Werbung



NewsMac

macOS 28 streicht Unterstützung für verschlüsselte Mac-OS-Extended-Laufwerke

verschlüsselte Mac-OS-Extended-Laufwerke

Werbung



Apple stellt im kommenden Jahr die Unterstützung für verschlüsselte Mac-OS-Extended-Laufwerke ein. Betroffene externe Datenträger müssen vor dem Update auf macOS 28 entschlüsselt oder neu formatiert werden.

Was sich mit macOS 28 ändert

In einem neuen Support-Dokument kündigt Apple an, dass macOS 28 verschlüsselte Volumes im Dateisystemformat Mac OS Extended (HFS+) nicht mehr unterstützt. Ab dieser Version werden nur noch nicht verschlüsselte Mac-OS-Extended-Volumes erkannt.

Damit funktionieren verschlüsselte HFS+-Datenträger, etwa ältere verschlüsselte externe Festplatten, nach dem Upgrade auf macOS 28 nicht mehr am Mac, sofern Ihr nicht vorher reagiert. Apple nennt keinen konkreten Grund für diese Änderung.

Das moderne Dateisystem APFS mit integrierter Verschlüsselung ist seit macOS High Sierra 2017 der Standard auf dem Mac. Der Wegfall der Unterstützung für verschlüsselte HFS+-Volumes ist ein weiterer Schritt, das ältere Format abzulösen.

Hinweise bereits ab macOS 26

Die Umstellung kündigt sich schon vor macOS 28 an. Ab macOS 26 kann Euch der Mac benachrichtigen, wenn er ein verschlüsseltes Mac-OS-Extended-Laufwerk erkennt, das in macOS 28 oder später nicht mehr unterstützt wird. In diesen Hinweisen wird das betroffene Volume namentlich genannt.

Ihr könnt Eure Laufwerke auch selbst prüfen. Öffnet dazu das Festplattendienstprogramm, wählt ein Volume aus und schaut in den Formatangaben unter dem Namen. Wenn dort „Mac OS Extended“ und „Verschlüsselt“ gemeinsam erscheinen, etwa „CoreStorage Logical Volume • Mac OS Extended (Groß-/Kleinschreibung beachten, protokolliert, verschlüsselt)“, ist dieses Volume künftig inkompatibel.

Nicht verschlüsselte Mac-OS-Extended-Volumes sind von der Änderung nicht betroffen. Apple betont, dass macOS 28 und spätere Versionen diese weiterhin unterstützen. Mac OS Extended ist auch unter den Bezeichnungen HFS Plus oder HFS+ bekannt.

Optionen: Neu formatieren oder entschlüsseln

Wer betroffene Laufwerke nach dem Update weiter nutzen möchte, sollte zunächst ein vollständiges Backup der darauf gespeicherten Daten anlegen. Erst danach empfiehlt Apple, die Volumes entweder neu zu formatieren oder zu entschlüsseln.

Beim Neuformatieren wird das Volume gelöscht und im Festplattendienstprogramm neu eingerichtet, etwa als APFS oder APFS (verschlüsselt). Dieser Schritt entfernt alle vorhandenen Daten dauerhaft, stellt aber sicher, dass das Laufwerk auch in zukünftigen macOS-Versionen problemlos funktioniert.

Als Alternative lässt sich ein verschlüsseltes Volume entschlüsseln, um die vorhandenen Daten zu erhalten. Dazu verbindet Ihr das Laufwerk, entsperrt es mit dem bisherigen Verschlüsselungskennwort und klickt das Symbol im Finder oder auf dem Schreibtisch mit gedrückter Control-Taste an. Über den Eintrag „Entschlüsseln“ gebt Ihr das Passwort erneut ein und startet den Vorgang.

Apple weist darauf hin, dass das Entschlüsseln je nach Größe des Volumes längere Zeit dauern kann. Den Fortschritt könnt Ihr im Terminal nachverfolgen.

Nach Abschluss der Entschlüsselung könnt Ihr das Volume bei Bedarf im Festplattendienstprogramm über „In APFS konvertieren“ umstellen, ohne es zu löschen, und es anschließend erneut verschlüsseln. Diese Entschlüsselungsoption gilt nicht für verschlüsselte Time-Machine-Backup-Laufwerke.

Via: https://www.macrumors.com

Den Beitrag in unserem Forum kommentieren

Werbung



Tags: HFS Plus, Apple, Verschlüsselung, HFS+, APFS, Festplattendienstprogramm, macOS 28, Mac OS Extended

Ähnliche Artikel

Werbung



Einkaufstipps
Beliebte Artikel

Werbung