Im Rahmen der WWDC 2025 hat Apple einige bemerkenswerte Neuerungen vorgestellt. Eines der bedeutendsten Themen war jedoch eine Ankündigung, die das Ende einer Ära symbolisiert. Mit macOS 26, bekannt als macOS Tahoe, bricht Apple die Unterstützung für Intel-basierte Macs ab. Die letzte macOS-Version für diese Geräte erhält noch drei Jahre lang Sicherheitsupdates, wonach sie aus dem Apple-Ökosystem ausscheiden.
Obwohl macOS Tahoe das letzte macOS für Intel-betriebene Geräte sein wird, garantiert Apple weiterhin Updates. Diese beinhalten Sicherheitsverbesserungen für die kommenden drei Jahre. Nutzer:innen betroffener Geräte können also bis 2028 mit Schutzmaßnahmen rechnen, bevor sie sich vollständig aus dem Apple-kontrollierten Bereich zurückziehen müssen. Diese Ankündigung wurde bei einer Folgeveranstaltung der Entwicklerkonferenz gemacht und richtet sich direkt an App-Entwickler:innen. Der Umzug zu Apple Silicon stellt sicher, dass Apps nahtlos auf zukünftigen Geräten laufen.
Seit der Einführung des ersten Apple Silicon Prozessors im Jahr 2020 hat Apple auf seine eigenen Mikrochips umgestellt. Der Wechsel von Intel-Chips, die auf der x86-Architektur basieren, zu ARM-basierten Apple Silicon Chips zeigt signifikante Leistungsverbesserungen und eine effizientere Energienutzung. Diese neuen Prozessoren sind in der Lage, mehr Aufgaben zu verarbeiten, während sie gleichzeitig den Akku schonen. Apple Silicon bietet den Macs, die es verwenden, eine überlegene Leistung gegenüber traditionellen Intel-Prozessoren und markiert einen klaren technologischen Fortschritt.
Zu den Geräten, die macOS Tahoe noch unterstützen werden, zählen unter anderem der 2019er 16-Zoll MacBook Pro, das 2020er 13-Zoll MacBook Pro, der 2020er 27-Zoll iMac und der 2019er Mac Pro. Auch wenn Apple den Übergang zu Apple Silicon aggressiv fördert, wird die Rosetta-Übersetzungshilfe sowohl in macOS 26 als auch in der geplanten nächsten Version, macOS 27, verfügbar bleiben. Diese Funktion ermöglicht es, x86-basierte Anwendungen auf ARM-Architekturen auszuführen. Langfristig wird Rosetta in erster Linie ältere Videospiele unterstützen, die noch nicht nativ auf Apple Silicon angepasst wurden.
Am Schluss bleibt festzustellen, dass Apple Nutzer:innen und Entwickler:innen gleichermaßen ermutigt, sich auf das post-Intel-Zeitalter vorzubereiten. Die klaren Ansagen von Apple zielen darauf ab, den Übergangsprozess so reibungslos und schmerzfrei wie möglich zu gestalten.
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