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Mac Studio im Wandel: Vier Chipgenerationen im gleichen Gehäuse

Seit 2022 hat Apple den Mac Studio viermal mit neuen Chips ausgestattet, das Aluminiumgehäuse aber unverändert gelassen. Ein Blick auf die Entwicklung zeigt, wie stark sich Speicher, Anschlüsse und Preise verändert haben.

2022: Der Mac mini fordert den Mac Pro heraus

Der erste Mac Studio kam im März 2022 mit M1 Max oder M1 Ultra auf den Markt. Für den Ultra-Chip verband Apple zwei M1-Max-Chips über die sogenannte UltraFusion-Technik. So arbeiteten 114 Milliarden Transistoren als ein Prozessor zusammen.

Das M1-Max-Modell kostete ab 2.299 Euro und bot eine Zehnkern-CPU, 32 GB Arbeitsspeicher sowie eine 512-GB-SSD. Der M1 Ultra startete bei 4.599 Euro. Er brachte 20 CPU-Kerne und 64 GB Arbeitsspeicher mit; optional waren bis zu 128 GB möglich.

Auf der Rückseite fanden sich vier Thunderbolt-Anschlüsse, Ethernet mit 10 Gbit/s, HDMI, zwei USB-A- und zwei USB-C-Anschlüsse sowie ein SD-Kartensteckplatz. Apple hat das Gehäuse und diese Anschlussanordnung seitdem nicht verändert.

2023 und 2025: Mehr Speicher, neue Chipkombination

Im Juni 2023 stellte Apple die zweite Generation vor. Das Design blieb gleich, doch die Chips legten bei Leistung und Speicher zu. Der M2 Max verfügte über eine 12-Kern-CPU, bis zu 38 Grafikkerne und maximal 96 GB Arbeitsspeicher. Der M2 Ultra verdoppelte die Werte auf 24 CPU-Kerne, 76 Grafikkerne und bis zu 192 GB Speicher. Die Speicherbandbreite betrug 800 GB/s.

Zusammen mit dem Mac Studio präsentierte Apple damals einen Mac Pro mit demselben M2 Ultra und ebenfalls bis zu 192 GB Arbeitsspeicher. Sein Einstiegspreis lag bei 8.299 Euro.

Erst im März 2025 folgte die nächste Aktualisierung. Apple kombinierte dabei Chips aus verschiedenen Generationen: Der Mac Studio war mit M4 Max oder M3 Ultra erhältlich. Letzterer bot eine 32-Kern-CPU, eine 80-Kern-GPU, bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher und bis zu 16 TB Speicherplatz. Beide Modelle erhielten Thunderbolt 5 mit bis zu 120 Gbit/s.

Nach der Einstellung des Mac Pro blieb der Mac Studio Apples leistungsstärkster Computer. Zugleich stiegen die Preise deutlich: Der Einstieg mit M4 Max verteuerte sich auf 2.499 Euro, das M3-Ultra-Modell auf 4.999 Euro. Apple begründete die Erhöhungen mit stark gestiegenen Speicherpreisen.

2026: M5 Max und M5 Ultra im vertrauten Gehäuse

Im August 2026 brachte Apple die vierte Generation des Mac Studio heraus. Erstmals seit 2023 gehören beide Modelle derselben Chipgeneration an. Der M5 Max bietet eine 18-Kern-CPU, eine GPU mit 32 oder 40 Kernen und bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Der Preis beginnt bei 2.299 Euro.

Der M5 Ultra kommt auf 36 CPU-Kerne, 80 Grafikkerne und bis zu 512 GB Arbeitsspeicher. Er kostet ab 6.599 Euro und Ende Oktober erscheinen. Apple gibt gegenüber dem M3 Ultra bis zu 4,3-mal mehr KI-Leistung, 1,8-mal mehr Grafikleistung und 1,3-mal mehr CPU-Leistung an. Hinzu kommen schnellerer Speicher und WLAN 7 über Apples N1-Netzwerkchip. Statt der üblichen Aufteilung in Leistungs- und Effizienzkerne setzt Apple bei der neuen Generation auf sogenannte Superkerne neben Leistungskernen.

Via: https://www.engadget.com

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Michael Reimann

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