Apples mutmaßliches „MacBook Ultra“ sorgt vor allem wegen Touchscreen und OLED-Display für Aufmerksamkeit. Mindestens ebenso wichtig könnte jedoch das neue Gehäusedesign sein – gerade weil es laut aktuellen Berichten nicht lange exklusiv bleiben soll.
Neues Design für die gesamte MacBook-Pro-Palette in Sicht
Bloomberg-Reporter Mark Gurman hat in der vergangenen Woche skizziert, wie Apple in den kommenden zwei Jahren alle aktuellen Mac-Modelle überarbeiten will. In diesem Fahrplan taucht ein neues Einstiegsmodell des 14‑Zoll‑MacBook Pro für 2027 auf, intern angeblich mit dem Codenamen K104 versehen. Dieses Gerät soll dem Design der hochpreisigen K114- und K116-Modelle ähneln, jedoch mit einem regulären M7‑Chip ausgestattet werden.
Damit würde das Design, das erstmals beim spekulierten „MacBook Ultra“ erscheinen soll, bereits innerhalb von rund einem Jahr in deutlich günstigere MacBooks einziehen. Auf diese Entwicklung hatten frühere Berichte bereits Anfang Juli hingedeutet.
Apple hatte das MacBook Pro zuletzt 2021 grundlegend überarbeitet – parallel zur Einführung von M1 Pro und M1 Max. Damals ging der Schritt in die entgegengesetzte Richtung: Das Gehäuse wurde dicker und schwerer, und Apple brachte HDMI-Anschluss, SD‑Kartenslot und MagSafe‑Ladeanschluss zurück, die zuvor gestrichen worden waren. Fünf Jahre später scheint das Ziel nun zu sein, die Bauhöhe wieder zu reduzieren.
Dünneres Gehäuse, OLED-Panel und neue Kamera-Aussparung
Das kommende Chassis soll laut den Berichten spürbar dünner und leichter ausfallen. Ein zentraler Faktor ist dabei der Wechsel von einer mini‑LED‑Hintergrundbeleuchtung zu einem Hybrid‑OLED‑Panel: Da OLED‑Pixel ihr eigenes Licht erzeugen, entfällt eine komplette physische Schicht im Displaydeckel.
Hinweise darauf, dass Apple diesmal erneut Schnittstellen streichen könnte, um zusätzliche Millimeter einzusparen, gibt es bislang nicht – was angesichts der Kritik an früheren Einschnitten beim Anschlussangebot bemerkenswert ist.
Besonders deutlich dürften die Änderungen an der Vorderseite ausfallen. Die bisherige Notch soll einem deutlich kleineren Kameraausschnitt im „Hole‑Punch“-Stil weichen. Auf diese Umstellung hatten zuerst Roadmaps der Marktforschungsfirma Omdia hingewiesen, Bloomberg bestätigt diese Angaben inzwischen. Demnach ist ein pillenförmiger Ausschnitt geplant, der den Weg für eine interaktive Dynamic Island frei macht, die sich ähnlich wie auf dem iPhone kontextabhängig erweitert.
Unklar ist noch, ob die Displaydiagonalen wachsen. Omdia geht davon aus, dass Samsung Display 14,3‑Zoll‑ und 16,3‑Zoll‑Panels liefert – geringfügig größer als die bisherigen 14,2‑Zoll‑ und 16,2‑Zoll‑Displays. Das würde schlankere Displayränder bei minimal größerem Bildschirm bedeuten. Ein Bloomberg‑Bericht vom Februar erwartete hingegen unveränderte Displaygrößen, könnte aber eine leichte Reduzierung der Ränder nicht berücksichtigt haben.
Apple soll zudem ein verstärktes Scharnier vorsehen, damit das Display beim Antippen nicht wackelt. Ob sich daraus sichtbare äußere Änderungen am Scharnierbereich ergeben, ist derzeit offen. Gurman beschreibt den Ansatz beim Thema Touch als „touch‑freundlich, nicht touch‑first“.
Offene Fragen bei der Einordnung des MacBook Ultra
Welche Rolle das hochpreisige MacBook Pro künftig spielt, bleibt nach den bisherigen Informationen unklar. Gurmans Roadmap nennt ein hochklassiges 14‑Zoll‑ und 16‑Zoll‑„MacBook“ ohne den Zusatz „Pro“; ein separates High‑End‑MacBook‑Pro‑Modell taucht darin nicht auf. Gleichzeitig ist die Aussagekraft dieser Formulierung begrenzt, weil die Markenbezeichnung selbst noch nicht festzustehen scheint.
Das neue MacBook „Ultra“ könnte die bisherigen M5‑Pro- und M5‑Max‑Modelle vollständig ablösen und zu einem höheren Preis an ihre Stelle treten. Möglich wäre aber auch, dass es als eigenständige, darüber angesiedelte Stufe ins Sortiment kommt, während die bestehenden Modelle weiter verkauft werden.
Sollte ein zukünftiges High‑End‑MacBook Pro Ende 2027 mit M7 Pro und M7 Max ausgestattet werden, während das Einstiegs‑M7‑Modell bereits im ersten Halbjahr 2027 das Design des MacBook Ultra übernimmt, liegt eine Vereinheitlichung auf der Hand. In diesem Szenario würden alle fünf leistungsstärksten Apple‑Laptops auf dasselbe grundlegende Design setzen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: macrumors.com
