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Nennt es nicht „Chargergate“ – Was hinter Apples Entscheidung für das MacBook Pro wirklich steckt

MacBook Pro Ladegerät

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In Europa verzichtet Apple bei manchen MacBook-Pro-Modellen auf das Ladegerät im Lieferumfang. Doch entgegen vieler Vorwürfe ist die Situation komplexer als sie zunächst erscheint.

Hintergrund: Neue MacBook-Pro-Lieferumfänge in Europa

In den letzten Tagen gab es zahlreiche Diskussionen, weil Apple bei bestimmten MacBook-Pro-Modellen in Europa keinen Netzadapter mehr beilegt. Viele Benutzer:innen führen dies auf angeblich strenge EU-Regeln zurück. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass die Wahrheit anders aussieht. Zum einen ist der US-Dollar nicht die offizielle Währung in den betroffenen Ländern. In Europa kostet das Ladegerät regulär 65 €, was etwa 76 US-Dollar entspricht. Im Vergleich dazu liegt der Preis für ein MagSafe-Ladegerät in den USA meist bei 69 US-Dollar (rund 65 €). Apple ist durch die Regelung der EU nicht gezwungen, das Netzteil komplett wegzulassen. Vielmehr muss das Unternehmen eine Option anbieten, das Gerät ohne Ladegerät zu verkaufen.

Regulierung, Preispolitik und echte Fakten

Die EU will mit ihren Regeln eigentlich vermeiden, dass unnötige Ladegeräte produziert und verkauft werden. Ziel ist es also, Elektroschrott zu vermeiden, indem Benutzer:innen wählen können, ob sie das Ladegerät überhaupt benötigen. Apple erfüllt diese Vorgabe, indem die Adapter in Europa jetzt als optionale Konfigurationsmöglichkeit verfügbar sind. Dadurch gibt es die Möglichkeit, das neue MacBook Pro günstiger zu kaufen, wenn schon ein passendes Ladegerät vorhanden ist. Rechnet ihr den Aufpreis für das Ladegerät dazu, bleibt der Gesamtpreis für das MacBook Pro in fast allen betroffenen Regionen niedriger als zuvor. Hier zeigt sich, dass sowohl Apple als auch die EU nicht die Absicht haben, Benutzer:innen zu benachteiligen. Trotz aller Kritik ist also festzuhalten, dass es sich weder um eine Sparmaßnahme von Apple, noch um eine unverständliche Regulierung der EU handelt.

Kritik, Diskussion und Einordnung

In der Debatte um das weggelassene Ladegerät beim MacBook Pro gibt es viele Stimmen, die Apple vorwerfen, am falschen Ende zu sparen. Andere kritisieren die EU für die angeblich zu komplizierten Vorgaben. In Wirklichkeit liegt die Situation zwischen beiden Extremen. Apple setzt die gesetzlichen Vorgaben um, gibt dabei aber sowohl preislich als auch bei den Optionen gewisse Vorteile an euch weiter. Wichtig ist, dass ihr euch bei solchen Themen immer umfassend informiert und nicht vorschnell urteilt. Wer Details beachtet, erkennt, dass die Hintergründe oft vielfältiger sind.

Wenn ihr auf der Suche nach einem günstigen Ladegerät seid, haben wir hier eine Auswahl für euch und auch ein paar andere Empfehlungen. Auch die originalen von Apple sind dabei mit einem guten Rabatt.

Via: https://sixcolors.com
Titelbild: KI

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Tags: Apple, MacBook Pro, Ladegerät, Elektroschrott, EU-Regulierung

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