In der aktuellen Beta von MacOS 27 Golden Gate berichten einige Nutzer:innen von Prozessen und Apps, die sich weder über „Sofort beenden“ noch über den Aktivitätsmonitor beenden lassen. Betroffen sind unter anderem Browser wie Safari und Google Chrome, die hängen bleiben und nicht auf die üblichen Maßnahmen reagieren.
Bug in MacOS-27-Beta verhindert Beenden bestimmter Prozesse
Laut Bericht betrifft der Fehler Nutzer:innen, die die Beta von MacOS 27 Golden Gate einsetzen. In einigen Fällen frieren Apps wie Safari oder Google Chrome ein, zeigen dauerhaft den Beachball-Cursor und reagieren nicht mehr. Weder der übliche „Sofort beenden“-Dialog noch der Aktivitätsmonitor können die Prozesse dann zuverlässig beenden.
Teilweise lassen sich zwar einzelne Unterprozesse der Browser – etwa „Google Chrome Helper“ oder spezifische Safari-Web-Content-Prozesse, die nach Domains wie „https://osxdaily.com“ benannt sind – abschießen. Die übergeordneten Anwendungen selbst bleiben jedoch aktiv und entziehen sich den Standard-Methoden zum Beenden von Apps.
Der beschriebene Fehler tritt dem Bericht zufolge spezifisch unter MacOS 27 Golden Gate auf und scheint sowohl von der jeweiligen App als auch vom betroffenen Prozess abzuhängen. Da es sich um eine Beta-Version handelt, wird damit gerechnet, dass entsprechende Korrekturen vor dem finalen Release ins System einfließen. Nutzer:innen sollten außerdem jeweils auf die aktuellste verfügbare Beta-Version aktualisieren, weil eine Behebung voraussichtlich über ein Systemupdate erfolgt.
Stuck-Apps per Terminal mit „sudo killall“ beenden
Als Workaround empfiehlt sich die Nutzung des Terminals, um hängen gebliebene Prozesse zuverlässig zu beenden. Der Ansatz funktioniert nicht nur unter MacOS 27 Golden Gate, sondern grundsätzlich in allen unterstützten MacOS-Versionen.
Die Schritte im Überblick:
- Öffnet die App „Terminal“ über Spotlight oder im Ordner
/Programme/Dienstprogramme/. - Gebuhrt im Terminal folgenden Befehl ein und ersetzt dabei den App-Namen bei Bedarf:
sudo killall "Safari"Für Apps mit Leerzeichen im Namen nutzt Ihr die gleiche Struktur mit Anführungszeichen, etwa:
sudo killall "Safari Technology Preview"Wichtig ist, dass der Name der App in Anführungszeichen steht, sonst kann es im Terminal zu Fehlermeldungen kommen.
- Bestätigt mit der Eingabetaste, gebt anschließend Euer Administrator:innen-Passwort ein und bestätigt erneut.
- Der Prozess der jeweiligen App wird damit unmittelbar beendet.
Der Befehl sudo killall beendet Prozesse nicht „sanft“, sondern erzwingt das sofortige Beenden. Ungesicherte Daten in der betreffenden App gehen dabei verloren. Bei Browsern wie Safari, Safari Technology Preview, Google Chrome, Firefox, Brave oder Edge lässt sich die vorherige Sitzung jedoch in vielen Fällen wiederherstellen, inklusive Tabs und Fenster. Garantiert ist das allerdings nicht.
Umgang mit häufig einfrierenden Apps in der Beta
Wenn eine bestimmte App in der Beta von MacOS 27 wiederholt einfriert, empfiehlt es sich, zunächst den beschriebenen Terminal-Befehl zu nutzen, anschließend die App auf den aktuellen Stand zu bringen und den Mac neu zu starten. Läuft auf dem System zusätzlich Beta-Software wie Safari Technology Preview oder Chrome Canary, kann dies ebenfalls zur Instabilität beitragen und sich mit der Zeit durch Updates verbessern.
Der geschilderte Terminal-Workaround bietet aktuell eine Möglichkeit, sich bei blockierten Apps zu helfen, solange der Fehler in „Sofort beenden“ und Aktivitätsmonitor in MacOS 27 Golden Gate noch nicht systemseitig behoben ist.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: osxdaily.com
