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MacBook Air: Lieferschwierigkeiten trotz Preiserhöhung und globalem Speichermangel

Zwei Apple MacBook Air Laptops mit abstrakten farbigen Hintergrundbildern vor einem weißen Hintergrund.

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Das MacBook Air ist aktuell nur schwer zu bekommen, obwohl Apple die Preise im Juni angehoben hat. Eine weltweite Speicherknappheit trifft nun auch Apples meistverkauftes Mac-Modell.

Lieferzeiten steigen, Nachfrage bleibt hoch

Nach Informationen von Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichten Apple-Store-Quellen von erheblichen Engpässen beim MacBook Air. Apple habe Schwierigkeiten, das Notebook vorrätig zu halten, und neue Lieferungen seien stärker eingeschränkt als jemals zuvor in Erinnerung der Händler:innen. Im Online-Store von Apple in den USA liegt die Lieferzeit derzeit bei zwei bis sechs Wochen, Konfigurationen mit mehr Arbeitsspeicher sind dabei besonders stark verzögert. Nutzer:innen, die jetzt ein MacBook Air bestellen, müssen laut den Berichten bis in die zweite Augusthälfte oder je nach Ausführung sogar bis September warten.

Die Liefersituation betrifft damit nicht mehr nur Nischenmodelle wie Mac mini und Mac Studio, sondern auch das MacBook Air als wichtiges Volumenprodukt. Trotz dieser Engpässe scheint die Nachfrage ungebrochen, denn Apple kann den Bedarf offenbar nicht decken.

Ursache: Knappheit bei Speicherchips durch KI-Rechenzentren

Als Hauptgrund für die Engpässe gilt die weltweite Knappheit bei Speicherchips. Unternehmen bauen derzeit Rechenzentren mit leistungsstarken Servern für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz aus, die große Mengen an Speicher benötigen. Diese hohe Nachfrage lässt die Preise für Arbeitsspeicher und SSD-Speicherchips stark ansteigen. Die Bauteile kommen in vielen Apple-Produkten zum Einsatz, wodurch zunächst Mac Studio und Mac mini betroffen waren und nun auch das MacBook Air in den Fokus rückt. Die Versorgung mit Speicherkomponenten ist laut den vorliegenden Berichten so angespannt, dass sich dies direkt in längeren Lieferzeiten niederschlägt.

Um die Situation zu entschärfen, versucht Apple laut Gurman, zusätzliche Speicherquellen zu erschließen. Dazu gehört auch die Beschaffung von Speicherchips bei Zulieferern aus China, um die Engpässe zumindest teilweise abzufedern.

Preiserhöhung, Promotion-Verschiebung und Fokus auf MacBook Pro

Apple hat im Juni die Preise von insgesamt 14 Produkten erhöht, darunter auch das MacBook Air. In den Deutschland startet das Notebook seitdem bei 1.399 Euro, zuvor lag der Einstiegspreis bei 1.199 Euro. Damit reagiert Apple unter anderem auf die gestiegenen Kosten für Speicherchips. Trotz dieser Preisanpassung reichen die verfügbaren Stückzahlen derzeit nicht aus, um die Nachfrage zu decken.

Gurman berichtet außerdem, dass Apple seine jährliche Aktion zum Schulbeginn von Juni auf einen späteren Zeitpunkt verschoben hat. In den aktuellen Werbematerialien rückt das Unternehmen stärker das Basismodell des MacBook Pro in den Vordergrund. Gleichzeitig weist Apple darin ausdrücklich darauf hin, dass das MacBook Air „abhängig von der Verfügbarkeit“ ist. Diese Formulierung unterstreicht die angespannte Liefersituation und deutet darauf hin, dass Apple kurzfristig mit Umschichtungen im Marketing auf die Knappheit reagiert.

Via: www.macrumors.com · techcrunch.com

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Tags: Lieferzeiten, Apple, Mac Studio, Speicherknappheit, SSD, MacBook Pro, MacBook Air, Mac mini, Arbeitsspeicher, Preiserhöhung, KI

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