Apple bietet mit dem neuen Apple Upgrade Program eine Leasing-Option für verschiedene Geräte an, die sich vor allem an Personen richtet, die regelmäßig auf neue Hardware wechseln möchten. Doch statt klassischer Finanzierung handelt es sich um ein echtes Leasing mit klaren Vor- und Nachteilen.
Das Apple Upgrade Program ist ein Leasingmodell, mit dem Ihr ausgewählte Apple-Geräte für einen festen Zeitraum nutzen könnt. Ihr zahlt eine monatliche Rate, die unter der eines klassischen Finanzierungsplans liegt. Am Ende der Laufzeit gebt Ihr das Gerät in funktionsfähigem Zustand zurück oder behaltet es gegen eine zusätzliche Kaufgebühr. Das Programm umfasst iPhones, iPads, Macs und Apple Watch Modelle.
Abgewickelt wird das Programm über Klarna, einen Finanzdienstleister, der „Buy now, pay later“-Angebote bereitstellt. Im Rahmen des Apple Upgrade Program fallen bei den Leasingkonditionen keine zusätzlichen Zinsen an, und es handelt sich ausdrücklich nicht um eine Finanzierung, sondern um ein Leasing.
Ähnlich wie beim Auto-Leasing müsst Ihr das Gerät am Ende der Laufzeit in gutem Zustand zurückgeben. Für verloren gegangene, gestohlene oder beschädigte Geräte seid Ihr selbst verantwortlich, das Programm enthält standardmäßig kein AppleCare. Für Schäden bei der Rückgabe können zusätzliche Gebühren anfallen. AppleCare lässt sich aber nachträglich ergänzen, um Euch gegen Sturz- oder Wasserschäden abzusichern.
Beim Leasing bezahlt Ihr für die Nutzung über einen begrenzten Zeitraum, nicht für den Besitz. Ein günstiger Restkaufpreis ist beim Apple Upgrade Program nicht vorgesehen. Apple nennt unter anderem folgende Beispielkonditionen (Änderungen vorbehalten, konkrete Ausstattung beeinflusst die Raten):
Im Beispiel des iPhone 17 Pro zahlt Ihr über zwei Jahre rund 70 Prozent des Gerätepreises. Ihr gebt das iPhone anschließend zurück und könnt auf ein neues Modell wechseln – oder Ihr zahlt den Restbetrag, wenn Ihr es behalten wollt.
Alternativ könnt Ihr das gleiche iPhone 17 Pro über 24 Monate zinsfrei mit der Apple Card finanzieren, dann läge die Monatsrate bei etwa 46 US-Dollar, und Ihr würdet das Gerät am Ende besitzen. Drittanbieter wie Affirm bieten zwar ebenfalls Ratenkauf an, können mit Laufzeiten bis zu 48 Monaten und Zinssätzen von 0 bis 36 Prozent aber insgesamt teurer werden. BNPL-Modelle bergen zudem das Risiko, dass sich viele kleine Käufe zu einer hohen monatlichen Gesamtbelastung summieren.
Folgende Geräte sind derzeit über das Apple Upgrade Program verfügbar:
Nicht geleast werden können Apple Vision Pro, AirPods, Apple TV 4K, HomePod oder Zubehör.
Das Apple Upgrade Program zielt auf Nutzer:innen, die alle zwei bis drei Jahre ein neues Gerät möchten und dabei niedrige monatliche Raten bevorzugen. Ein Vorteil ist die Planbarkeit der Ausgaben: Ihr zahlt weniger pro Monat als bei einer typischen Finanzierung, habt aber regelmäßig Zugang zu aktueller Hardware.
Finanziell ist das Programm jedoch nicht auf langfristige Ersparnis ausgelegt. Ihr verzichtet auf Besitz, Wiederverkaufswert und mögliche Trade-in-Gutschriften. Wer ein Gerät möglichst lange nutzen und Geld sparen möchte, fährt mit Kauf oder zinsfreier Finanzierung besser.
Kritisch ist das insbesondere bei längeren Laufzeiten: Beim Beispiel des MacBook Pro würdet Ihr 36 Monate lang 39 US-Dollar zahlen und anschließend noch knapp 600 US-Dollar aufbringen müssen, um ein drei Jahre altes Gerät zu behalten. Hinzu kommt: Die neuen 24- und 36-monatigen Leasinglaufzeiten unterscheiden sich vom früheren iPhone Upgrade Program, das nach 12 Monaten ein Upgrade erlaubte und AppleCare inkludierte. Mit dem neuen Modell könnt Ihr nicht jedes Jahr ohne Weiteres auf das neueste iPhone oder die neueste Apple Watch springen, ohne die restlichen Leasingraten auf einen Schlag zu begleichen.
Unterm Strich richtet sich das Apple Upgrade Program damit eher an serielle Upgrader:innen mit Fokus auf niedrigen Monatsraten und regelmäßige Hardwarewechsel – nicht an alle, die ein iPhone oder Mac möglichst günstig besitzen wollen.
Hinweis: Dieser Beitrag ist eine automatisch erstellte Zusammenfassung mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Eine redaktionelle Prüfung fand nicht statt.
Via: zdnet.com
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