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iPhone: So teilt ihr euren Standort per Satellit

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Mit iPhone-Modellen ab iPhone 14 könnt ihr euren Standort auch dann teilen, wenn es kein Mobilfunk- oder WLAN-Netz gibt. Wir erklären, was ihr vorbereiten müsst und wie das Teilen per Satellit funktioniert.

Standort per Satellit in „Wo ist?“ senden

Habt ihr weder Mobilfunkempfang noch WLAN, öffnet ihr die App „Wo ist?“. Wenn eine Satellitenverbindung möglich ist, fordert euch die App auf, eine Verbindung zu einem Satelliten herzustellen. Auf dem Bildschirm seht ihr Anweisungen, wie ihr das iPhone in Richtung Himmel ausrichten und seine Position anpassen sollt, damit die Verbindung stabil bleibt.

Ist die Verbindung aufgebaut, wählt ihr die Option zum Teilen eures Standorts. Das iPhone erfasst dann eure aktuelle Position und sendet sie per Satellit an die ausgewählte Kontaktperson. Während der Übertragung solltet ihr das Gerät möglichst ruhig halten und den visuellen Hinweisen folgen, bis der Sendevorgang abgeschlossen ist.

Nachdem der Standort versendet wurde, kann eure Kontaktperson ihn in ihrer „Wo ist?“-App ansehen. Die geteilte Position zeigt einen bestimmten Zeitpunkt an und bildet keine fortlaufende Bewegung ab.

Voraussetzungen und Vorbereitung für die Satellitennutzung

Das Teilen des Standorts per Satellit ist auf iPhone-14-Modelle und neuer mit iOS 18 oder höher beschränkt. Die Funktion steht nur in bestimmten Ländern und Regionen zur Verfügung, abhängig von den jeweiligen Vorschriften vor Ort. Für die Satellitenverbindung braucht ihr zudem freie Sicht zum Himmel, dichte Baumkronen, Gebäude, Berge oder Innenräume können die Verbindung beeinträchtigen.

Apple bietet die Satellitenfunktionen ab der Aktivierung eines iPhone 14 oder neuer für zwei Jahre kostenlos an, diese Regelung kann sich jedoch ändern. Prüft daher vor einer Reise in abgelegene Gebiete, ob die Satellitendienste auf eurem Gerät aktiv sind.

Das Standortteilen via Satellit läuft über die App „Wo ist?“. Im Unterschied zu „Notruf SOS“ ist die Funktion nicht für akute Notfälle gedacht und stellt keinen Kontakt zu Rettungsdiensten her. Sie ermöglicht es vielmehr euren Vertrauenspersonen, eure aktuelle Position zu sehen, wenn klassische Verbindungen fehlen.

Bevor ihr in Regionen mit schwacher Abdeckung aufbrecht, solltet ihr die Ortungsdienste und „Wo ist?“ korrekt einrichten. Öffnet auf dem iPhone die Einstellungen, tippt auf Datenschutz & Sicherheit, dann auf Ortungsdienste und prüft, ob sie aktiviert sind. Scrollt zu „Wo ist?“ und stellt sicher, dass die App Zugriff auf euren Standort hat.

Öffnet anschließend „Wo ist?“ und überprüft, ob das Teilen des Standorts aktiviert ist. Falls ihr es noch nicht eingerichtet habt, fordert euch die App auf, Kontakte auszuwählen, die euren Standort sehen dürfen. Nur Kontakte, die ihr vorab freigegeben habt, können Standortupdates per Satellit empfangen. Befindet ihr euch ohne Mobilfunk oder WLAN, müsst ihr Apples Verbindungsassistent nutzen: Öffnet Einstellungen, tippt auf Satellit und wählt eine Satellitenfunktion.

Apple empfiehlt außerdem, die Demo zur Satellitenverbindung in „Wo ist?“ und den anderen Satellitenfunktionen anzuschauen. Die Demo zeigt, wie ihr das iPhone halten und bewegen solltet, um die Verbindung zu halten. Wenn ihr dies vorher übt, geht es später im Ernstfall meist schneller und entspannter.

Ansicht, Funktionsweise und Grenzen der Satellitenfreigabe

Kontakte, die einen Standort per Satellit erhalten, sehen ihn in „Wo ist?“ wie bei der normalen Standortfreigabe. Die Position erscheint auf der Karte mit einem Zeitstempel, der angibt, wann sie gesendet wurde. Sind weitere Updates nötig, müsst ihr den Vorgang erneut starten, sofern weiterhin eine Satellitenverbindung möglich ist.

Ihr könnt die Zugriffsrechte jederzeit verwalten. In „Wo ist?“ lassen sich Kontakte hinzufügen oder entfernen und die Dauer der Standortfreigabe anpassen. Diese Einstellungen gelten sowohl für die normale Freigabe als auch für Varianten über Satellit.

Verliert ein iPhone den Zugang zu Mobilfunk- und WLAN-Netzen, kann „Wo ist?“ in den Satellitenmodus wechseln. In diesem Modus sendet das Gerät kleine Datenpakete an einen Satelliten, der die Informationen an Apples Infrastruktur und von dort an eure Kontaktperson weiterleitet.

Da die Bandbreite über Satelliten begrenzt ist, erfolgt keine kontinuierliche Aktualisierung, sondern nur eine Momentaufnahme eurer Position statt einer Liveverfolgung. Je nach Bedingungen und Verfügbarkeit des Satelliten kann das Senden mehrere Minuten dauern.

Auch der Akkustand wirkt sich auf die Satellitenleistung aus. Apple rät, das iPhone vor längeren Aktivitäten im Freien ausreichend zu laden, wenn ihr die Satellitenfunktionen einplanen wollt.

Die Standortfreigabe per Satellit ersetzt nicht „Notruf SOS“. In Situationen mit unmittelbarer Gefahr solltet ihr „Notruf SOS über Satellit“ nutzen, da diese Funktion direkt Rettungsdienste kontaktiert. Umweltbedingungen wie Wolken, Gelände und Hindernisse können die Verbindung stark beeinflussen und Übertragungen verlangsamen oder verhindern, am besten funktioniert die Technik im Freien mit freier Sicht zum Horizont.

Die Dienste sind für gelegentliche Nutzung ausgelegt und nicht für häufige Nachrichten oder dauerhaftes Tracking. Standortupdates können länger dauern und eignen sich nicht für Navigation in Echtzeit oder laufende Abstimmung.

Damit bietet das Teilen eures Standorts per Satellit eine zusätzliche Sicherheitsoption, wenn ihr weitab klassischer Netze unterwegs seid. Wer die Funktion rechtzeitig einrichtet und ihre Grenzen kennt, kann die Satellitenwerkzeuge des iPhone gezielt einsetzen.

Via: https://www.engadget.com

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Tags: Standort teilen, Apple, iPhone, Wo Ist, Notruf SOS, Satellit, Ortungsdienste, iOS 18

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