Die Wetter-App Nano vom Entwickler Benjamin Kramser bezieht ihre Daten direkt vom Deutschen Wetterdienst und setzt keine unnötigen Tracker ein. Wir haben die App ausprobiert.
Basierend auf dem eigenen Standort ermittelt die App aus den Daten des DWD das aktuelle Wetter und zeigt auf Wunsch ein Radarbild an. Weitere Städte in Deutschland können problemlos hinzugefügt werden. Eine minutengenaue Regenprognose zeigt an, wann es zu regnen beginnt. Homescreen-Widgets zeigen das Wetter auch ohne Öffnen der App an.
Clean und übersichtlich
Nano kommt sehr aufgeräumt daher. Keine verspielten Elemente, sondern gut übersichtlich dargestellte Infos rund um das Wetter. Zu vielen der Messwerte gibt der Autor leicht verständliche Erklärungen und eine Einordnung, warum der jeweilige Wert wichtig ist. So erfahren wir zum Beispiel, dass die Windgeschwindigkeit in 10 Metern Höhe gemessen wird und der Wert alle 10 Minuten aktualisiert wird.
Die 24-Stunden-Vorhersage horizontal und die 10-Tage-Vorhersage vertikal geben einen guten Überblick auf das kommende Wetter. Antippen eines einzelnen Elementes bringt dann noch weitere Informationen.
Mit dem Radar auf Regensuche
Das Radarbild zeigt eventuelle Regengebiete und gibt eine animierte Prognose über dessen Verlauf an. So lassen sich Outdoor-Aktivitäten besser planen. Nano informiert dabei auch, wann genau der Regen startet und wieder endet. Basierend auf dem jeweiligen Standort.
Historische Daten zeigen den Verlauf
Die Temperaturen, der Niederschlag, der Luftdruck. und weitere Werte lassen sich in Diagrammen bis zu 60 Tage zurück anzeigen. So kann man zum Beispiel sehen, ob die letzten Beiden Monate verregnet waren oder doch die Sonne überwogen hat.
Über den Entwickler
Apfeltalk: Wie lange hast Du an Nano entwickelt?
Benjamin: Ich habe in den letzten drei Wochen praktisch jeden Abend damit verbracht, nano von Grund auf zu programmieren – vom Design bis zur Integration der offiziellen DWD‑Daten. Die App zeigt minutengenaue Regenprognosen, ein Regenradar, Unwetterwarnungen und historische Wetterdaten für ganz Deutschland.
Apfeltalk: Was kommt noch in Nano?
Benjamin: Im Moment arbeite ich daran, nano für iPad, macOS und Apple Watch umzusetzen und bestehende Funktionen weiter zu verfeinern. Ich möchte präzise Wetterinformationen und eine klare Benutzeroberfläche – konsequent ausbauen.
Fazit
Nano ist ein erfrischender neuer Ansatz im reichlich überfüllten Markt der Wetter-Apps. Wir sind gespannt auf neue Features und drücken Benjamin die Daumen, dass Nano ein Erfolg wird. Die App gibt es kostenlos (und ohne In-App-Käufe) derzeit für iOS.
