Apples iPhone-Produktpalette im Herbst soll sich um das iPhone 18 Pro und das neue iPhone Ultra drehen. Drei zentrale Unterschiede könnten Eure Kaufentscheidung deutlich beeinflussen.
Der auffälligste Unterschied betrifft die grundlegende Bauform der Geräte. Gleichzeitig ist er auch derjenige, der den Alltagseinsatz am stärksten prägen dürfte.
iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max sollen weiterhin das klassische iPhone-Format bieten. Erwartet werden die gleichen Displaygrößen und ein nahezu unverändertes Gesamtdesign im Vergleich zu den direkten Vorgängern. Wer also ein vertrautes iPhone-Gefühl bevorzugt, dürfte mit dem iPhone 18 Pro richtig liegen.
Das iPhone Ultra wird dagegen als erstes faltbares Modell von Apple gehandelt. Es setzt demnach auf ein deutlich anderes Konzept, mit einem äußeren Display, das kürzer und breiter als bei einem herkömmlichen iPhone ausfallen soll. Im aufgeklappten Zustand soll das innere Display in seiner Anmutung an ein iPad mini erinnern.
Apple hat seine fortschrittlichste Kameratechnik bislang stets in den Pro-Modellen untergebracht. Diese Strategie soll auch in diesem Jahr weiter gelten.
Das iPhone Ultra soll zwar viele der Kamera-Funktionen des iPhone 18 Pro übernehmen, jedoch mit einer klaren Einschränkung: Eine Teleobjektiv-Kamera ist für das Ultra aktuell nicht vorgesehen.
Gerüchte sprechen davon, dass Nutzer:innen des iPhone Ultra dennoch auf dieselbe Hauptkamera, Ultraweitwinkelkamera und Frontkamera zurückgreifen können sollen wie beim iPhone 18 Pro. Das Teleobjektiv bleibt aber den Pro-Modellen vorbehalten und soll sich in diesem Jahr noch einmal verbessern, möglicherweise mit einer variablen Blende bei bestimmten Varianten.
Sowohl iPhone 18 Pro als auch iPhone Ultra sollen vom neuen A20-Pro-Chip angetrieben werden. Trotz identischem Kern-Chip können sich Leistungswerte und Verhalten unter Last unterscheiden.
Das iPhone 18 Pro soll wie das iPhone 17 Pro auf ein Aluminium-Unibody-Gehäuse setzen und erneut eine Dampfkammer zur Kühlung nutzen. Diese Kombination hatte dem iPhone 17 Pro bereits zu einer besseren Gesamtleistung gegenüber dem Vorgänger verholfen, weil das Gerät bei anspruchsvollen Aufgaben länger kühl bleiben konnte.
Beim iPhone Ultra hingegen ist ein Gehäuse mit Titan-Anteilen vorgesehen, ähnlich dem iPhone Air, allerdings ohne Dampfkammer. Trotz gleicher Chip-Basis könnte das Ultra dadurch bei intensiver Nutzung, etwa unter direkter Sonneneinstrahlung oder bei rechenintensiven Aufgaben, in der Praxis hinter dem iPhone 18 Pro zurückbleiben.
Überlegt Ihr, ob es ein iPhone 18 Pro oder ein iPhone Ultra werden soll, hängen Eure Prioritäten also im Wesentlichen an der Bauform, dem Kamera-Setup und dem thermischen Verhalten unter Last.
Via: https://9to5mac.com
Titelbild: KI (Zur Illustration)
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