Apple könnte in diesem Jahr tatsächlich nur die teureren iPhone-Modelle im Herbst vorstellen. Ein wichtiger Zulieferer stützt nun entsprechende Gerüchte mit konkreten Aussagen.
Zulieferer bestätigt späteren Start des Basis-iPhone 18
Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Economic Daily News, auf den MacRumors aufmerksam gemacht hat, haben Führungskräfte des Apple-Zulieferers Pegatron sich in einer Telefonkonferenz zu den iPhone-18-Plänen geäußert. Demnach sollen die iPhone-18-Pro-Modelle wie gewohnt im Herbst erscheinen, während das Standardmodell des iPhone 18 erst im ersten Quartal des kommenden Jahres auf den Markt kommen soll.
Neben dem Basisgerät sind dem Bericht zufolge auch ein günstigeres iPhone 18e und ein neues iPhone Air für denselben Zeitraum vorgesehen. Diese beiden Modelle sollen also ebenfalls nicht im üblichen Herbstfenster starten, sondern erst einige Monate später folgen. Damit würde Apple seine iPhone-Palette zeitlich stärker staffeln, als wir es aus den vergangenen Jahren gewohnt sind.
Gerüchte passen zu früheren Analyst:innen-Berichten
Die Aussagen von Pegatron decken sich mit Einschätzungen, die bereits seit längerem kursieren. Der Analyst Ming-Chi Kuo und das Magazin The Information hatten schon im vergangenen Jahr berichtet, dass Apple im Herbst 2026 ausschließlich seine Premium-iPhones vorstellen wolle. Die günstigeren Modelle sollten demnach zeitlich versetzt folgen.
Anfang dieses Jahres meldete zudem ein weiterer Apple-Zulieferer, einer seiner Kunden werde den Start eines Smartphones auf Anfang 2027 verschieben. Der Bericht nannte zwar keine Marke, wurde aber im Umfeld der bestehenden iPhone-Gerüchte eingeordnet. Zusammen ergeben diese Hinweise ein konsistentes Bild: Apple könnte den Marktstart seiner iPhone-Modelle klar nach Preis- und Produktsegment trennen.
Fokus auf Premium-Modelle und faltbares „Ultra“-iPhone
Parallel zu den iPhone-18-Pro-Modellen soll laut den aktuellen Berichten auch ein neues faltbares iPhone an den Start gehen. Dieses Gerät kursiert in den Gerüchten bereits seit einiger Zeit unter der Bezeichnung „Ultra“. Economic Daily News verweist dabei ebenfalls auf Aussagen von Pegatron-Führungskräften.
Die Manager:innen führen demnach Engpässe bei Speicherbausteinen und Chips als Gründe an, warum sich die klassischen Spitzenzeiten für Auslieferungen verschieben. Kund:innen wie Apple müssten die verfügbaren Komponenten anders verteilen und priorisieren daher zunehmend höherpreisige Modelle mit größeren Gewinnspannen. In der Folge könnten die Pro-Geräte und ein mögliches faltbares Ultra-iPhone im Herbst erscheinen, während das Standard-iPhone 18, das iPhone 18e und das iPhone Air erst Anfang des kommenden Jahres folgen.
