Panel mit der eigenen Glare‑Free‑Beschichtung und den OLED‑Safeguard+‑Schutzfunktionen.
Die Pixeldichte von 166 ppi hebt den Monitor von vielen Gaming‑Konkurrenten ab. Die höhere Auflösung pro Zoll sorgt für ein schärferes Bild, das sich besser für produktives Arbeiten und kreative Aufgaben eignet.
Das 27‑Zoll‑Format passt zudem gut in Arbeitsplätze, die bereits um Apple‑Displays herum geplant wurden. Wer OLED‑Technik nutzen möchte, ohne auf ein Ultraweit‑ oder Großformat umzusteigen, kann den kleineren Odyssey OLED G8 leichter in ein bestehendes Setup integrieren.
Wie beim 32‑Zoll‑Modell kombiniert der Monitor OLED‑Bildqualität mit einer Bildwiederholrate von 240 Hertz und moderner Notebook‑Anbindung. Samsung ruft für den 27‑Zoll‑Odyssey OLED G8 einen Preis von 1029 Euro auf.